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30
Mai |
Zürich: Professionelles Social-Marketing als Teil von Politkampagnen posted by Jan Denia |
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wie sehr ich mich darüber freuen soll. An sich ist es schön, dass man versucht mit Hilfe von Facebook und oder auch anderen Social Media Platformen die „jüngere Generation“ zum Wählen zu bewegen, aber die Frage ist immer wie sehr man damit dann polarisiert. Wenn eine bestimmte Partei eine solche Kampagne ins Leben ruft verfolgt sie dabei ein klares Ziel, das kann man ihr ja auch nicht verdenken. Dass hierbei jedoch stark aufgepasst werden sollte, inwieweit die Teilnehmer (= Wähler) hinsichtlich des Wahlprogramms dieser Partei manipuliert werden, sollte vor Augen geführt werden, was diese, selbstverständlich, nicht tun. Man spielt also mit dem heimischen Computer und dem privaten Facebook-Account, der einem heute ja heilig und vertraut vorkommt, plus dem Gedanken sich ernsthaft in die Politik und Demokratie einmischen zu können und zack ist man mittendrin in der Politpropaganda… naja, Zürich… –> Video (Youtube) – Ich hab’s versucht, aber youtube ärgert mich und gibt mir den Einbettungscode nicht :) Ach und ganz nebenbei: ich finde das Video grauslig, ganz ganz arg… |
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14
Jan |
Heineken: Social Networking seit 1873 posted by Jan Denia |
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Auch wenn es langsam nach einer alten Leier klingen mag haben wir hier mal wieder einen Vertreter von simplem und dennoch gutem Marketing. Da ich die Kassette aber denke ich nun schon oft genug abgespielt habe poste ich nun nur noch das Bild und lasse Sie sich daran erfreuen wie gut es manchmal einfach sein kann. p.s. ich lasse mich trotzdem nicht um einen Nachsatz bringen! ;-) Jedoch keine Angst, auch dieser wird knapp: „Wo Heineken recht hat, hat Heineken halt einfach recht.“ |
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26
Okt |
Fiat schwimmt gegen die Socialmedia-Welle posted by Jan Denia |
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Ob das mal gut geht, wer weiß, wer weiß. Jedoch auch nicht wichtig das zu wissen, Hauptsache es funktioniert, und davon gehe ich nun einfach mal aus, weil ich die Werbung gut finde – UND, ganz wichtig, weil die Werbung einen tieferen, versteckten Sinn enthält, wobei gerade diese eher die undankbaren Nebeneffekte von guter Werbung sind. Ja, auf jeden Fall wirbt Fiat in diesem Spot für ihr Lifestyle-Auto den Fiat 500. Erst wird eine nächtliche Stadt gezeigt in der an verschiedenen Orten Twitter- bzw. Facebook-Posts abgesendet werden. Am Ende des Videos sieht man einen wackelnden Fiat 500 und einen durchaus eindeutigen „Social-Media-Post“ darüber – was uns damit wohl gesagt werden möchte. Also ich finde ihn auf jeden Fall gut, aber bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild! |
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28
Jul |
Den Schuh hätte ich mir nicht angezogen, Zalando posted by Jan Denia |
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Sodelle, ein schlechtes Wortspiel zum Post-Auftakt ist doch immer gut. Nun aber zum Inhalt. Zalando ist bekannt, groß, macht mit der TV-Kampagne meiner Meinung nach alles richtig und hat ein tolles Image. Warum genau macht man dann sowas? Sowas zum einen nicht wirklich kreatives und zum anderen von vornherein zum Scheitern verdammtes? Um etwas in der Social Media-Ecke zu wühlen und dadurch auf viral zu machen hat Zalando viele viele Schuhkartons verschickt. Doof nur, dass diese zum einen leer und zum andern noch mit dem doofen Spruch versehen waren, dass es die Schuhe ja dann bei Zalando geben würde. Also das das nicht auf positives Echo treffen würde hätte einem klar sein können. Hier kann ich Enrico vom marketing-gui.de Blog nur zustimmen: ein kleiner Gutschein hätte die Enttäuschung über diese plumpe Werbung schon abdämpfen, wenn nicht gar in eine komplett andere Richtung lenken können. Vielleicht hat man ja daraus gelernt, wer weiß, der Zalando-Blog zumindest schweigt zu diesem „Vorfall“. (via) |
