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KULTFAKTOR | Link
30
Dez
WWF – Der Panda bittet um Mithilfe
posted by Jan Denia

Das Logo, die Intention und die Mission, die WWF versucht zu erfüllen ist klar. Trotzdem darf es nie ausbleiben, die Menschen darüber in Kenntnis zu setzen, nicht nur deswegen weil der Mensch unglücklicherweise zu einer Gattung Tier gehört, die recht gut darin ist Gelerntes in kürzester Zeit wieder zu vergessen. Der Zweck des eigentlich so süß in Szene gesetzten Panda des WWF-Logos ist, einmal mehr darauf hinzuweisen, dass Tierversuche im Namen der Wissenschaft nichts weiter sind als mehr oder minder kaltblütiger Mord.

Stop killing for research is saving.

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24
Dez
Volkswagens weihnachtliche Recycling-Aktion
posted by Jan Denia

Die Welt ist schmutzig und die Menschen sind unachtsam. Vorurteil? Gebe ich zu, aber mit Vorurteilen lässt sich auch so wunderbar arbeiten. Dachte sich ebenso die Mailänder Werbeagentur „Now Available“, welche eine Guerilla-Aktion für Volkswagen auf die Beine stellte.

Ziel der Kampagne war es die Bevölkerung mehr für Recycling und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren – im Zeitalter der Katalysatoren und immer „gesünderen“ Autos eine tolle Sache. Der Ansatz, der hier gefahren wird, ist jedoch ein ganz anderer. Das alltägliche Recyceln wird aufgegriffen und für die eigenen Zwecke modifiziert.

So saß also Tag ein Tag aus ein Mann in einer großen Litfasssäule und händigte an Personen, die bei „ihm“ ihren Müll gelassen haben kleine Geschenke aus. Nette Idee, wenn man nicht gerade der in der Säule war.


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10
Jul
China lässt Bäume auf Straßen wachsen
posted by Jan Denia

Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe.

Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“.

Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%.

Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle.


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29
Mai
Ist BP in echten Schwierigkeiten?
posted by Jan Denia

Greenpeace meldet sich nach längerer Medienabstinenz mal wieder zu Wort – was ja schon zu erwarten, oder aus BP-Sicht zu befürchten, war. Die selbsternannten Weltretter haben nun zu einer großen „Anti-Image“-Aktion aufgerufen, zumindest verstehe ich sie als solche. Weltweit wurde dazu aufgerufen sich Gedanken zu einem neuen BP-Logo zu machen – in Hinblick auf die aktuelle Ölkatastrophe.

Dabei sind einige wirklich schöne, kreative Kreationen bei herausgekommen, die sich wahrlich sehen lassen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass BP sich diese Ideen jedoch wirklich zu Herzen nimmt, schätze ich mal als relativ gering ein ;-)

Ach und noch ein Schlussabsatz, um den Bogen zur Überschrift zu schließen. Nein, ich denke nicht, dass BP ernsthaft in Schwierigkeiten durch Greenpeace kommen könnte. Klar ist das jetzt eine findige Idee der Grünmänner und –frauen, aber mehr als ein Kieselsteinwurf gegen Goliaths großen Zeh wird es nicht sein. Im Großen und Ganzen kann man diese PR-Aktion als ein nahezu erwartetes Verhalten von Greenpeace. Greenpeace erfüllt also nicht mehr und nicht weniger als seine Pflicht als Umweltschützer, -retter oder -bewahrer.

Hier geht’s zur Galerie der redesignten BP-Logos.


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19
Mai
MisMarketing: Rabiate Reifen-Reklame
posted by Jan Denia

Na ob diese Kampagne so sinnvoll ist? Sicherlich steht hinter dem ganzen Gewerbe ein guter Gedanke und möglicherweise sogar ein gutes Produkt. Ein Reifen, der hilft Sprit und damit Geld zu sparen was wiederum zum Schonen der Umwelt führt. Vom Prinzip her eine nette Sache.

Nennen Sie mich jetzt altmodisch, das ist ok, aber mit negativen Ereignissen für etwas Positives zu werben halte ich nur für bedingt sinnvoll. Zwar geht beim Sehen der Spots ein gewisses Raunen durch die Reihen und manch einer will vielleicht sogar empört sein, aber ob der kognitive Rückhalt der Botschaft zu  Stande kommt wage ich nun einfach einmal zu bezweifeln. Ich für meinen Teil erinnere mich an eine (fast) zerrissene Ökoaktivistin und einen halb todgefahrenen Radfahrer. Die eigentliche Botschaft, dargestellt wie in einer 0815-Powerpoint-Folie kommt viel zu kurz.

Aber bitte machen Sie sich selbst in Bild – untenan die Videos.


