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10
Apr
Kaffeekonzern schockiert mit kurioser Werbeaktion
posted by Margarete Diertz

Ein Kaffekonzern sorgte mit seiner neuen Werbeaktion für Schock. Um mit ihren Produkten besser aufzufallen, wird in einem Bericht über “Guerilla-Marketing“ über die schockierende Aktion des Konzerns berichtet, der durch seine ungewöhnlichen Werbemaßnahmen Aufmerksamkeit erzielen wollte.

Mittels einer optischen Täuschung, hat der Konzern scheinbar die Böden von Aufzügen entfernt, um die Passanten in den Glauben zu versetzten das hier nur noch der Fahrstuhlschacht zu sehen sei. Die vorbeischlendernden Menschen sollten sich durch die Illusion für eine kurze Zeit täuschen und erschrecken. Was das alles mit Kaffewerbung zu tun hat? An einer Fahrstuhlwand wurde dann auf den leckeren Kaffee aufmerksam gemacht, der nach dem kurzen Moment des Schreckens eine beruhigende Wirkung auf die Menschen erzielen sollte.

So kann man natürlich auf eine etwas gemeine Art und Weise auf seine Produkte aufmerksam machen. Das dem Kaffeekonzern da keine originellere Werbeidee in den Sinn gekommen ist? Na hoffentlich waren die Leute nach der Aktion nicht zu erschrocken um überhaupt noch den Kaffee genießen zu können.

Kaffee, by Demion, flickr

Bildquelle: Demion, by flickr


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6
Apr
Französische Vereinigung schockt mit sexistischer Anti-Raucher-Kampagne
posted by Margarete Diertz

Die aktuelle Anti-Raucher-Kampagne der französischen Nichtraucher-Vereinigung DNF (Droits des non-fumeurs) sorgt derzeit für Empörung. Weil die Vereinigung davon überzeugt ist, das gute Kampagnen schocken müssen und man mit Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen nicht mehr viel erreichen könne, veröffentlichte diese eine Werbekampagne mit gezielter sexueller Anspielung.

Da Rauchen oral geschieht, entschied man sich dafür, die Tabaksucht mit einem ebenfalls oralen Thema zu verbinden, nämlich mit Fellatio. Die Motive auf den Plakaten sprechen dabei eindeutig für sich. Sie zeigen junge Menschen, die mit einer Zigarette vor einem Mann knien, der deren Köpfe in seinen Schoß drückt. Aber nicht nur die Bilder erinnern an Oralsex, mit dem Slogan „Fumer, c´est etre l´esclave du tabac“, was so viel bedeutet wie „Rauchen heißt Sklave des Tabaks zu sein“, geht die Botschaft der Kampagne für Familienministerin Nadine Morano eindeutig zu weit. Mit ihren provokanten Motiven konnte die Werbeaktion viel Aufmerksamkeit erzielen, musste jedoch auf Druck der Regierung gestoppt werden. Die DNF wollte mit ihrer Werbestrategie lediglich deutlich machen, dass Rauchen eine Art der Unterwerfung darstellt, eben genauso wie der erzwungene Oralsex auf den Motiven.

Man muss ja schon sagen, dass die Anti-Zigaretten-Kampagne sehr sexistisch einzuordnen ist. Was aber für eine so große Empörung sorgte ist sicherlich aber vielmehr die Ansicht, dass gerade junge Leute zu derartigen Werbezwecken nicht eingesetzt werden sollten.

Screenshot, DNF-Kampagne, zweinullig.de

Screenshot: http://zweinullig.de/anti-rauch-kampagne-sorgt-fur-emporung/#more-1708


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