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10
Jul |
China lässt Bäume auf Straßen wachsen posted by Jan Denia |
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Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe. Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“. Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%. Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle. |
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3
Mai |
Neue Volkswagen-Kampagne: Aus “Think Small” wird “Think Blue” posted by Margarete Diertz |
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Am 26. Februar startete die PKW-Marke Volkswagen ihre neue Image- und Marketing-Kampagne “Think Blue“ und setzt damit ein neues Zeichen für umweltfreundliche Mobilität. Die Kampagnen-Leitfarbe Blau, welche als Bestandteil des Volkswagen Markenlogos gilt und durch das Umweltlabel “Blue Motion“ gefestigt wurde, soll dabei die Haltung des Unternehmens verdeutlichen. Volkswagen Marketing-Leiter Luca de Meo erklärte, das Ziel von “Think Blue“ sei sich als Ausdruck der Unternehmenshaltung und festen Bestandteilen der Volkswagen Markenaktivitäten in Bezug auf ökologisch nachhaltiges Handeln zu etablieren. Innovation, Werthaltung und Verantwortung würden sich als Kernwerte der Marke Volkswagen auszeichnen und sich in der Kampagne wiederspiegeln, so de Meo weiter. Starken Bezug wird mit der Kampagne auf die Werbung “Think Small“ genommen, die in den Sechzigern den internationalen Siegeszug des Käfers als Automobil begleitete. Die Kampagne stehe für die Herausforderung, zukünftig effiziente und nachhaltige Mobilität für alle zu ermöglichen. Dabei wird aus dem Slogan “Think Small“, der für die Leistung der Marke Volkswagen steht und das Autofahren weltweit demokratisieren will “Think Blue“, erläuterte der VW Marketing-Leiter. Für die Werbekampagne sind Werbemaßnahmen wie TV-Spots und Werbespecials geplant, wobei Einsparpotenziale, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein im Fokus stehen sollen.
Bildquelle: Chris Breeze, by flickr Quelle: http://www.bsozd.com/?p=240828
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30
Mrz |
Publicity für Umweltbewusstsein: Kuriose Segelfahrt mit recyclebarem Schiff posted by Sascha Schnitzer |
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Um die Gesellschaft anzuregen, ihren Müll wiederzuverwerten und die Verschmutzung der Meere zu stoppen, entwickelte der britische Umweltschützer David de Rothschild einen kuriosen Plan: Er baute sich ein Schiff aus 12.500 PET-Flaschen. Mit diesem will er nun von San Francisco nach Sydney segeln, um für seine Agenda zu werben. Der Plan dürfte aufgehen: Fast sämtliche Bauteile des Schiffs, vom Segel bis zum Rumpf, sind hinterher komplett recyclebar. Nun muss der Plastikkahn die mehrmonatige Reise nur noch gut überstehen. |
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8
Jan |
Fairtrade-Boom: Nach Kaffee und Bananen ist jetzt die Schokolade dran posted by Margarete Diertz |
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“Kit Kat“, der beliebte Pausenriegel von Nestlé mit der knusprigen Waffel in leckerer Milchschokolade, wird ab Mitte Januar in Großbritannien und Irland nur noch mit dem Fairtrade-Siegel verkauft. Neben dem weltgrößten Lebensmittelkonzern planen auch immer mehr deutsche Konzerne einen Umstieg auf den fairen Handel. Dabei geht es nicht nur um Umweltbewusstsein und Nächstenliebe, immer mehr Hersteller müssen mit Ernte-Abnahmen und Qualitätsproblemen kämpfen, während sich der Schokoladenkonsum in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Eine Werbestrategie mit dem Fairtrade-Logo ist eine durchaus effektive Variante, um sich von der Masse abzuheben und mit einem qualitativ hochwertigen Produkt zu werben. Mit dem Fairtrade-Siegel steht ein Konzern für eine Schaffung gerechterer Welthandelsstrukturen, so zum Beispiel gerechte Löhne für die Produzenten, langfristige Handelsbeziehungen und garantierte Produktabnahme, Förderung von Entwicklungsprojekten und viele weitere Vorteile, die den Schokoriegel damit von billigen Massenwaren trennen. Und spätestens jetzt, wo das Wort Umweltbewusstsein besonders großgeschrieben wird und immer mehr Verbraucher auf Ökoprodukte setzten, ist auch für die Kakao-Politik der beste Zeitpunkt gekommen, um neben einer besseren Qualität auch ökologische und soziale Standards einzuhalten. Neben “Kit Kat“ soll auch “Mars“ bis 2020 einen moralischen Stempel bekommen, “Snickers“ bekäme somit ebenso einen. Der Erzbischof von York war zumindest schon einmal begeistert, als er in der Schokoladenfabrik in Nordengland den ersten “Kit Kat“ Riegel mit Fairtrade-Logo entgegennahm und meinte, dass keine Schokolade den bitteren Nachgeschmack der Sklaverei besitzen sollte. Viele Großkonzerne spielen bereits ebenso mit dem Gedanken auf die Fairtrade-Variante umzusteigen, da momentan eine Diskussion über die Marketing-Ethik rapide wächst und damit zukünftig viele Konzerne dazu zwingen könnte auf einen fairen Handel umzusteigen. Für Nestlé bedeutet das also den richtigen Schritt im richtigen Moment getan zu haben, bevor andere Mitstreiter möglicherweise die Fairtrade-Spitze erobern. Und gerade weil Nestlé zu den am meisten boykottierten Unternehmen der Welt zählt und sich mit Skandalen wie unlauter Werbung in Afrika und verseuchtem Milchpulver ein schlechtes Image einholte, könnte vielleicht eine Werbeaktion mit dem Fairtrade-Siegel den Ruf des Konzerns retten.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665977,00.html Bildquelle: by scaredy kat, flickr |
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