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29
Sep |
Telekom reloaded: Facelifting geglückt! posted by Michael Prinz |
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Eine komplett neue Ästhetik hat die Telekom bei ihrer jüngsten TV-Werbespot Kampagne entworfen. Eine normale Landschaft samt Menschen wurde so bearbeitet, dass sie wie eine Modelleisenbahn-Miniatur aussieht. Ganz Deutschland rätselt, wie das gemacht wird. Pionier der sogenannten Tilt-Shift Technik ist der Australier Ben Thomas. Mittels eines speziellen Objektivs schafft er diese unglaublichen Effekte. Wenn Sie selbst auch diesen Spezialeffekt erzeugen möchten — und das OHNE Objektiv — laden Sie einfach ein Bild hoch bei tiltshiftmaker.com und schon nehmen Sie teil am Marketing-Wunder 2009. |
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25
Jun |
Emotionen in der Werbeindustrie posted by Michael Prinz |
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Emotionen ziehen! Immer! Vor allem in Zeiten wie diesen, wo die Unsicherheit in der Bevölkerung aufgrund vieler Probleme steigt. Der Mensch sehnt sich nach Sicherheit. Weil sich diese in wirtschaftlicher Hinsicht als nicht existent herausgestellt hat – jedenfalls für viele Bürger – sucht man nun die Sicherheit in der Familie und im Freundeskreis. Man möchte eine Verbundenheit spüren, Nähe und positive Emotionen, ein Wir-Gefühl muss her. Die Werbebranche hat das ja schon immer gewusst, auch vor der aktuellen Krise. Nur schlägt sie jetzt die emotionale Kerbe, die schon immer vorhanden war, noch tiefer ins Holz der Werbe-Strategie. Wo früher Emotionen erwünscht waren, wird nun auf das Wir-Gefühl gesetzt, auf glücksversprechende Momente im Kreise der Familie, die durch die beworbenen Produkte heraufbeschworen werden. Keine Versicherung, kein Auto, keine Bank, keine Sonnencreme, die sich nicht mit Emotionen verkaufen ließe. Deutschland hat es uns vorgemacht, denn “Wir sind Deutschland”. Obwohl sich die Meinungen über diese Image-Kampagne für good old Germany (oder good new Germany?) spalten, wurde damit doch ein Grundstein gelegt für neue Wege, den Endverbraucher zu erreichen. Die Imagekampagne vergeht, das Gefühl bleibt. Dabei entstehen dann Werbefilme von glücklichen Menschen, die irgendwas bewegt, untermalt mit emotionalen Bildern, oft mit Szenen in Zeitlupe. Das wirkt so schön eindrucksvoll und emotional. Man denkt gar nicht an einen Werbespot, man denkt an eine Initiative, etwas Wohltätiges. Eben an “Wir sind Deutschland”. Und was lernen wir daraus? Diese Schiene wird solange gefahren, bis auch noch der letzte Schnürsenkel uns in der Werbung vermittelt: Ich verbinde, führe zusammen, mache glücklich. Und spätestens dann interessieren uns wieder neue Ideen, weil selbst der einfältigste Konsument begriffen hat: “Wir” heißt im Endeffekt “Ich” und “Ich” muss am Ende bezahlen, egal ob es sich um Versicherungen, Banken, Sonnencreme oder Autos handelt. Vom Wir-Gefühl kann man sich eben immer noch nichts kaufen. Hier der aktuelle Werbespot der Volksbanken: Und “Freude ist BMW – Wir sind BMW”, der aktuelle Spot von BMW: Und auch die Telekom möchte verbinden: Und sogar LIDL ist mit an Bord, wenn es darum geht, die verbindenden Elemente ihrer Produkte aufzuzeigen: |
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