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8
Feb |
Superbowls personal best: Chevrolet Camaro posted by Jan Denia |
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Ich nehme mir nun als Schreiberling einfach einmal heraus meinen persönlichen Favoriten des vergangen Superbowl-Spektakels darzustellen. So wenig man auch für American Football empfinden mag (ich nehme mich da raus) ist er nun eben ein marketingtechnisches Großereignis, welches seinesgleichen sucht. Zwischen 2,5 und 4 Millionen Dollar kostet ein halbminütiger Spot zur besten Sendezeit des Jahres und die halbe Welt fiebert mit. Vielleicht nicht alle unbedingt wegen der Spots, aber auch hier kristallisierte sich schon vor geraumer Zeit ein Fantrieb. Wie dem auch sei, Chevrolet war auch dabei, so wie jeder andere namhafte Automobilhersteller, den die Welt so zu bieten hat. Da aber nicht alles was teuer auch gut ist habe ich den Spot für den neuen Camaro zu meinem Favoriten gekürt. Ich könnte nun weiter öden, indem ich Ihnen den Spaß am Spot raube, aber darauf mag ich heute einmal verzichten. Schauen Sie ihn sich an, falls Sie ihn noch nicht kennen! |
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30
Dez |
Barilla versucht’s mit Silvesterwerbung posted by Jan Denia |
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Ein ehrbarer Versuch, will ich gar nicht abstreiten, ob ich es jedoch genauso tun würde? Fraglich, äußerst fraglich. Die Kreativität, die aus dieser „Reklame“ springt ist ungefähr genauso angreifend wie eine westfälische Ackermaus und das Thema so offensichtlich wie das Jahresende an sich. Aber ich will mal nicht wieder zu angreifend und zerstörerisch daher kommen, vielleicht funktioniert’s ja, vielleicht reagiert Google ja drauf und die Barilla-Homepages kriegt ein paar mehr Hits. Was ihnen das bringen soll? Weiß ich leider absolut nicht, aber schön wenn’s läuft. |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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22
Jul |
Wandfarbe als Kunstwerk posted by Jan Denia |
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Mal wieder ein Vertreter aus dem Bereich „simpel aber wirkungsvoll“. Aus unserem schönen Nachbarland, den Niederlanden kommt diese Werbung für Wandfarbe (hoffe ich, könnte auch um Rollpinsel gehen, aber ja, nehmen wir an es geht um die Wandfarbe) zu uns. Ab und zu sind weniger Worte einfach mehr auch wenn es den Betrachter dieser Anzeige / dieses Plakates dazu auffordert sich mit der Reklame auseinander zu setzen, was jedoch leider die wenigsten tun. Dem Gedanke hinter der Produktion ist jedoch dennoch Tribut zu zollen. Mir gefällt’s ich find’s gut. Bilder gibt’s wie immer in der Quelle. (hier) |
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29
Jun |
Canon wirbt so, dass man’s versteht posted by Jan Denia |
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Das geht auch anders, dachte sich Canon und machte es so. Dass Werbung für Foto-Kameras für technisch eher unversierte oft zu einem Fremdwortgerangel wird ist ja leider kein Geheimnis, wieso sich jedoch die meisten Hersteller trotzdem damit vergnügen zu erklären was für ein Objektiv mit welcher Brennweite und sonst noch allem hinter der sündhaft teuren Gerät steckt weiß ich nicht. Canon, wie gesagt, macht es nun anders. Die Werbung für die neue PowerShot D10 stellt zur Abwechslung mal den Produktnutzen in den Vordergrund und erklärt mit einem Bild auf einen Blick was man damit machen kann und wieso das toll ist. Es handelt sich übrigens um eine Unterwasserkamera und zur Werbung geht’s hier in meiner Quelle. |
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31
Mai |
Die ganze Welt trinkt frisches Bier (60er Jahre) posted by Jan Denia |
