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19
Mrz |
Wegwerf-Visitenkärchen von Choko la posted by Jan Denia |
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Wenige Tage zuvor hat der Head2Head-Shop mit innovativen und kreativen Visitenkarten hier einen Platz gefunden, und das auch durchaus zurecht. Choko la verdient nun vielleicht nicht die selbe “Ehre”, doch kann man sagen, dass “innovativ” sowie “kreativ” ebenso zu der Idee passt wie zu der anderen. Ein Problem trennt sie jedoch: Und zwar, dass ich die Idee von Choko la nicht gut finde. Das muss den indischen Süßwarenhersteller nun nicht unbedingt stören, aber mich tut es das. Zur Idee: Die Visitenkarte wurde hier zunächst als Pralinenverpackung genutzt. Die Verknüpfung stimmt, aber dann kommt auch schon das Problem. Schlimmstenfalls ist die ganze Visitenkarte schokoladenverschmiert und damit unbrauchbar. Gut dabei wäre, dass der Kunde es zumindest als Visitenkarte erkannt hätte. Schlimmer und jedoch realistischer ist, dass der Kunde die Verpackung nach Verzehr der Praline ungesehen zerknüllt und wegwirft – so wie ich das zumindest mit Pralinenpapierchen immer mache… |
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29
Aug |
Die zusammengeschusterte Maschine posted by Jan Denia |
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Leider fehlt mir das Fachwort für derartige Konstruktionen, dann hätte ich es nämlich gerne genutzt, um etwas intelligenter zu wirken – jetzt müssen wir einfach so damit auskommen. Fakt ist nämlich, auch wenn man es kaum bemerkt, bei diesem eigentlich viel zu lang geratenen Spot ohne klare Aussage, die in keiner Relation steht, handelt es sich um Werbung für „Cadbury’s Tumbles“. Ich sag einfach mal, dass es sich dabei um kleine gefüllte Schokokügelchen handelt, kann es jedoch leider nicht herausfinden, da selbst Google bei der Eingabe von „Cadbury’s Tumbles“ lediglich auf diesen Spot bei Youtube verweist. Was ja auch irgendwo cool ist, aber mir in dem Zuge nicht weiterhilft. Ja, was soll ich sagen. 62 Sekunden Werbung für einen Gag und eine kurze Einblendung halte ich für nicht so genial, aber machen Sie sich Ihr eigenes Bild: |
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8
Jan |
Fairtrade-Boom: Nach Kaffee und Bananen ist jetzt die Schokolade dran posted by Margarete Diertz |
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“Kit Kat“, der beliebte Pausenriegel von Nestlé mit der knusprigen Waffel in leckerer Milchschokolade, wird ab Mitte Januar in Großbritannien und Irland nur noch mit dem Fairtrade-Siegel verkauft. Neben dem weltgrößten Lebensmittelkonzern planen auch immer mehr deutsche Konzerne einen Umstieg auf den fairen Handel. Dabei geht es nicht nur um Umweltbewusstsein und Nächstenliebe, immer mehr Hersteller müssen mit Ernte-Abnahmen und Qualitätsproblemen kämpfen, während sich der Schokoladenkonsum in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Eine Werbestrategie mit dem Fairtrade-Logo ist eine durchaus effektive Variante, um sich von der Masse abzuheben und mit einem qualitativ hochwertigen Produkt zu werben. Mit dem Fairtrade-Siegel steht ein Konzern für eine Schaffung gerechterer Welthandelsstrukturen, so zum Beispiel gerechte Löhne für die Produzenten, langfristige Handelsbeziehungen und garantierte Produktabnahme, Förderung von Entwicklungsprojekten und viele weitere Vorteile, die den Schokoriegel damit von billigen Massenwaren trennen. Und spätestens jetzt, wo das Wort Umweltbewusstsein besonders großgeschrieben wird und immer mehr Verbraucher auf Ökoprodukte setzten, ist auch für die Kakao-Politik der beste Zeitpunkt gekommen, um neben einer besseren Qualität auch ökologische und soziale Standards einzuhalten. Neben “Kit Kat“ soll auch “Mars“ bis 2020 einen moralischen Stempel bekommen, “Snickers“ bekäme somit ebenso einen. Der Erzbischof von York war zumindest schon einmal begeistert, als er in der Schokoladenfabrik in Nordengland den ersten “Kit Kat“ Riegel mit Fairtrade-Logo