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11
Aug |
Vergilbte Post-Its von Oral B posted by Jan Denia |
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Procter & Gamble auf Kreativtour. Und wie bei jedem anderen Artisten auch gibt es auf Touren mal starke und mal schwache Momente… für mich gehört dieser eindeutig zu den etwas schwächeren. Mit Post-Its zu werben, beziehungsweise diese als Give-Aways und Merchandise zu missbrauchen ist vom Prinzip her ja keine schlechte Idee: Fast jeder kann es irgendwo brauchen, die Verweildauer des Produktes und damit der Werbebotschaft ist recht lang und die Aufnahmedauer des “Kunden” mit dem Produkt und dem Slogan ist verhältnismäßig groß. Alles Punkte, die für Post-Its sprechen, aber lange noch nicht rechtfertigen arglos mit der Botschaft oder der Marketingidee umzugehen, wie Procter & Gamble es meiner Meinung nach hier getan hat… aber naja, bilden Sie sich doch einfach Ihre eigene Meinung :-) |
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10
Dez |
Chevrolet malt seine Plakatwerbung von Hand posted by Jan Denia |
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Na das nenne ich einmal Aufopferungsgeist. Welcher Chef wünscht sich denn nicht einen Außendienstmitarbeiter der nach getaner Arbeit noch auf die Idee kommt nun eine Großleinwand mit einer Werbebotschaft zu versehen? Möglicherweise mehr Chefs als ich denken mag, aber gut, dass sei dahin gestellt. Ich mag die Idee trotzdem und gut umgesetzt ist es auf jeden Fall. Ob es nun den gewünschten Erfolg erzielt bleibt fraglich, als viraler Internetclip ist es auf jeden Fall zu verwenden. Lange Rede kurzer Sinn, in dem Spot mal ein Anzugträger einen Tag und eine Nacht lang ein Billboard mit Autos und einer Botschaft von Chevrolet zu. Nett gemacht, schauen Sie es sich mal an. |
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23
Aug |
Hornbach wirbt mit Kurzfilm posted by Jan Denia |
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Nicht mehr ganz neu aber trotzdem großartig. Was ich Ihnen heute präsentieren möchte ist ein Kurzfilm von Hornbach. Im Großen und Ganzen primär auch wirklich ein Kurzfilm, Hornbach selbst, als kommunizierte Werbebotschaft, findet gar nicht so viel Platz. Eher so das Gefühl, der Gedanke und alles drum herum lässt die Botschaft mitschwingen, gesetzt den Fall man führt sich das Filmchen in seiner ganzen stark neun-minütigen Pracht zu Gemüte. Ich persönlich fühle mich persönlich positiv erfrischt von dieser etwas anderen Art der Kommunikation und Publikation. Schauen Sie es sich einfach mal an. Im KlonBlog finden Sie noch eine weitere und umfangreichere Abhandlung zu dieser Kampagne die, so wie sie dort dokumentiert wird, jedoch leider vollständig an mir vorüberzog. |
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18
Jun |
Unicef-Kampagne: Gib Kindern eine Stimme posted by Jan Denia |
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Es ist Freitag, wir haben es kurz nach 09:00 Uhr, es ist wieder Zeit für „meine“ Werbung der Woche. In letzter Zeit poste ich an dieser Stelle immer wieder ein paar „Wachrüttler“-Kampagnen (wir erinnern uns, letzte Woche: stoppt AIDS). Auch heute ist es nicht anders. Nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen müsste, aber vielleicht hole ich hier einfach mal kurz aus: Das blanke präsentieren von Produkten, das hypen von neuen Eigenschaften und noch geileren USPs geht mir tierisch auf den Keks. Guerilla-Aktionen, die einzig darauf ausgelegt sind entweder die Zielgruppe zum Lachen zu bringen oder zu provozieren, gibt es wie Sand am Meer und das ist auch meiner Meinung nach nicht das, wozu sie eigentlich dienen sollten. Allgemein der „FUN-Faktor“ in Werbung… Es gibt ja mittlerweile kaum ein Produkt, dass sich nicht mit