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17
Mai |
Persil – Unübertroffen, da weiß man was man hat posted by Jan Denia |
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Weil’s so schön ist gibt’s heute gleich mal zwei Nostalgie-Spots. Unser heutiger Vertreter: Persil. Das unübertroffene Waschmittel seit anno Menschheitsgedenken. Der erste Werbefilm wird irgendwo aus den 50er Jahren sein, würde ich mal stark einschätzen. In hochwertiger Animationstechnik erstellt und professionell vertont wirbt dieser mit dem eigenen Verantwortungsgefühl und der Qualität des eigenen Produktes. Der zweite Fernsehspot lässt sich auf das Jahr 1975 datieren und ist die, mir so bekannte, erste Imagewerbung der deutschen TV-Geschichte – nett gemacht, wenn man bedenkt, dass das Ganze schon 35 Jahre her ist. Persil – unübertroffen (Quelle: Journalismus.com ) Persil – da weiß man, was man hat (Quelle: Journalismus.com ) (Quelle: Journalismus.com )
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28
Nov |
Schmerzhafte Aufklärung oder sinnloses Schocken? posted by Imke Hans |
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Eine dänische Familieninitiative stellte ein Spiel ins Netz, mit dem sie aufklären wollte. Aus der Aufklärungskampagne ist ein Skandal geworden. Im Spiel “Hit the Bitch” geht es darum, eine Frau zu verprügeln. Mit jedem Schlag verfärbt sich ihr Gesicht, sie wird Stück für Stück weiter misshandelt. Dabei kann man zweifelhafte Titel von Pussy bis Gangsta ernten – gewinnen im klassischen Sinne aber nicht. Wie auch? Der Diskussionspunkt: kann das, was für den einen kaum mitanzusehen ist, für den anderen einfach in Spaß am Spiel ausarten? Wie auch immer man diese Frage beantwortet: Aufmerksamkeit ist mit dieser Kampagne viel errungen worden. Aber ist es die richtige? Inzwischen ist das Spiel nur noch innerhalb Dänemarks erreichbar, so wie ursprünglich wohl auch geplant. Die Familieninitiative hat sich international gar nicht zu dem Thema geäußert.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/computer/102/495427/text/ |
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24
Nov |
Witzige Promotion-Aktion: Colgate versteckt sich in Süßigkeiten posted by Imke Hans |
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Zahnhygiene-Werbungen hatten wir schon einige. Ominöse Zahnarztfrauen, die Produktempfehlungen geben; strahlende Menschen, die in unnatürlich grüne Äpfel beißen als gäbe es kein morgen mehr; ein zerknitterter Mann, der mit einer Zahnbürste auf Tomaten herumdrückt; kleine Wesen, die aus der Tube quellen… Was hat die Industrie nicht schon alles versucht, um Zähne weißer als weiß erstrahlen zu lassen. Und weiße Zähne hätte wohl jeder gerne, sie helfen ja – laut aktuellem TV-Spot – auch problemlos beim Umzug. Einen etwas anderen Ansatz hat Colgate jetzt in Asien verfolgt. Hier wurden leckeres Eis am Stiel frei verteilt, vor allem an Kinder. Wenn die Süßigkeit aufgegessen ist, entpuppt sich der Stiel der süßen Sünde als Zahnbürsten-Imitat. Neben dem Logo ist der Slogan “Don’t Forget!” aufgedruckt. Ausgegebene Zuckerwatte und Lutscher bargen übrigens die gleiche Überraschung im Inneren. Ist das nicht der Inbegriff der “Zuckerbrot und Peitsche“-Strategie? Eigentlich ein bisschen gemein, erst ermöglicht man den hemmungslosen Genuss, danach folgt die Moralkeule… Aber die Message kommt an und bleibt in Erinnerung. Eine wirklich gelungene Werbe-Idee! Mehr Informationen zur Aktion gibt es hier.