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Heute hab ich wieder eine wunderbar alte Reklame parat. Heute würde man wohl „Image-Spot“ dazu sagen, aber damals war es wohl einfach nur Werbung. 107 Sekunden lang, nahezu unbezahlbar in der heutigen Zeit kommt der Sprecher erst nach rund 90 Sekunden das erste Mal zu Wort. Davor spielt der Spot mit wunderbar stereotypischer, internationaler Semantik und Symbolik. „Die ganze Welt trinkt frisches Bier, denn es gehört zum besseren Leben!“ – so ein Spruch käme heutzutage nirgends mehr durch beziehungsweise rein. Die Lobpreisung auf Alkohol, Mensch, das waren Zeiten! ;-) |
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7
Mai |
Miss Platzierung oder: schlecht platzierte Werbung posted by Jan Denia |
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Werbeanzeigen oder -plakete folgen ja meist einem höheren Ziel, irgendein Statement zu setzen oder eine Botschaft herüberzubringen. Experten setzten sich zusammen, reden sich die Köpfe heiß, diskutieren, wägen ab, ändern Farben, Winkel Kommas oder Schriftgrößen und im Endeffekt.. ja, im Endeffekt kann dann doch alles ganz anders laufen. So schwingt doch ein äußerst unbehagliches Gefühl mit, sieht man E.on neben einem Zeitungsartikel über die Greueltaten des dritten Reiches für Gas werben. Auf anderen Seiten „freut“ sich ein Restaurant über einen unnötig ausgegebenen Werbeetat, wenn die eigene Reklame neben der Meldung von 250 erkrankten Gästen (des selben Lokals) steht. Andere Beispiele für das verfremden von Werbebotschaften finden Sie hier. |
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28
Jan |
Werbeikone wider Willen posted by Jessica Mueller |
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Fast zehn Jahre war die Kellnerin Sylvia Mützel eine weltweite Werbeikone für das Hofbräuhaus, die den Menschen auf riesigen Plakaten in New York, Las Vegas oder Shanghai entgegenstrahlte – und das ohne es zu wissen. Im feschen Dirndl war die ahnungslose blonde Augsburgerin auch auf Merchandiseartikeln und der firmeneigenen Hompage zu bewundern. Erst ein Cousin ihres Mannes entdeckte im vergangenen Jahr durch Zufall ihr Konterfei vor dem Hofbräuhaus in Shanghai. Als Sylvia Mützel von der heimlichen Reklame des bayrischen Brauhauses erfuhr, zog sie vor Gericht um für die jahrelange Werbekampagne entsprechend honoriert zu werden. Laut eigener Aussage habe sie 2001 auf der Wiesn zwar für die Brauerei zwar vor der Kamera posiert, die Fotos sollten aber nur für eine einmalige Werbeaktion verwendet werden – ein Vertrag existiert nicht. 20.000 bis 30.00 Euro statt der 600 Euro für das Fotoshooting möchte Sylvia Mützel nun vom Hofbräuhaus haben. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/521/500784/text/Bildquelle: Jochen Laier, flickr |
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27
Nov |
Crossmediales Marketing in Reinform: Die Hopper Invasion posted by Imke Hans |
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Inzwischen ist sie schon überall im TV zu sehen: die “Hopper-Invasion“-Kampagne des Mobiltelefonherstellers Sony Ericsson. Hunderte von “Hoppern“, also Hüpfbällen, durchziehen das altehrwürdige Barcelona mit bunten springenden Punkten: Die Aktion wird crossmedial gefahren, der Fernsehspot ist längst nicht alles, was die Hopper-Aktion zur Hopper-Invasion macht. Auf der Homepage befindet sich gleichsam die Schaltzentrale der “Hopper-Factory”, hier wird es richtig interaktiv. Getreu dem Slogan der Kampagne, “Grenzenloses Entertainment in Echtzeit“, kann man über Online-Befehl einen individuellen Hopper kreieren und live bei der Versendung des Luftballons dabei sein. Ein in weiße Schutzanzüge gekleidetes Team schickt die Hopper per Rohr hinaus in die Luft und per Webcam auf den Schirm. Auf