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KULTFAKTOR | Link
3
Mai
Der Kampf gegen Flecken mal anders propagiert
posted by Jan Denia

Finden Sie nicht auch, dass das Wort propagiert in der Werbewirtschaft viel zu selten fällt, so passend es auch zeitweise ist? Auch wenn mein aktueller Vertreter nicht dazu gehört war es mir ein Anliegen das mal zu sagen.

Was wir hier sehen ist nun nämlich ein brasilianisches Mailing für ein Waschmittel, namens Vantage, mit dem über 100.000 Haushalte erreicht wurden. Umfangreich… man sollte dabei wissen, dass Ketchup-Flecken der Fleckenherd Nummer Eins in Brasilien ist. Brandgefährlich also! ;-)

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5
Jan
Ariel und die Demonstration des Einfachen
posted by Jan Denia

Marketing kann so einfach sein, wenn man nur auf die richtigen Ideen kommt. Ob man nun beim Thema Waschmittel allgemein bessere Karten hat als mit möglicherweise „schwereren“ Themen wage ich zu bezweifeln. Was schade ist, an sich, da ich dann heute gar nicht meckern kann. Ist eh besser für meinen Blutdruck, sagt der Arzt. Daher, jetzt hier, schön kurz und knackig. Ariel mit dem Titel „There’s always a stain waiting to happen“.

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10
Nov
Unilever Putzmittelwerbung went Gold
posted by Jan Denia

Ich bin ja eigentlich ein Fan von der deutschen Sprache und somit auch kein Fan von dem so wohlgefürchteten „Denglisch“, daher entschuldige ich mich einfach mal für mein komisches Überschriftenkonstrukt, aber was besseres kam mir gerade einfach nicht. Und wenn ich gerade eh schon am entschuldigen bin, entschuldige ich mich auch gleich dafür, dass ich Ihnen diesen Klassiker der Werbegeschichte so lange vorenthalten habe. Um genau zu sein, seit dem Jahre 2004.

Unilever wirbt in diesem Spot für ihr PutzmittelVim Cream“ – vergleichbar mit Vanish, nur dass dieser Spot nicht mit der Verkäufer-/ Beraterkeule schwingt sondern auf eine angenehm unterschwellige Art und Weise die Vorzüge des Produkts unterstreicht.

Die Szene wirkt zunächst wie in einem Gefängnis, wo ein kleines Mädchen seine Mutter besucht und fragt, wann diese denn wieder nach Hause kommt (1. Symbol: Bad putzen = Gefängnis). Die Mutter antwortet, dass das noch ziemlich lange dauern kann (2. Symbol: Bad putzen = großer Zeitaufwand, Zeit, die man nicht für das hat, wofür man sie wirklich braucht). Im Endeffekt wird aufgelöst, dass sich die Mutter lediglich in der Badewanne befindet, doch die Dramaturgie wird bis zum Schluss hochgehalten. Für mich ein großartigen Spot und absolut nachvollziehbar wieso dieser damals Gold gewann.


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17
Mai
Persil – Unübertroffen, da weiß man was man hat
posted by Jan Denia

Weil’s so schön ist gibt’s heute gleich mal zwei Nostalgie-Spots. Unser heutiger Vertreter: Persil. Das unübertroffene Waschmittel seit anno Menschheitsgedenken. Der erste Werbefilm wird irgendwo aus den 50er Jahren sein, würde ich mal stark einschätzen. In hochwertiger Animationstechnik erstellt und professionell vertont wirbt dieser mit dem eigenen Verantwortungsgefühl und der Qualität des eigenen Produktes.

Der zweite Fernsehspot lässt sich auf das Jahr 1975 datieren und ist die, mir so bekannte, erste Imagewerbung der deutschen TV-Geschichte – nett gemacht, wenn man bedenkt, dass das Ganze schon 35 Jahre her ist.

Persil – unübertroffen (Quelle: Journalismus.com )

Persil – da weiß man, was man hat (Quelle: Journalismus.com )

(Quelle: Journalismus.com )

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24
Mrz
Unfreiwilliger Werbestar: Schuhwerfer wirbt für Weichspüler
posted by Sascha Schnitzer

Der Iraker Muntadhar al-Zeidi erreichte dadurch Berühmtheit, dass er seinem Ärger gegenüber der amerikanischen Regierung dadurch Luft machte, indem er den Präsidenten der Vereinigten Staaten, damals George W. Bush, bei einer Pressekonferenz mit Schuhen bewarf.

Seine Bekanntheit macht ihn natürlich zum idealen Werbeträger. So nutzte der kolumbianische Waschmittelhersteller Blancox nun das Filmmaterial zu seinen eigenen Zwecken. In dem vor kurzem veröffentlichten Werbespot wirft der Querdenker nach Einblendung des Slogans „Softer Is Better.“ des beworbenen Weichspülers nicht mehr mit Schuhen, sondern mit Blumen.

Dieser Aufgriff von stets medienpräsentem Material dürfte Blancox jetzt jedoch teuer zu stehen kommen: Das Unternehmen verwendete das Material ohne Genehmigung und machte al-Zeidi damit zum unfreiwilligen Werbestar. Nun droht eine Schadensersatzklage in Höhe von 100 Millionen US-Dollar.


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