einem gewissen Lachen oder Lächeln verkaufen ließe, aber bitte, nur weil in einschlägiger Fachliteratur steht, dass dies zum Erfolg führt muss man’s doch nicht auf Teufel-komm-raus in die Tat umsetzen. Klar lache ich selbst auch gern über Werbung, gar keine Frage, klar stelle ich Sonntags auch immer lustige Spots vor (und auch montags Guerilla-Aktionen), aber versuche ich hierbei immer nach einem klaren Prinzip auszusortieren: Weiß ich noch um welches Produkt es ging, wenn ich eine halbe Stunde später einem Kollegen von dem Gag erzähle? Und das ist doch der Punkt… aber vielleicht sollte ich hier einfach mal einen Cut machen, ich schweife doch sehr von der eigentlichen Thematik der Rubrik ab ;-) Also falls ich nun irgendwen vergrault haben sollte:hier meine E-Mail-Adresse, lassen Sie Ihren Frust heraus, ich mache jetzt mit der Rubrik weiter :-) Und zwar: heutige Werbung der Woche in KW 24 ist die UNICEF-Kampagne „Gib Kindern eine Stimme“. Das als eingestaubt geltende Medium Print wird durch Interaktion mit dem Leser wieder neu belebt und transferiert durch diese Aufmerkamkeitssteigerung eine zielgerichtete Botschaft. Zur Aufmachung: Auf der ganzseitigen Anzeige ist ein Kind abgebildet dessen Mund symbolisch zugeklebt wurde. Zieht der Leser nun diese „Verhinderung“ ab befreit er zum Einen das Kind aus seiner Opferrolle und zum Anderen erhält er Zugang zur Werbebotschaft, die auf der Rückseite dieses Knebels verfasst ist. Das ist eigentlich schon alles, schauen Sie sich bitte die Kampagne unter dem Link zu meiner Quelle an, ich finde sie großartig. (Quelle) |
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15
Jun |
Volkswagen, für alle die es schneller mögen posted by Jan Denia |
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Eine witzige, eigentlich guerillaartige, Aktion von Volkswagen durchstreifte in den letzten Tagen Berlin. Eine der drei Aktionen sah zum Beispiel so aus, dass an der U-Bahn-Haltstelle Alexanderplatz direkt neben den Rolltreppen eine knallrote Rutsche installiert wurde, eben für alle, die es etwas schneller mögen. Der „Start-Bereich“ mit Beschleunigungsstreifen und „FAST LANE“ verziert und fertig war die Aktion. Wie im unten angehängten Video zu sehen, wurde die Aktion angenommen und mit einem Lächeln auf Benutzer-/Kunden(?)seite belohnt. Wieso ich das jetzt als „Tagesaktuelles“ poste und nicht als „Guerilla-Marketing“-Post? Relativ simpel: Ich sehe einfach vollkommen keinen Zusammenhang zwischen einer Werbebotschaft und den durchgeführten Aktionen. Ich sehe nicht mal ein VW-Logo oder eine Internetadresse, unter der man irgendwas damit erreichen möchte. Hätte über dem Post auf dem KlonBlog nicht „VW“ gestanden, wüsste ich bis jetzt nicht, dass das eine Aktion unseres Autobauers aus dem Norden wäre. Selbst beim googlen von „FAST LANE“ komme ich auf viele witzige Seiten, aber auf keine die auch nur entfernt etwas mit VW zu tun hat. Also für den Ansatz den Mitbürgern und Mitbürgerinnen den Tag mit einem Lächeln zu versüßen gibt’s 100 Punkte, für irgendeinen messbaren Erfolg für den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Aktion 0 Punkte. |
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17
Mai |
Guerilla-Marketing: SIXT WiFi-Aktion posted by Jan Denia |
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Den ersten Beitrag der neuen „Guerilla-Marketing“-Rubrik widme ich den kreativen Köpfen von Jung von Matt, die sich für SIXT etwas ganz besonderes haben einfallen lassen. Die Fragestellung dieser Aktion stand fest, „Wo findet sich die größte Zielgruppe für Mietwagen?“ – genau so schnell wie die Frage aufkam war auch die Antwort bereits geklärt: „An Flughäfen!“. Klingt logisch, ist es auch. Nur was machen? Flughäfen, allgemein Orte an denen es nur so von Kauf- und Werbereizen wimmelt. Um dieser patentierten Reizüberflutung zu entgehen hat SIXT nun kostenlose WiFi-Netze an den Flughäfen installiert und bereits das Netz an sich mit einer Werbebotschaft ausgestattet. Nach dem Einloggen in die WiFi-Netze namens „Fahren statt surfen“, „Das SIXT-Flughafenspecial“ und so weiter gelang man zu allererst auf eine von SIXT erstellte Homepage inklusive Werbebanner – so führte kein Weg an der Botschaft vorbei. Raffiniert gemacht, unten gibt’s das Video dazu! |
