|
14
Aug |
Werbebranche stürzt sich auf Twitter posted by Michael Prinz |
|||
|
Für jene, die noch nicht wissen, um was es bei Twitter geht: Jedermann kann sich dort anmelden und via SMS auf 140 Zeichen Neuheiten, Gerüchte, Gedanken und mehr seiner “Gemeinde” twittern (dtsch. zwitschern). Diese Gemeinde besteht aus den Menschen, die den jeweiligen Twitter-Kanal abonniert haben. Besonders beliebt ist das Medium bei der jüngeren Generation, die sich über die täglichen Erlebnisse von Prominenten bei Twitter informieren lassen (Britney Spears, Lindsay Lohan, Justin Timberlake und noch mehr Promis twittern mittlerweile). Politische Aufmerksamkeit erlangte das Medium Twitter jüngst bei den politischen Unruhen im Iran. Sogar Politiker benutzen Twitter mittlerweile, um aus geheimen Sitzungen heraus Informationen an Journalisten zu zwitschern. Die allseitige Begeisterung für Twitter blieb auch der Werbebranche nicht lange geheim und Sie bläst zum crossmedialen Marketing-Sturm auf die Online-Plattform. Es wird bereits über Methoden diskutiert. Die Kernidee ist, Twitter als Plattform für Mouth-to-Mouth Marketing im Rahmen des Social Media Marketings zu benutzen. Bislang klopfen die Marketeers aber noch ohne Erfolg an Twitter-Türen. Das Portal will unabhängig bleiben und keine Werbeanzeigen schalten. Das einzige Problem: Momentan kostet die Zwitscherstube die Betreiber noch mehr, als sie einbringt. Wie dieses Missverhältnis aufgehoben werden soll, bleibt abzuwarten. Was denken Sie über Twitter? Braucht es dort Werbung oder ist der Hype eine Seifenblase, die platzt bevor sie schillern kann. |
||||
|
||||
|
16
Dez |
Werbebranche in der Krise? posted by Michael Prinz |
|||
|
Die Vorfreude auf Weihnachten ist in der Werbebranche einer deutlichen Anspannung gewichen. Denn von der Höhe der Werbeausgaben zum Jahreswechsel wird es abhängen, ob der Markt in diesem Jahr ins Minus rutscht oder ob er bei einem Plus von 0,3 Prozent auf 30,8 Milliarden Euro „nur“ stagnieren wird. Im Vorjahr waren die Werbeinvestitionen nach Aussagen des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) noch um 1,8 Prozent gewachsen. Im Moment würde wohl kaum ein Branchenbeobachter eine Wette für ein – wenn auch nur schwaches – Wachstum eingehen. Denn die Aussichten sind finster. Im gleichen Rhythmus, in dem sich die miserablen Konjunkturdaten häufen, gibt es auch immer mehr schlechte Nachrichten aus der Werbebranche. Erst in der vergangenen Woche erschütterte die Prognose der Mediaagentur Zenith Optimedia, dass der weltweite Werbemarkt im kommenden Jahr um 0,2 Prozent schrumpfen wird, die Branche. Im Oktober war die Mediaagentur noch von einem Wachstum von 4,3 Prozent ausgegangen. [Quelle: FAZ] Der komplette Artikel wurde am 14. Dezember 2008 in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. |
||||
|
||||