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19
Jul |
Guerilla-Marketing: The man your grades could be like posted by Jan Denia |
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Eine großartige Umsetzung bzw. Abwandlung der kultigen Old Spice-Werbung ist mir heute in die Hände gefallen. Ob es als Guerilla-Marketing bezeichnet werden kann – darüber ließe sich sicherlich streiten, aber aufgrund des abfallenden Social Media Ruhms, den sie sicher bekommen wird und die wenigen Kosten, die dafür aufgewendet werden mussten, dehne ich die Definition einfach ein bisschen. Also, der Old Spice-Spot ist bekannt, setze ich einfach einmal voraus. Ohne ihn zu kennen macht das schauen dieser Werbung auch nur halb so viel Spaß. Beworben wird, wie schnell herauskommt, die Harold B. Lee Bücherei in Weißgottwo, aber augenscheinlich ist es eine tolle Bücherei ;-) |
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30
Jun |
Samsung lässt “shaken” posted by Jan Denia |
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Kreativ und aufmerksamkeitsstark, so wie es immer sein sollte. Bestenfalls kostet es dann noch so gut wie nichts und alle sind zufrieden. Um zu zeigen wie „tough“ das Samsung B2100 wurde eine Domain eingerichtet auf der man per Webcam mehrere Samsung B2100s auf einer abgeschrägten Glasfläche betrachten konnte. Per aufgeklebter Nummer bestand dann die Möglichkeit jedes dieser Telefone anzurufen und dank eingeschalteten Vibrationsalarm über die Glasplatte „shaken“ zu sehen. Der personal benefit bei der ganzen Sache war, dass die Person, die das Telefon letztendlich mit einem Anruf von der Glasplatte vibriert, eines dieser widerstandsfähigen Handys gewinnt. Laut Samsung lief die Aktion äußerst gut, Werbekosten wurden keine eingesetzt, lediglich auf social media Wert gelegt. Das führte zu über 30.000 Anrufen in der Stunde und einer durchschnittlichen Verweildauer von über 12 Minuten – Respekt. Untenan ein Video der Aktion. |
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11
Mai |
Tyrannybook – Community für Menschenrechte posted by Jan Denia |
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Man kann von Amnesty International halten was man möchte, bei ihrer neusten Aktion haben sie sich richtig ins Zeug gelegt. Unter dem Namen „Tyrannybook“ gründete Amnesty Internacional Portugal eine Social-Community zur Vertretung und Achtung der Menschenrechte. Tyrannybook, deutlicher kaum darzustellen, ist an den Community-Giganten Facebook angelehnt, man kann sich ganz einfach registrieren und teilhaben. Kim Jong-Il, Mahmoud Ahmadinejad und Aleksandr Lukashenko haben sich bereits „eingeloggt“ und posten täglich ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Tages- nein sogar minutenaktuell soll hier ununterbrochen gebloggt, gepostet und informiert werden, alle Informationen aus erster Hand – von den Tyrannen persönlich – diesen Eindruck will Amnesty International erwecken. Meiner Meinung nach verdient diese Aktion größten Respekt, die Umsetzung gelungen und die Botschaft klar definiert. Hoffen wir mal, dass Facebook sich nicht auf die Füße getreten fühlt – sollten letztere Rückgrat besitzen, werden sie es unterstützen. Ich für meinen Teil werde es! |
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23
Apr |
Socialmedia vs. Pop-Titan, ein Kampf der Giganten posted by Jan Denia |