Schützenfesten und Gemeindefeiern ziehen Luftballons, die mit Karten verschickt werden, nur noch wenige Leute an. Wird dem Ganzen aber als bunte “Hopper-Invasion” ein neues Image gegeben, ist das Steigenlassen von Luftballons der Hit. Bis zum 27.11. kann man von 12 bis 20 Uhr seine eigenen Ballons verschicken, Gewinne winken für gefundene Hopper natürlich auch. Im dazugehörigen Blog wird das “Hopper-Wetter” bekanntgegeben, so dass man seinen bunten Flieger auch zu den günstigsten Konditionen versenden kann. Über die Hopper-Invasionskarte der Homepage kann man nachverfolgen, wie viele Ballons wo gefunden wurden. Natürlich sind die Videos der aktuellen Aktionen auf YouTube abrufbar, wie beispielsweise die Invasion in Berlin, bei der die Spree für einige Zeit mit den bunten Bällen gefüllt wurde: Sony Ericsson bewirbt damit vor allem seine zwei neuen Handys, die Modelle Satio und Aino. Diese zeichnen sich durch ihre Multimedialität aus; Fotos, Musik und Social Networking stehen im Vordergrund. “Sei spontan und zeig es deinen Freuden” – genau das Motto soll die Hopper-Aktion auch widerspiegeln. Per Twitter wird man über die neusten Geschehnisse informiert, Facebook-Fans (bis dato 216) bekommen die neusten Fotos und Updates auf Ihrer Neuigkeiten-Seite angezeigt. So sieht gelungene multimediale Vernetzung im Marketing aus. Die gängigen Social Networking-Plattformen sind alle mit eingebunden und untereinander verlinkt. Es geht ja nicht einmal wirklich darum, dass möglichst viele einen Tweed aktivieren, in dem es täglich 140 Zeichen lang nur um ein neues Handy geht. Wichtig ist, dass es so aussieht, als wäre die Möglichkeit dazu von Bedeutung. Denn um diese wichtige Möglichkeit geht es ja bei der ganzen Kampagne: man kann twittern, VZen, SMSen oder Status-Updates bekanntgeben, wenn man will. Wenn man will, kann man in Echtzeit seine Ballons steigen sehen. Und ein Video davon bei YouTube einstellen, dieses dann per URL auf Facebook setzen und die Nachricht mit Link per Twitter an alle Freunde verschicken, die sich dann auch den eigenen Ballon angucken können. Wenn man will. Und das geht auch mit den neuen Handymodellen. Und das drückt diese Kampagne überzeugend aus. |
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14
Apr |
ADSandBRANDS – legendäre Kampagnen posted by Michael Prinz |
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Für Marketeers besonders interessant dürfte ein neues Portal sein, das jüngst online gegangen ist. ADSandBRANDS lautet der Name und es versammelt über 20 000 Marken- und Werbesujets, von denen allein 15.000 aus Deutschland und Österreich stammen. Das noch in der beta-Version befindliche Portal ist in Form eines Marken- und Werbearchivs aufgebaut und beherbergt Anzeigen und Kampagnenmotive aus rund 300 Jahren Reklame. Zahlreiche Liebhaberstücke der Retro Werbung befinden sich im Sortiment. Hinter dem Portal steht Hans Böck, der auch die Seite Ichliebewerbung.com betreibt. Die Idee zu diesem Portal kam Böck bereits im Jahr 2003: “Damals haben wir zunächst lediglich Sujets aus dem eigenen Fundus zusammengetragen. Ab 2004 haben wir dann damit begonnen, über eBay Original-Medien aus drei verschiedenen Kontinenten zu ersteigern und das darin enthaltene Sujet-Material zu digitalisieren”, erinnert sich Böck. Böck will sich mit seinem Angebot nicht nur an Menschen aus der Werbebranche richten, sondern auch direkt an die Unternehmen. Dazu möchte er ihnen einen kostenpflichtigen Zugang anbieten, mit dem sie Zugriff auf das komplette Material ihrer Marken aus dem Archiv erhalten. Diese können sie dann – dargestellt im jeweiligen Corporate Design – bei der eigenen Firmenseite online einbinden. [Quelle: Markus Steiner/pressetext] |
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