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8
Jul |
HP vs. den Regenwald posted by Jan Denia |
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Hetzerische Überschrift? – Check! Interessanter Artikel? – In progress… Nehmen Sie mich nicht zu ernst, aber irgendwie fand ich die Überschrift gerade so passend nachdem ich dieses Werbefilmchen von HP gesehen habe, wobei ich gestehen muss, dass mir das erst am Ende des Spots aufgefallen ist. In erster Linie finde ich den dafür betriebenen Aufwand enorm und die Idee dahinter richtig gut. In dem Stopmotion-Film ist (anfangs) ein Drucker mit einer Animation beschäftigt, die zudem richtig gut aussieht. Später sind es dann drei HP-Drucker, die zusammen eine noch krassere Animation darstellen. Was mich nun zu der Überschrift bewegte war folgende kleine Kopfrechnung: Annahme: das menschliche Auge nimmt ab 14 bis 16 Bildern pro Sekunde aufeinander folgende Bilder als Bewegung wahr. Um einfacher zu rechnen gehen wir mal von 15 Bildern pro Sekunde aus. Also, 15 Bilder pro Sekunde mal 38 Sekunden (der Solo-Animationspart beginnt etwa bei Sekunde 22 und geht bis Sekunde 60). Das wären dann schon mal 570 Seiten. Nun kommen die beiden anderen Drucker dazu und von Minute 1:01 bis 1:34 druckt man zu dritt in selber Frequenz, sprich 15 Bilder pro Sekunde mal 33 Sekunden mal 3 Drucker. Das ergibt 1485 Seiten. Ab da kann man dann wieder mit den Fingern zählen, kommen also noch 9 dazu im Abspann plus 7 vom Anfang, bevor die Animation losgeht. 570 Seiten Solo-Part Rund 2071 Seiten gebleichtes, weißes DIN A4-Papier für 116 Sekunden Werbung. Den Spot mag ich trotzdem…. :-) |
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30
Mrz |
Blutige Botschaft: Greenpeace warnt von Nestlé-Produkten posted by Sascha Schnitzer |
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Wer kennt ihn nicht, den althergebrachten Werbeslogan „Have a break, have a Kit-Kat.“ – genau diese Popularität hat sich die Naturschutzorganisation Greenpeace jetzt zunutze gemacht, um auf die dubiosen Machenschaften des Kit-Kat-Herstellers Nestlé hinzuweisen. Als größter Lebensmittelhersteller der Welt verbraucht Nestlé jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Dieser Bedarf wird unter anderem durch den indonesischen Hersteller Sinar Mas gedeckt, der in der Kritik steht, Regenwald zur Rohstoffgewinnung zu roden. Dadurch wird der Lebensraum des gefährdeten Orang-Utans weiter zerstört. Entsprechend wird in der Anspielung auf den Kit-Kat-Werbespot gezeigt, wie ein Mann in einer kurzen Pause beherzt in einen Affenfinger beißt, der in dem Schokoriegel mitverarbeitet wurde, während seinen Kollegen der Ekel ins Gesicht geschrieben steht. Die Botschaft lautet entsprechend anders: „Have a break? Give the orang-utan a break!“ |
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26
Dez |
Umweltfreundliche Suchmaschine: Surfen auf der grünen Welle mit Ecosia posted by Jessica Mueller |
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In Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung hat das Werben mit dem Wohl der Welt Hochkonjunktur. Man genießt sein Bier doch gleich doppelt so gerne, wenn man damit auch noch den Regenwald rettet. Und selbst der Fast-Food-Riese McDonalds setzt jetzt voll auf Grün. Da liegt es nahe, dass auch die Online-Suchmaschinen auf der grünen Welle surfen. Schließlich kostet eine Suchanfrage bei Google so viel Strom, dass eine Glühbirne damit eine Stunde brennen könnte. Der WWF bringt in Kooperation mit Microsoft Bing und Yahoo deshalb jetzt die umweltfreundliche Suchmaschine Ecosia auf den Markt. Die Idee einer Öko-Suchmaschine ist nicht neu – es gibt bereits Suchmaschinen wie Forestle oder Ecocho, die damit werben, für jede Suchanfrage Bäume zu schützen oder sogar neue zu pflanzen. Für die Suchanfragen werden in den rießigen Rechenzentren dennoch enorme Ressourcen verbraucht. Der WWF versucht, mit seiner Suchmaschine nun neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz zu setzen, indem er proaktiv handelt, da das Rechenzentrum der Suchmaschine nur mit Ökostrom betrieben wird. Der Umweltverband wirbt außerdem damit, zwei Quadratmeter Regenwald pro Klick zu schützen – deutlich mehr also als Forestle mit nur 0,1 Quadratmeter pro Suchanfrage. Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Kopenhagen wurde die neue Suchmaschine vorgestellt. Cleveres Marketing… Quellen: http://www.zdnet.de/news/ |
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