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10
Jul |
China lässt Bäume auf Straßen wachsen posted by Jan Denia |
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Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe. Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“. Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%. Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle. |
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28
Jan |
Werbeikone wider Willen posted by Jessica Mueller |
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Fast zehn Jahre war die Kellnerin Sylvia Mützel eine weltweite Werbeikone für das Hofbräuhaus, die den Menschen auf riesigen Plakaten in New York, Las Vegas oder Shanghai entgegenstrahlte – und das ohne es zu wissen. Im feschen Dirndl war die ahnungslose blonde Augsburgerin auch auf Merchandiseartikeln und der firmeneigenen Hompage zu bewundern. Erst ein Cousin ihres Mannes entdeckte im vergangenen Jahr durch Zufall ihr Konterfei vor dem Hofbräuhaus in Shanghai. Als Sylvia Mützel von der heimlichen Reklame des bayrischen Brauhauses erfuhr, zog sie vor Gericht um für die jahrelange Werbekampagne entsprechend honoriert zu werden. Laut eigener Aussage habe sie 2001 auf der Wiesn zwar für die Brauerei zwar vor der Kamera posiert, die Fotos sollten aber nur für eine einmalige Werbeaktion verwendet werden – ein Vertrag existiert nicht. 20.000 bis 30.00 Euro statt der 600 Euro für das Fotoshooting möchte Sylvia Mützel nun vom Hofbräuhaus haben. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/521/500784/text/Bildquelle: Jochen Laier, flickr |
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