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Deutschland sucht den Superstar, ob man es nun mag oder nicht, gilt in der deutschen Popwelt als feste Größe. So waren zum Beispiel die ersten Singleauskopplungen der DSDS-Gewinner stets Chart-Stürmer und Download-Rekordhalter. Auch dieses mal setzt Mehrzad Marashis “Don’t believe” neue Maßstäbe. So soll sich der Song innerhalb der ersten 24 Stunden so oft wie kein anderer Song verkauft worden sein. Vor kurzem hat sich nun eine Protestbewegung zu dem ganzen DSDS-Medien-Spektakel gebildet, welche gegen die immerwährenden Topplatzierungen der Bohlenretorten ankämpfen möchte. Im Detail sieht die Gegenbewegung so aus, dass dazu aufgerufen wird den 14 Jahre alten Euro-Disco-Hit „Boomerang“ von Blümchen zu kaufen. Mit dem Song an sich hat das Ganze nichts zu tun, er soll bloß dazu dienen „Don’t believe“ von Platz 1 der Downloadcharts zu vertreiben. Zur Kommunikation der Aktion verwenden die Protestler die Studentenplatform studiVZ und die Socialmedia-Community Facebook. Ob die Anti-Bohlen-Bewegung Erfolg hatte erfahren wir nächsten Dienstag, dann werden nämlich die nächsten Charts veröffentlicht. |
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31
Mrz |
Social Media als Unterlassungsdelikt: Zwei Männer wegen Nicht-Twitterns verhaftet posted by Sascha Schnitzer |
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Davon, dass Leute sich durch das Veröffentlichen von Informationen über soziale Medien strafbar gemacht haben, hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Doch auch das Gegenteil kann schwere Folgen haben: In Amerika wurden inzwischen bereits zwei Männer verhaftet, weil sie nicht getwittert haben. Der Hintergrund: Bei den beiden Männern handelt es sich um Scott Braun, den Manager des Teenie-Pop-Stars Justin Bieber, und James Roppo, den Vize-Präsidenten der zuständigen Plattenfirma Island Def Jam Records. Letzten November war in einem Einkaufszentrum in New York ein PR-Auftritt zur Veröffentlichung von Biebers Debut-Album geplant. Der Ansturm war riesig – so sehr, dass die Polizei eine Gefährdung der Menschenmenge durch den zu großen Andrang als gegeben erachtete. Dem Künstler wurde der Zugang zum Gebäude verwehrt, während die Polizei vergeblich versuchte, die Menschenmenge zu zerstreuen. Zu diesem Zweck wendete sie sich auch an das Label, das über einen Tweet bekannt geben sollte, dass der Event nicht stattfinden würde. Die Plattenfirma reagierte jedoch nicht, weshalb die beiden Männer nun wegen „vorsätzlicher Gefährdung“ zur Verantwortung gezogen werden. Fünf Personen wurden in dem Gedränge verletzt.
Bildquelle: by Kerosene Photography, Flickr |
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11
Mrz |
Soldat kündigt Militäroperation auf Facebook an posted by Sascha Schnitzer |
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Für manche ist die Statusanzeige in Facebook schon so sehr zur Routine geworden, dass der Schritt zum Leichtsinn kein großer mehr ist. Dies stellte ein israelischer Soldat leider etwas zu spät fest. „Mittwoch Qatanna aufräumen, Donnerstag wieder nach Hause“ – diese Worte veröffentlichte er auf seiner Facebook-Seite und plauderte damit eine Militäraktion aus, bei der ein palästinensischer Kämpfer festgenommen werden sollte. Nachdem einige Kollegen dies entdeckten und an ihre Vorgesetzten weiterleiteten, blieb dem Militär lediglich der taktische als auch mediale Rückzug. Die Operation wurde abgeblasen und der verantwortliche Soldat suspendiert. Dies beweist einmal mehr, dass die Feder mächtiger ist als das Schwert – das Schlachtfeld Social Media kann auch das Militär nicht mehr außer Acht lassen.
Bildquelle: by jim.greenhill, Flickr |
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