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19
Mrz |
Langnese-Werbung: Langfristiger Erfolg durch die Verbindung von Musik und Gefühl posted by Margarete Diertz |
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Viele Unternehmen versuchen mit einem besonderen Wiedererkennungswert für ihre Marke zu werben um sich damit von anderen Konkurrenten besser abzuheben. Bestes Beispiel dafür ist das Unternehmen Langnese, das seit den 80-ern die Musik als Werbefokus einsetzt um das Gefühl der Marke besser zu transportieren. Das die Werbestrategie Gefühle mit Musik zu verbinden funktioniert, bewies das Unternehmen mit dem “Like Ice In The Sunshine“ Hit, der eine lange Zeit die Langnese Marke in der TV-Werbung repräsentierte und als Ohrwurm bis heute in den Köpfen vieler Konsumenten verinnerlicht blieb. Die damalige Werbebotschaft, durch den Genuss von Langnese Eis würde man sich leicht und geborgen fühlen, wird heute noch mit der Marke verbunden. Hat man erst einmal einen Wiedererkennungswert geschaffen, dann kann man meistens davon ausgehen, dass dieser die Popularität der Marke in den meisten Fällen langfristig begleiten wird. Die Langnese Werbungen zeigen dabei, dass es nicht unbedingt darauf ankommt was man als Konsument sieht, vielmehr ist es wichtig eine emotionale Verbindung zur Marke zu schaffen und dabei ein besonderes Gefühl beim Konsumenten hervorzurufen das sich mit der Marke in Verbindung bringen lässt. Langnese Eis steht beispielsweise für sinnliche Momente. Wenn es die Werbung schafft, in welcher Form auch immer, diese Momente in der kurzen Werbezeit an den Zuschauer zu übermitteln, dann wird dieser in Zukunft ein Langnese Eis als einen sinnlichen Moment genießen. Es geht darum die Marke mit einer besonderen Erinnerung zu verbinden, dann kann man nämlich hoffen, dass sich der Konsument mit der schönen Erinnerung auch an das Produkt wieder erinnert. Quelle: http://werbe.germanblogs.de/archive/2010/03/11/langnese-werbung-kein-eis-ohne-musik.htm |
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4
Jan |
Witzige Snickers-Werbung posted by Jessica Mueller |
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Eine gelungene Produktwerbung sollte nicht nur witzig, innovativ oder ausgefallen sein, sondern auch eine klare Botschaft haben. Wichtige Grundfrage vor der Produktwerbung definieren die Position im Markt: Wie hebt sich mein Produkt ab? Was macht es besser, als vergleichbare Produkte auf dem Markt? Der Werbung sollte diese Besonderheiten und Vorzüge dann verdeutlichen, so dass die Werbebotschaft die Antwort auf die Frage gibt, die sich jeder Verbraucher stellt. Wieso soll er dieses Produkt einem anderen vorziehen? Der Werbespot von Snickers gibt darauf eine klare Antwort. Der Schokoriegel enthält so viele Nüsse, dass nicht Menschen, sondern auch Eichhörnchen sich die Finger nach ihm lecken. Der niedliche Werbespot zeigt ein Eichhörnchen, das wie hypnotisiert vor dem Snickers Werbeplakat hockt – völlig fasziniert von der Unmenge an Nüssen, die darauf abgebildet sind. Mit dieser witzigen Idee positioniert sich Snickers ganz klar im Markt. Er hebt sich als Schokoriegel mit Nüssen von Konkurrenten wie Mars oder Twix ab und setzt mit seinem witzigen Werbespot alles auf diese Besonderheit. Wirklich gelungen!
