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21
Okt |
The Share Experiment – Teilen ist kinderleicht posted by Jan Denia |
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Dieses Projekt finde ich großartig, weil es auf eine sympathische und direkte Art und Weise jeden vor den Kopf stößt. Weil man sich automatisch fragt, wie man selbst reagiert hätte. Hätte ich mein Sandwich geteilt? Hätte ich einem möglicherweise Wildfremden, der nichts zu essen hat, einen Teil abgegeben, wodurch ich dann weniger von dem hätte was mir eigentlich zusteht? Man kommt schlussendlich bei der Frage raus, ob einem diese Fülle an Nahrungsmittel, die wir in Westeuropa genießen können, wirklich “zusteht”. Fraglich… Das alles macht dieser kleine Spot, dieses kleine Experiment mit Kindern in meinem Kopf. Vielleicht bin ich auch nur auf’s Kindchen-Schema hereingefallen. Fakt ist aber, dass Teilen, obwohl ich mich als Menschen empfinde, der gerne gibt, nicht (mehr) so selbstverständlich ist wie für diese Kinder. |
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15
Aug |
Nur das, was Sie wissen müssen posted by Jan Denia |
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Zumindest behauptet die spanische Zeitung “20 minutos newspaper” das in ihrem Werbeslogan. Ist jetzt nicht unbedingt so, dass es nicht viele Zeitungen gibt, die Ähnliches behaupten. Oder überhaupt je ein Verlag auf die Idee gekommen wäre (Ausnahmen bestätigen die Regel) für seine Zeitung anders, als mit der Möglichkeit in kurzer Zeit viele Informationen aufzunehmen, zu werben. Wieso also bringe ich diese Anzeige? Weil ich sie dennoch gut umgesetzt finde. Betrachtet man nämlich rein die Fakten ist eine Zeitung für nichts anders zu gebrauchen als Informationen, mehr oder weniger schnell, aufzunehmen oder Biomüll darin einzuwickeln. Zweiteres bei vielen womöglich wesentlich effektiver. |
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12
Mai |
Visitenkarten im OCB-Format posted by Jan Denia |
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Raucher oder nicht die langen, dünnen Tabakblättchen sind bekannt, das Format ist vor Augen und die Verpackung ist Kult. Nicht nur um noch „cooler“ als Marke herüber zu kommen, sondern auch aus dem praktischen Grund heraus, dass die Firma und speziell die Außendienstler neue Visitenkarten brauchen. Sich dabei an das OCB-Format zu lehnen scheint nicht zu weit hergeholt, aber drauf kommen muss man erst einmal! Ich finde das klasse, gerade auf einem Markt wo es, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, entscheidend sein kann, wie die Visitenkarte beim Gegenüber ankommt – klarer Wiedererkennungs- und Schmunzelwert! |
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5
Jul |
WM-Ausstatter kämpfen um den Titel posted by Jan Denia |
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Man könnte jetzt wohl mit einem bekannten Sinnspruch anfangen, der so ähnlich klingen würde wie „da hat wohl einer auf das falsche Pferd gesetzt“. Fakt ist jedoch, hier geht’s gar nicht um Pferde, hier geht es um Fußball, um Weltfußball und das derzeitige Großereignis, den es umgibt. Die bekannten Fanartikel-Ausstatter (Nike, Adidas, Puma) hatten vor der WM den „Markt“ klar unter sich aufgeteilt: Nike nimmt sich die Top-Stars unter Vertrag, Puma die Underdogs und Adidas, ja, die nehmen so den Rest. Doof jetzt nur für Nike, dass so gut wie alle Top-Stars schon jetzt nicht mehr bei der WM dabei sind. Zählen wir doch einfach mal kurz die Namen auf, die sich in dem erfolgreichen Nike-Spot „Write the future“ so tummeln:
Nun sind noch folgende Teams übrig: Spanien, Urugay, Holland und Deutschland. Spanien und Deutschland sind beide bei Adidas unter Vertrag – d.h. Adidas ist auf jeden Fall im Finale. Auf der gegenüberliegenden Seite ist Uruguay unter Puma und Holland bei Nike unter Vertrag, da wird es also noch spannend. Klar ist nun alles noch offen, zumindest was das Finalspiel und dem treuen Ausrüster der Nationalmannschaft angeht, doch lässt sich trotzdem ein klarer Trend abzeichnen. Nike hat sich vollkommen verkalkuliert. Bis auf eins der unter Vertrag genommenen Teams sind alle vorzeitig oder zu früh ausgeschieden. Man könnte nun natürlich sage, dass es mit „Verkalkulieren“ nicht viel zu tun hat, doch sollte man davon ausgehen können, das sich ein Sportmittelhersteller von dieser größe schon stärker mit der Materie auseinandersetzt, als lediglich die großen Namen aus den Vorjahren blind neu zu belegen. Als Erklärung der großen Worte: Die derzeit erfolgreichsten Spieler der WM waren es auch schon davor: Im Champions Leauge bzw. UEFA-Cup-Finale spielten:
…es hat sich also schon vorher abgezeichnet. Nur ein Spanier fehlte, doch die galten schon lange vor der WM als Favoriten auf den Titelgewinn. |
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21
Jan |
Werbe-Einschränkung für Schönheits-OPs in Spanien posted by Margarete Diertz |
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Das neue Gesetzt über audiovisuelle Kommunikation, das kürzlich die erste Kammer des spanischen Parlaments passierte, verbietet seit vergangenem Freitag jegliche TV-Werbung für Schönheitsoperationen. TV-Werber dürfen zukünftig zwischen 6 und 22 Uhr keine für Körperkult fördernde Werbung, die eine Gefährdung des Selbstbildes oder der persönlichen Einstellung aufgrund des gesellschaftlichen Trends von “Erfolgreich-und-schön“ beeinträchtigt, ausstrahlen. Ministerpräsident José Luis Rodriguez plädiert damit für eine Sicherheit, die Spaniens Jugend vor negative Einflüsse, verursacht durch Werbung, schützen soll. Darunter fallen vor allem Werbespots für Schlankheitskuren, ästhetische Chirurgie und Anti-Cellulite-Cremes. Das Verbot umfasst außerdem Spots für Alkoholika, Tabakwaren und Glücksspiele. Bei rund 400.000 Einschaltquoten pro Jahr, bangen jetzt die betroffenen TV-Werber um Millionenumsätze. Allein im Jahr 2008 wurden 4400 Minuten TV-Werbung von Corporatión Dermoestética, einen Sender des iberischen Marktführers für plastische Chirurgie, über den TV-Bildschirmen empfangen. Derartige Schaltungen dürfen lediglich zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens ausgestrahlt werden und müssen mit einem sichtbaren Vermerk gekennzeichnet sein. Die Journalistengewerkschaft und der Privat-TV-Verband kritisieren diese Entscheidung als “Eilverfahren“. Bis zur Umstellung auf einen digital-terrestrischen Sendebetrieb zum 3. April, soll das Gesetzt in Kraft treten und limitiert dabei die Werbezeit auf 19 Minuten pro Stunde, das gilt nicht für Sponsoring und Produktplatzierung. Selbstständige Gemeinschaften und öffentliche TV-Sender müssen dabei sechs Prozent ihrer Jahreseinnahmen an Kinoproduktionen, Serien und Mehrteiler abgeben. Die neue Werbe-Regelung scheint Wirkung zu zeigen, denn bereits 10 Prozent der jährlich vorgenommenen plastisch chirurgischen Eingriffen bei minderjährigen Patienten, sind bereits entfallen. Ob das Gesetz diejenigen, die Schönheitsoperationen bereits als Alltag ansehen auch noch umstimmen kann, ist jedoch sehr fraglich.
Quelle: http://derstandard.at/1262209299162/Spanien-verbietet-TV-Werbung-fuer-Schoenheitsoperationen |
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20
Nov |
Ein Herz für Onanie: Masturbationswerbung in Spanien posted by Imke Hans |
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Eine Werbekampagne der besonderen Art sorgte jetzt in Spanien für Empörung. Nun werden Sie wahrscheinlich denken, dass das eine etwas zweideutige Botschaft ist – aber falsch gedacht, sie ist völlig eindeutig. Mit diesem Slogan soll den Jugendlichen in der Umgebung der lockere Umgang mit der eigenen Sexualität nähergebracht werden. Workshops sind im Übrigen ebenfalls im Programm. Werbung für Masturbation im erzkatholischen Spanien – da ist Gegenwehr vorprogrammiert. Unabhängig von moralischen Bedenken werden nun auch finanzielle laut: schlappe 14,000€ musste die ärmste Region Spaniens für die Kampagne aufbringen. In einem ihrer Artikel in der Zeitung La Vanguardia kommentierte die spanische Journalistin Pilar Rahola die Aktion passend: “Die Extremadura wird zwar die meisten arbeitslosen Jugendlichen Spaniens haben. Aber diese werden die besten beim Masturbieren sein!” Viel besser kann man diese Aktion wohl nicht auf den Punkt bringen.
Bildquelle: rccola159, flickr |
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