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30
Mrz
Publicity für Umweltbewusstsein: Kuriose Segelfahrt mit recyclebarem Schiff
posted by Sascha Schnitzer

Um die Gesellschaft anzuregen, ihren Müll wiederzuverwerten und die Verschmutzung der Meere zu stoppen, entwickelte der britische Umweltschützer David de Rothschild einen kuriosen Plan: Er baute sich ein Schiff aus 12.500 PET-Flaschen. Mit diesem will er nun von San Francisco nach Sydney segeln, um für seine Agenda zu werben. Der Plan dürfte aufgehen: Fast sämtliche Bauteile des Schiffs, vom Segel bis zum Rumpf, sind hinterher komplett recyclebar. Nun muss der Plastikkahn die mehrmonatige Reise nur noch gut überstehen.

schiffchen


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2
Mrz
McDonald`s wirbt mit Farbwechsel und Neuerungen
posted by Margarete Diertz

Die Fast-Food-Kette McDonald`s möchte grüner werden. Holger Beeck, Vizechef von McDonald`s Deutschland erklärte, dass es unter anderem einen Farbwechsel geben wird. Die bisher knallrote Farbe, die Logo Tabletts und Arbeitskleidung schmückte, wird gegen die Ökofarbe überhaupt eingetauscht, nämlich grün.

Die neue Farbe soll Bekenntnis und  Respekt gegenüber der Umwelt widerspiegeln, so Beeck. Der Farbwechsel der Fast-Food-Kette erscheint aber ein wenig kompliziert, denn was der Vizechef zuvor den Medien berichtete, dementierte eine Woche später der offizielle Deutschlandchef Bane Knezevic wieder. Alles sei ein Missverständnis gewesen, McDonald`s hätte nie stärkeres Umweltbewusstsein signalisieren sollen. „Wir sind kein grünes Unternehmen“, erklärte er der Presse.

Die Farbumstellung des Unternehmens scheint ganz dem Motto zu folgen: Werben durch möglichst großes Aufsehen. Der Außenanstrich soll in den Farben Grün, Schwarz und Beige erfolgen. Doch passt die Farbe Grün wirklich zu fettigen Pommes und Cola? Jedenfalls erscheint McDonald`s für den einen oder anderen bereits jetzt  schon ziemlich grün. Ob Gartensalat, Biomilch oder Veggieburger, man muss schon sagen das die Produkte, mit denen offensiv geworben wird, keineswegs übliche Fast-Food-Spezialitäten sind. Aber kann  man denn hier schon von Ökoprodukten sprechen? Wohl eher vom grünen Fast-Food. Jedenfalls will sich McDonald`s durch die neue Farbe ein neues Image verschaffen. Der fettige fast-Food-Konzern lockt seine Kunden immer mehr mit kalorienarmen Produkten. Außerdem sollen im kommenden Jahr 40 neue Restaurants in Deutschland eröffnet werden. Neben einem neuen Design, sollen die Öffnungszeiten in den einzelnen Filialen auf 24 Stunden täglich erweitert werden, auch ein eigenständiges Café soll im nächsten Jahr eröffnet werden.

Die ganzen Neuerungen sind nur deshalb möglich, weil es McDonald`s Deutschland gelungen ist, trotz Wirtschaftskrise den Umsatz im vergangenen Jahr zu steigern. Wie der Imagewechsel ankommen wird ist noch umstritten, wir dürfen uns jedenfalls auf ein neues McDonald`s freuen.

McDonalds, by Marcin Wichary, flickr

Bildquelle: Marcin Wichary, by flickr

Quelle: http://www.zeit.de/2010/08/WOS-McDonalds


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26
Dez
Umweltfreundliche Suchmaschine: Surfen auf der grünen Welle mit Ecosia
posted by Jessica Mueller

In Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung hat das Werben mit dem Wohl der Welt Hochkonjunktur. Man genießt sein Bier doch gleich doppelt so gerne, wenn man damit auch noch den Regenwald rettet. Und selbst der Fast-Food-Riese McDonalds setzt jetzt voll auf Grün. Da liegt es nahe, dass auch die Online-Suchmaschinen auf der grünen Welle surfen. Schließlich kostet eine Suchanfrage bei Google so viel Strom, dass eine Glühbirne damit eine Stunde brennen könnte. Der WWF bringt in Kooperation mit Microsoft Bing und Yahoo deshalb jetzt die umweltfreundliche Suchmaschine Ecosia auf den Markt. Die Idee einer Öko-Suchmaschine ist nicht neu – es gibt bereits Suchmaschinen wie Forestle oder Ecocho, die damit werben, für jede Suchanfrage Bäume zu schützen oder sogar neue zu pflanzen. Für die Suchanfragen werden in den rießigen Rechenzentren dennoch enorme Ressourcen verbraucht. Der WWF versucht, mit seiner Suchmaschine nun neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz zu setzen, indem er proaktiv handelt, da das Rechenzentrum der Suchmaschine nur mit Ökostrom betrieben wird. Der Umweltverband wirbt außerdem damit, zwei Quadratmeter Regenwald pro Klick zu schützen – deutlich mehr also als Forestle mit nur 0,1 Quadratmeter pro Suchanfrage. Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Kopenhagen wurde die neue Suchmaschine vorgestellt. Cleveres Marketing

Quellen: http://www.zdnet.de/news/

http://www.stern.de/


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