Quelle: http://www.witzige-werbespots.tv/spotanschauen.php?werbespot=3645 |
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19
Nov |
Die 11 goldenen Marketing Regeln posted by Michael Prinz |
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Mehr als 3.000 Werbebotschaften prasseln täglich auf uns ein – diese ganze Vielfalt folgt nur einer Handvoll Werbestrategien, die sich bereits seit Jahrzehnten bewährt haben. Wenn Sie eine gute Werbeideen haben, überprüfen Sie diese am folgenden genetischen Code der klassischen Werbung. 1. Das Produkt steht im Mittelpunkt und wird in Aktion gezeigt. Ob neue Autos durch reizvolle Landschaften fahren oder bekannte Parfümmarken einfach ihren Flakon in Anzeigen abbilden – das Produkt wird direkt und in bester Inszenierung dargestellt. 2. Zeigen Sie das Problem auf, das Ihr Angebot lösen kann. Diese Methode ist das Erfolgsmodell auf Verkaufsmessen oder im Teleshopping. Eignet sich z. B. auch für Videodarstellungen in Ihrem Onlineshop. 3. Verwenden Sie ein Symbol oder eine Analogie, um das Problem zu verdeutlichen, das man mit Ihrem Angebot lösen kann. Beispiel: Perwoll redet vom “Kaschmir-Extrakt” und unterstreicht mit dieser Analogie das Produktversprechen weicher, schonender Wollwäsche. 4. Vergleichen Sie Ihr Produkt z. B. mit dem Produkt Ihres Konkurrenten. Vergleichende Werbung wird in Deutschland sehr selten benutzt. Beispiel: Der Renault-Spot, bei dem ein Baguette den Crash-Test gewinnt. 5. Erzählen Sie eine Story. Beispiel-Dauerbrenner: die Knorr-Familie. 6. Simulieren Sie ein Verkaufsgespräch oder eine Präsentation durch einen Verkäufer. Eine Situation, die Sie am besten etwas Humor würzen, damit sie nicht langweilig wirkt. 7. Präsentieren Sie eine berühmte oder außergewöhnliche Person. Eine berühmte Person verhilft einem Spot zu mehr Aufmerksamkeit. Beispiel: Gottschalk für Haribo. Horst Schlämmer für Volkswagen. 8. Verwenden Sie ein Symbol oder eine Analogie, um die Vorteile Ihres Produkts aufzuzeigen. Beispiel: Der Weiße Riese demonstriert die Riesenwaschkraft. 9. Zeigen Sie Menschen, mit denen sich Ihre Kunden identifizieren und sie das Produkt assoziieren können. Wählen Sie Menschen, die Vorbilder sein können – was Aussehen, Kleidung, Lebensstil oder Verhalten angeht. 10. Zeigen Sie eine einzigartige Eigenschaft des Produkts. Nutzen Sie für Ihre Werbebotschaft beispielsweise seine Herkunft, seine Zusammensetzung oder den Gründer. Beispiele: Wir produzieren nur in Deutschland – von Trigema. Oder Hipp-Babykost, in der Gründer Wolfgang Hipp seit Jahren versichert: Dafür stehe ich mit meinem Namen. 11. Parodieren Sie ein bekanntes Fernsehformat. Erfolgsbeispiel: Deutschland sucht den Superstar. Kopiert z. B. von Opel Racecamp, die nach der gleichen Casting-Methode deutschlandweit nach dem Superrennfahrer suchten. [Quelle: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG] |
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