entgegennahm und meinte, dass keine Schokolade den bitteren Nachgeschmack der Sklaverei besitzen sollte. Viele Großkonzerne spielen bereits ebenso mit dem Gedanken auf die Fairtrade-Variante umzusteigen, da momentan eine Diskussion über die Marketing-Ethik rapide wächst und damit zukünftig viele Konzerne dazu zwingen könnte auf einen fairen Handel umzusteigen. Für Nestlé bedeutet das also den richtigen Schritt im richtigen Moment getan zu haben, bevor andere Mitstreiter möglicherweise die Fairtrade-Spitze erobern. Und gerade weil Nestlé zu den am meisten boykottierten Unternehmen der Welt zählt und sich mit Skandalen wie unlauter Werbung in Afrika und verseuchtem Milchpulver ein schlechtes Image einholte, könnte vielleicht eine Werbeaktion mit dem Fairtrade-Siegel den Ruf des Konzerns retten.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665977,00.html Bildquelle: by scaredy kat, flickr |
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28
Dez |
Hey, wo sind die Löcher? Elmex Guerilla-Werbeaktion posted by Jessica Mueller |
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In der Weihnachtszeit wird ja bekanntlich viel Süßes gegessen. Stollen, Schokolade, Plätzchen – alles eine Zumutung für unsere Zähne. Gibt es eine bessere Zeit um für gesunde Zähne zu werben? Deshalb hat sich Elmex gerade für den Dezember eine ganz besondere Werbestrategie ausgedacht, um auf seine Anti-Karies-Zahncreme aufmerksam zu machen. Elmex hat in Israel mit einer skurrilen Guerilla Werbeaktion seine neue Zahnpasta beworben. Zusammen mit der größten Bowlingbahn-Kette des Landes hat das Unternehmen 140 speziell präparierte Bowlingkugeln in Umlauf gebracht. Um zu demonstrieren, wie gut die Elmex-Zahncreme gegen Karies hilft, wurden die Löcher der Bowlingkugeln verklebt und mit der Nachricht “Help to prevent cavities – Elmex” versehen. Die Bowlingkugel hat keine Löcher mehr, genau so wie die Zähne der Verbraucher wenn sie sich mit Elmex vor Karies schützen. Ein cleverer Einfall ist die Marketingaktion in jedem Fall, denn wie soll man mit einer Bowlingkugel ohne Löcher überhaupt spielen? Auf der Suche nach den verschwundenen Öffnungen wurde also garantiert jeder auf den Werbeslogan aufmerksam. Ein echter Volltreffer diese Kampagne – auch wenn man mit den präparierten Kugeln wohl eher weniger einen Treffer erzielen kann. |
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6
Dez |
Marketing mal ganz anders: “Echter” Nikolaus statt “falschem” Weihnachtsmann posted by Imke Hans |
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Die Diözese Rottenburg-Stuttgart möchte mit ihrer diesjährigen Nikolausaktion die “echten Nikoläuse“ wieder ins Bewusstsein rufen. Bei der Aktion wurden in den vergangenen Wochen 20. 000 “echte Nikoläuse“ an Kindergärten, Schulen, Eltern-Kind-Gruppen und Kirchengemeinden verteilt. Ziel ist es mit dieser Werbeaktion, in der die Verpackungsfolie der ursprünglichen Schokoladennikoläusen einfach durch eine mit Mitra und Bischofsstab bedruckte Folie ersetzt wurde, Kinder an den heiligen Bischof aus Myra zu erinnern. Im Gegensatz zu dem aus den USA importierten Coca Cola Weihnachtsmann mit rotem Mantel und weißem Bart soll der Bischof Nikolaus, der als Beispiel für die Menschenfreundlichkeit Gottes und für die Nächstenliebe steht, an Legende und Brauchtum rund um Nikolaus erinnern. Die Aktion, die im vergangenem Jahr erstmalig ins Leben gerufen wurde, konnte mit 15. 000 Nikoläusen gleich großen Erfolg ernten. In diesem Jahr besucht zum krönenden Abschluss am 6. Dezember Bischof Gebhard Fürst den Rottenburger Gut-Betha-Kindergarten, in dem er an knapp 80 Kinder der katholischen Einrichtung “echte Nikoläuse“ aus Schokolade verteilen wird. Auch auf der Internetseite “Weihnachtsmannfreie Zone“ werben einige Anbieter mit den christlichen Schokoladennikoläusen und bieten dabei verschiedene Varianten an.
Quelle: http://www.katholisch.de/15039.html Bildquelle: Scott M., flickr |
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