Quelle, Screenshot: http://adsoftheworld.com/media/dm/colgate_don_t_forget_icecream |
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22
Nov |
Retro-Werbung von 1985: Der Commodore 64 posted by Imke Hans |
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In Zeiten, in denen Crossmediales und Guerilla Marketing in aller Munde sind, in denen die Telekom flashmobt und sogar die alt-ehrwürdige Lufthansa per Twitter zwitschert, was das Zeug hält, habe ich heute einen enspannten Retro-Spot für Sie. Hier sehen Sie einen (gefühlt) antiken Werbespot für den C64. Damals war Werbung doch noch so richtig schön einfach! Quelle: http://www.onezblog.de/item/2009/11/commodore-64-werbung-rockt/ |
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18
Nov |
Interaktive Werbung: PETA lässt Pamela entführen posted by Imke Hans |
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Die Tierschutzorganisation PETA nutzt die aktuelle Wee-Welle. Die alten Nintendo-Spiele, wie beispielsweise Super Mario, erfreuen sich auch in der Neuauflage großer Beliebtheit. PETA ließ ein Spiel entwickeln, dass Teil einer Aufklärungskampagne gegen den amerikanischen und kanadischen Zweig von McDonald’s ist. In dem Spiel eröffnet Pamela Anderson gerade ein vegetarisches Restaurant, als sie vom bösen Ronald McDonald entführt wird. Der Spieler kann nun zwischen zwei Küken auswählen, Nugget und Chickette, den Super Chick Sisters. Mit diesem Küken muss er durch eine virtuelle Spielewelt, die der Super Marios sehr ähnlich ist, um Pamela aus Ronald McDonalds Klauen zu befreien. Zwischendurch erhält das Küken regelmäßig Informationen über die Brutalität, mit der der Schlachtprozess für die FastFood-Kette durchgeführt wird. Das SuperChickSisters-Spiel ist ein Nachfolger der Originalversion, mit der PETA gegen Kentucky Fried Chicken in den Krieg zog. Es gibt im Übrigen auch eine kinderfreundliche Variante des Games. Das Spiel hat das Zeug zum Jump’n'Run Klassiker - doch Achtung, die Homepage bietet außerdem “informative” Videos. Nicht, dass der Informationsgehalt anzuzweifeln wäre, doch die erschreckende Brutalität in den Clips steht in krassem Kontrast zu dem kindlichen Spielespaß. Die Schockwirkung dürfte enorm sein. Und lässt den Zuschauer beide Daumen für den Erfolg der PETA-Kampagne drücken! Quelle: http://www.mccruelty.com/SuperChickSisters.aspx |
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29
Okt |
Halloween-Special: Werbung aus einem anderen Winkel posted by Imke Hans |
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Pünktlich zu Halloween möchte ich Ihnen diese Videoserie von Samsung nicht vorenthalten. Das interaktive Youtube-Video ist das erste einer Serie, die den lernwilligen Digital-Fotografen Schritt für Schritt zu einer gelungenen Portrait-Aufnahme führen soll. Die richtige Beleuchtung und vor allem der vorteilhafteste Winkel werden für verschiedene Einstellungen gezeigt – denn in Wahrheit sind die Wesen in den einzelnen Clips nicht wirklich fotogen, ganz im Gegenteil. Wer aber aus Neugier einmal eines der Bilder anklickt, der wird mit hoher Sicherheit auch die anderen sehen wollen – zu spannend ist der gruselige Überraschungseffekt. |
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15
Okt |
Konsumer-Kritik II: Zu kreative Virals… posted by Imke Hans |
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Ein Klassiker: Im Jahre 2006 hat Chevrolet eine auf den ersten Blick richtig gute Idee gehabt: Wie wäre es, wenn wir unsere Kunden ihre eigenen Werbespots für den Chevy Tahoe drehen lassen? Und sie diese dann hochladen lassen? In der Theorie nicht schlecht, doch was dann passierte, kann man sich denken. Statt wirksamem Viralmarketing wimmelte es auf einmal vor allzu kritischen Werbespots, die ganz und gar nicht in die Richtung zielten, auf die Chevrolet gehofft hatte. Dieses Virale Marketing scheiterte völlig: Der Image-Schaden war beachtlich – kein Wunder, wenn man sich beispielsweise diesen “Werbe”-Spot ansieht: |
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