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3
Aug |
Was ist eigentlich dieses „WikiLeaks“ ? posted by Jan Denia |
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Genau, was ist eigentlich dieses WikiLeaks von dem derzeit alle die ganze Zeit reden? Ich muss gestehen, bis vor einer knappen Viertelstunde wusste ich es selbst nicht. In der Hoffnung, dass ich nicht der einzige bin, der davon keine Ahnung hat(te) habe ich es mal kurz zusammengeschrieben: WikiLeaks gehört nicht, wie man vielleicht denken mag, zur Wikimedia Foundation sondern wurde, nach eigenen Angaben, 2006 von „chinesischen Dissidenten, Journalisten, Mathematikern und Technikern von Startup-Unternehmen aus den USA, Taiwan, Europa, Australien und Südafrika“ (Wikipedia). Bei WikiLeaks handelt es sich um eine Internetplatform, auf welcher anonym Dokumente veröffentlicht werden können, welche politische, diplomatische oder ethische Bedeutung für das öffentliche Interesse haben können. Laut den Gründern soll dieses Projekt jenen zur Seite stehen, die das unethische Verhalten ihres Unternehmens oder ihrer Regierung enthüllen wollen. WikiLeaks ist unzensierbar und verwendet verschiedenste Softwarepakete wie OpenSSL, Freenet, Tor und PGP, welche die Anonymität und Unauffindbarkeit der Quellen sichert. Seit der Gründung in 2006 war WikiLeaks immer wieder im Visier derer, die dadurch zu Schaden kommen und sah sich vieler Gerichtsstreitigkeiten ausgesetzt, welche bisher jedoch alles gewonnen werden konnten. Nicht zuletzt deswegen, da sich WikiLeaks große Freunde geschaffen hat, die zum Beispiel die Anwälte hierfür stellen. Weitere Unterstützer von WikiLeaks sind laut Wikipedia „große US-Zeitungspublikationen und Presseorganisationen, wie die American Society of Newspaper Editors, die Associated Press, das Citizen Media Law Project, die E.W. Scripps Company, die Gannett Company, die Hearst Corporation, die Los Angeles Times, die National Newspaper Association, die Newspaper Association of America, die Radio-Television News Directors Association, und die Society of Professional Journalists“. (Wikipedia) Eine ganz schöne Menge also. Ich lege Ihnen hiermit zudem den Wikipedia-Artikel ans Herz, der noch wesentlich mehr Informationen bieten kann. |
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26
Mai |
MisMarketing: Pampers schießt gegen Eltern posted by Jan Denia |
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Wenn man diese Rubrik hier so nennen möchte stehen aktuell die Herren und Damen von Procter&Gamble an meinem Pranger. Diese sind nämlich gerade drauf und dran sich in ihrer Fan- und Kundengemeinschaft ihren guten Ruf zu versauen. Bei den ganzen aufkommenden Streitereien geht es um die neue Windelgeneration „Dry-Max“ und die Gefährdung der Babys durch gerade diese. Glaubt man den Vätern und Müttern soll Procter&Gamble gewusst haben, dass es bei der Nutzung dieser Windel zu Ausschlägen und Verätzungen kommen kann. Der Rückruf dieses Produktes wird gefordert – vollkommen verständlich. Bis hier hin ist so gesehen auch nichts falsch oder schlecht von P&G, nur hätte man dann nicht den Hammer auspacken sollen. Die PR-Abteilung ließ verlauten, dass die Anschuldigungen „vollkommen falsch“ sein. Großes Kino. Besorgten Eltern das Gefühl zu geben, dass sie zum einen die Unwahrheit verbreiten und zum andern dem Unternehmen ihres Vertrauens das Wohl der eigenen Kinder sche**s egal ist. Hier hätte man nicht nur besonnener reagieren können, sondern müssen. Zuhören, Probleme klären und dann weitersehen, aber so führt das nur in meine Rubrik und zu noch wesentlich mehr Ärger. |
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27
Apr |
Wann wird Werbung zu Spam? – Hotmail vs. Web.de und GMX posted by Jan Denia |
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Das Fraunhofer-Institut hat nun eine Studie zum Spamaufkommen bei kostenlosen Webmail-Konten veröffentlich. Dass dies alles auf Anraten und finanzieller Unterstützung Microsofts geschah wollen wir bei der Auswertung der Ergebnisse einfach mal Außen vor lassen (auch wenn das schon rein vom Bauchgefühl nicht funktioniert – interessenfinanzierte Studien, oder zumindest solche, die dies ahnen lassen, sollten einfach nicht durchgeführt werden). Aber gut, versuchen wir das einfach mal so stehen lassen. Microsoft hat anhand des Ergebnisses sicherlich auch gelernt, dass finanzielle Unterstüzung kein garant für tolle Ergebnisse ist. Auf jeden Fall, back to topic, dieser ganze Test der konstenlosen Webmail-Anbieter brachte genau diese auf die Barrikaden. Microsoft mit seinem Hotmail gegen United Internet mit ihren Anbietern Web.de und GMX. Faktisch sah der Test also so aus, dass Konten unterschiedlicher Anbieter anhand der im Testzeitraum erhaltenen Spam-Mails gemessen wurden. Dabei kam heraus, dass bei Yahoo 8 Spam-Mails, bei Hotmail 10, Google 18, Web.de 21, GMX 36 in dieser Periode einging. Dabei sei jedoch zu beachten, dass Spam ja nicht gleich Spam ist. So hängt zum Beispiel United Internet stark an dieser Definition, wieso sehen wir gleich. Und zwar ging es bei der ersten Erhebung lediglich um die Werbemails externen Firmen. Was passiert jedoch wenn die, meiner Meinung nach ebenso überflüssigen, Newsletter und Werbemails der Webmail-Anbieter hinzukommt? Bei Hotmail steigt die Anzahl der erhaltenen Spams dann von 10 auf 13, bei Web.de von 21 auf starke 57 und bei GMX von 36 auf legendäre 116 Mails. Nun versteht man den Unmut der Herren von United Internet, die Spam eben nur als ungewollte Werbung externer Firmen betrachten und mit dem erhobenen Zeigefinger darauf pochen. Zieht man eine Meinung der IT-Profis von Golem hinzu gehen gerade diese davon aus, dass Mailnutzer ebenso ungern des eigenen Dienstanbieters erhalten, als von sont irgendwelchen Firmen. Wie wir sehen, hier entsteht ein Streit um die Henne und das Ei, der wohl kaum zu lösen ist. Ich für meine Person empfinde alles an Spam, was in meinem Postfach liegt und ich nicht ausdrück erwünscht habe. |
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