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1
Mrz |
Gelungene virale Marketing-Kampagne für Kinofilm posted by Margarete Diertz |
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Obwohl der Film “Iron Sky“ erst nächstes Jahr in die Kinos kommt, wird bereits seit einigen Monaten für den Film geworben. In dem Sci-Fi-Film von der bekannten finnischen Autorin Johanna Sinsalo geht es um die Zeit kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges. Die Nazis gründen an der antarktischen Atlantikküste eine Geheimbasis. Dort entwickeln sie neuartige Flugzeuge, die sogenannten Schauberger-Flugscheiben (Reichs-Flugscheiben), die wie fliegende Untertassen aussehen. Die Nazis möchten, wenn ihnen die Niederlage droht, mit diesen Flugscheiben auf den Mond fliegen und im Jahre 2018 wieder zurück auf die Erde kehren. Die Komödie entstand unter Mitwirkung einer großen Internetcommunity, mehr als 10 000 Menschen arbeiteten an der Satire mit. Neben der skurrilen Filmidee und dem Gemeinschaftsprojekt, ist auch das Marketing etwas außergewöhnlich. Bei der Berlinale im letzten Jahr, hat man auf dem Potsdamer Platz einen typischen Zeitungsjungen aus der Nazizeit eingesetzt, um Geldgeber anzuheuern. In einem passendem Outfit, verteilte er die Zeitung Truth Daily mit der Titelstory „Shocking News: There are Nazis on the Moon“.Neben der witzigen Werbeaktion, wurde außerdem Promotionmaterial entwickelt, dass die Mondbasis der Nazis zeigt. Das nennt man mal gelungenes Viral-Marketing.
Screenshot: http://zweinullig.de/viralkampagne-zu-iron-sky-nazis-auf-dem-mond/#more-1385
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2
Mrz |
Wolfang Hars: Wer trinkt die wächserne Kaulquappe? posted by Michael Prinz |
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Ganz frisch auf dem deutschen Buchmarkt ist heute Wolfgang Hars Abrechnung mit der Werbe-Industrie gelandet. Titel des Buches: “Wer trinkt die wächserne Kaulquappe?”, gewählt in Anspielung auf den ewigen Mythos, das sich der Markenname Coca Cola für Chinesen so ähnlich anhört. Was das Buch bringt? Viele Fehltritte aus der Welt des Marketings und der Werbung. Mythen werden aufgeklärt, unbemerkte Fehltritte bekannt gegeben und allerhand witzige Anekdoten aufgetischt, wie beispielsweise peinliche Autonamen, Übersetzungsfehler, Namenspannen oder Missverständnisse kultureller Art. Der Autor offenbart aber nicht nur die klassischen und teilweise bereits bekannten Fettnäpfchen der Werbe-Industrie, sondern deckt auch die subtilen Manipulationen der Werbeschaffenden auf, angefangen von Eiswürfeln auf einem Werbeplakat, deren geheime Botschaft das Wörtchen Auch allgemein akzeptierte Meinungen wie “ Wer also wissen will, welche Mythen des Marketings kursieren und vor allem wer wissen will, welche davon stimmen, der nehme sich dieses höchst amüsante und gleichermaßen interessante Buch zur Hand! |
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19
Feb |
Corporate Identity wie sie nicht funktioniert – Provinzposse bei VW Baunatal! posted by Michael Prinz |
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Wovon ein mächtiger Wirtschaftsboss wohl nachts so träumt? Von Hans-Helmut Becker, dem Werksleiter von VW Baunatal wissen wir es nun seit einigen Tagen! Er hatte sich nämlich schon in den kühnsten Träumen ausgemalt, wie toll das doch wäre wenn ab jetzt alle nur noch VW fahren würden! Die Mitarbeiter, der kleine Lieferant, die großen Zulieferunternehmen, Deutschland, bald vielleicht schon die ganze Welt! Wie aber dieses sicherlich hehre Ziel erreichen? Vielleicht durch eine geschickte Kommunikationspolitik und eine tolle Corporate Identity Kampagne? Durch Vergünstigungen für Mitarbeiter und Vorzugspreise für Lieferanten??? Nein, der Herr Becker hatte eine viel bessere Idee: wer nicht will, der kommt halt einfach nicht mehr rein! Im Klartext: Hausverbot für alles was nicht VW auf der Motorhaube stehen hat! Sonst bleiben die Schranken geschlossen! Herr Becker fand dieses Anliegen übrigens „ganz normal“ und konnte den daraus entstehenden Wirbel so gar nicht verstehen. Bereits sein Betriebsratschef Jürgen Stumpf sah die Sache aber anders als er und sprach sich dezidiert gegen die Maßnahme aus: „Wir leben in einem freien Land. Wir halten nichts von einem repressiven Vorgehen, das Menschen zwingt, ein bestimmtes Fahrzeug zu kaufen.“ Der Fall sorgte für bundesweites Aufsehen, mittlerweile hat der Werksleiter einen Rückzieher gemacht. Vorerst darf man auch mit anderen Fabrikaten wieder aufs Werksgelände! Die Betonung liegt aber auf vorerst! Denn Beckers leicht zerknirscht wirkende Ankündigung eine „nachhaltige und praktikable Regelung“ für die Zukunft zu finden lässt vermuten, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen ist! |
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23
Okt |
Internationale Kuriositäten des Marketings III posted by Michael Prinz |
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Die chinesische Sprache ist eine problematische Sprache, nicht zuletzt wegen der Vielzahl von Homonymen oder Dialekten. Zu dieser Erkenntnis mußte auch Kentucky Fried Chicken kommen, denn deren Slogan ‘finger-lickin good’ klang in China wie ‘eat your fingers off’. Nach Eintritt in den englischsprachigen Markt wunderten sich die Manager des zweitgrößten japanischen Reiseveranstalters, der ‘Kinki Nippon Tourist Company’, über die ungewöhnlich hohe Nachfrage nach außergewöhnlichen Sex-Reisen. Nachdem ihnen bewußt wurde, daß ihr Firmenname übersetzt ‘Reiseagentur für perverse Japan-Touristen’ bedeutet, wurde dieser schleunigst geändert… Coors übersetzte seinen Slogan “Turn it loose” (dreh es auf, mach es locker) ins Spanische. Dabei kam eine ziemlich direkte Umschreibung für “akuter Durchfall” heraus. |
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