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KULTFAKTOR | Link
10
Nov
13th Streets Schaudergarantie
posted by Jan Denia

Wo gibt’s denn heute noch Garantien, die halten was sie versprechen? Da kann man also um so froher sein, wenn Werbung mal wieder hält was sie verspricht. Ob das die Grundgedanken der Macher dieser Kampagne waren weiß ich nicht, würde ich zudem jedoch auch bestreiten. Viel wichtiger ist hierbei die Umsetzung und die selbst auferlegte “Shiver-Guarantee“. Das Versprechen zu geben und ihm Nachhinein zu halten ist dabei einfacher als man wohl denken mag.

Die Billboards wurden nämlich präpariert. Ein Stab oder Türknauf, der aus dem Board herausragt, ist mit negativen Elektronen “beladen” während der Betätiger auf einer isolierten Matte steht. Der Effekt ist eindeutig und klar: Die Haare stehen einem buchstäblich zu Berge…

Raffiniert gemacht und schön umgesetzt: Daumen hoch!

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5
Sep
Rail Safety – Warum warten?
posted by Jan Denia

Entgegen meines Auftrags, von dem ich sonst denke ihn zu haben, werfe ich Sie mit diesem Spot einfach einmal ins kalte Wasser, wie auch ich nie weiß was mich erwartet wenn ich mir neue Spots antue. Dieser hier nun hat es in sich und ich möchte es Ihnen nicht nehmen. Maz ab!


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15
Jun
Microsoft: Anti-Hacker-Kampagne
posted by Jan Denia

Na wie wenn’s die Burschen von Microsoft gerochen hätten, dass kino.to hopps genommen wird. Bessere Nebenpublicity kann man sich ja kaum wünschen, für eine akribisch im voraus geplante Kampagne gegen Hacker und Softwarepiraterie. Auf der SMAU, einer italienischen Computer-Messe mit einem für mich unaussprechlichen Namen, hatte Microsoft einen Stand aufgebaut und getarnt als „Piraterie-Betrieb“ öffentlich illegale Versionen des neuen Office-Paketes vertrieben. Gedreht mit versteckter Kamera und dem direkten Hinweis, dass es illegal ist und pipapo…

Ich muss schon sagen, dass sich die „Kunden“ selten dämlich anstellen aber ja, bitte sehen Sie selbst: eine Kampagne mit heimelichen Schockereffekt.



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11
Feb
Geschmackloses Marketing von ONIDA
posted by Jan Denia

All jene, welche nun auf dem untenstehenden Bild nicht erkennen was darauf falsch sein soll bitte ich doch hier das Lesen des Blogs zu unterlassen. Das wollte ich nur geschwind vorweg gesagt haben. Nun zum Thema. ONIDA wirbt in Indien mit diesem Plakat für LED-TVs, welche keine Reflektionen zulassen.

Vom Prinzip her erschließt sich für mich nicht der direkte Zusammenhang zwischen Fernsehern und Adolf Hitler, aber augenscheinlich hat das irgendjemand irgendwo entweder für lustig oder eben „schockierend“ empfunden. Letzteres kann ich noch nachvollziehen, finde es dennoch äußerst unpassend.

Fauxpas, in voller Linie…

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7
Okt
Die WWF und der Schock-Effekt
posted by Jan Denia

Die Angst und die Schocksituation an sich sind beides Gefühle, die dem menschlichen Gehirn auf besondere Art und Weise in Erinnerung bleiben. Mit diesem im Marketing zu spielen gehört für mich zum einen natürlich zu einem Grenzgebiet und zum andern natürlich zur hohen Klasse des Infotainment.

Die WWF hat nun, in Verbindung mit den neuen Möglichkeiten der Augmented-Reality, eine großartige Kampagne ins Leben gerufen, die sich sehen lässt. Ich empfehle das unten angehängte Video auf jeden Fall anzusehen, denn so etwas haben Sie bestimmt noch nirgendwo anders erlebt!


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24
Aug
Chatroulette als Marketingplattform
posted by Jan Denia

Nichts ist viraler als das Internet.  Und nichts im Internet ist viraler als neue Trends. Und und kein Trend im Internet war zuletzt öfters durch irgendwelche Videos, Nachrichten oder Skandale im öffentlichen Ohr wie Chatroulette.

Der Auflistung zufolge liegt es eigentlich auf der Hand, dass man Chatroulette auch als Marketingplattform nutzen könnte, beziehungsweise sollte. Der Kinofilm „The Last Exorcism“ hat sich da wohl dieselben Ideen einfallen lassen und großartig umgesetzt.

Viele Chatroulette-User der letzten Tage werden auf ihrem Bildschirm ein nettes, süßes Mädel entdeckt haben, welche bereit war etwas Kleidung abzulegen – was zieht denn schon besser als das?! Eben.

Also, die junge Frau beginnt am obersten Knopf ihrer Bluse als sich ihre Augen nach innen drehen und ihr Gesicht einer hässlichen Fratze weicht. Am Ende bleibt dem geschockten Zuschauer nur noch die Url thelastexorcism.com.

Da mit den paar Kontakten, die man über Chatroulette zufällig zugetragen bekommt, noch keine herausragende Marketingleistung zu erwarten ist war von vornherein klar. Den Rest erledigte jedoch das Internet via youtube.

Hier eins der Videos, die die Reaktionen auf das „Dämonen-Video“ zeigen.


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23
Nov
Schockwerbung: Schluss mit Rauchen – Teil I
posted by Imke Hans

Bei einigen Themen ist es völlig klar, dass man mit klassischer Positiv-Werbung nicht weiterkommt. Schockwerbung wird besonders gerne da eingesetzt, wo es um die eigene Gesundheit geht – denn der Mensch hält sich selbst nach wie vor für unbesiegbar. Eine Rama-Idylle ist schlecht dazu geeignet, Menschen zur Krebsvorsorge zu schicken oder von den negativen Wirkungen des Alkohols zu überzeugen.

Paradebeispiele für Schockwerbung finden sich vielfach entlang der Autobahn, um Raser zu vorsichtigem Fahren zu bewegen. Wir haben Ihnen auch schon einmal die britische Kampagne gegen Hautkrebs vorgestellt.

Dieses Mal geht es um das Rauchen. Auf giga.de finden Sie 43 verschiedene Anti-Rauchen Plakate, die mit Sicherheit eine Wirkung haben.

Screenshot: http://www.giga.de/news/00150245-krasse-anti-rauch-anzeigen-die-45-kreativsten-und-besten-kampagnen/


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8
Nov
Schockwerbung: Schlagzeilen ja, aber um jeden Preis?
posted by Michael Prinz

Diese Spots sind Klassiker im “What not to do”-Bereich.
Im August 1995 stoppte Calvin Klein die Ausstrahlung dieser Werbespots und entschuldigte sich in aller Öffentlichkeit. Wie auch bei Bennetton mit der Schock-Kampagne des Fotografen Oliviero Toscani war die Welle der Empörung groß. Hier werden junge, wenig bekleidete Männer und Frauen, teilweise wohl noch Teenager, von einem unheimlichen alten Männerstimme in einem provisorischen Holzverschlag interviewt. Das ganze erinnert mehr an das Casting für einen illegalen Porno, wäre wohl auch ein gelungener Auftakt für einen Horrorfilm. Denn diese kurzen Clips rütteln auf und hinterlassen ein tiefes Unwohlsein.
Auffallen und in Erinnerung bleiben um jeden Preis? Vielleicht besser nicht.


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