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22
Okt |
McDonald’s – Burger für Experten posted by Jan Denia |
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Ich versuche meine eigene Meinung über die Produktqualität der Burger dieses Fastfoodgiganten einfach außen vor zu lassen und konzentriere mich voll und ganz auf die Qualität der mir nun untergekommenen Werbung zu konzentrieren. So hat McDonald’s nun nämlich eine Kampagne gestartet (um vielleicht den Ruf zu bessern?) auf welchem ein Stapel Bücher abgebildet ist. Von unten nach oben sieht man da zu erst ein Buch mit dem Titel „The very best of bread“, darauf folgt das Buch „Meat – New Edition“ und auf diesem schichten sich weitere Bücher über Käse, Salat und nochmals eben Brot. Die Idee ist ja ganz nett, gebe ich zu, ob sie jedoch zum einen die Kernzielgruppe des Fastfoodübergottes anspricht und dabei dann auch noch den gewünschten Imageeffekt auslöst? Naja, ich wage es zu bezweifeln. Bilder wie immer in meiner Quelle. |
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15
Jul |
Volkswagen – Was nichts kostet… posted by Jan Denia |
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… ist auch nichts, sagt ein altes Sprichwort – zumindest im schwäbischem Raum, meiner Heimat, ist dies sehr geläufig. Sieht man sich die neue Volkswagen-Kampagne an, die zur Zeit in (ich schätze) den USA läuft fühle ich mich stark an dieses Motto erinnert. Auf zwei Plakaten sind sich zwei vollkommen identische Produkte gegenüber gestellt. Das links platzierte kostet weniger als das rechte. Kein wirklicher Grund ist erkennbar, kein zusätzlicher Nutzen beim teureren zu erkennen. Das, meiner Meinung nach, geniale an der Kampagne ist, dass es sich bei den abgebildeten Artikeln um eindeutig lebensrettende handelt – einmal ist es eine Rettungsweste, einmal ein Fallschirm. Beides Utensilien, die, wenn es gut läuft, das eigene Leben retten können. Unter beiden Artikel steht nun also noch der Satz „Which one would you buy?“. Anders formuliert fragt Volkswagen hier danach, wie viel einem das eigene Leben eigentlich wert ist. Ich persönlich würde lieber mehr für Sicherheit zahlen als an gerade jener zu sparen. Hier geht’s zu den Bildern der Kampagne und zu meiner Quelle. |
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17
Mai |
Persil – Unübertroffen, da weiß man was man hat posted by Jan Denia |
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Weil’s so schön ist gibt’s heute gleich mal zwei Nostalgie-Spots. Unser heutiger Vertreter: Persil. Das unübertroffene Waschmittel seit anno Menschheitsgedenken. Der erste Werbefilm wird irgendwo aus den 50er Jahren sein, würde ich mal stark einschätzen. In hochwertiger Animationstechnik erstellt und professionell vertont wirbt dieser mit dem eigenen Verantwortungsgefühl und der Qualität des eigenen Produktes. Der zweite Fernsehspot lässt sich auf das Jahr 1975 datieren und ist die, mir so bekannte, erste Imagewerbung der deutschen TV-Geschichte – nett gemacht, wenn man bedenkt, dass das Ganze schon 35 Jahre her ist. Persil – unübertroffen (Quelle: Journalismus.com ) Persil – da weiß man, was man hat (Quelle: Journalismus.com ) (Quelle: Journalismus.com )
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8
Jan |
Fairtrade-Boom: Nach Kaffee und Bananen ist jetzt die Schokolade dran posted by Margarete Diertz |
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“Kit Kat“, der beliebte Pausenriegel von Nestlé mit der knusprigen Waffel in leckerer Milchschokolade, wird ab Mitte Januar in Großbritannien und Irland nur noch mit dem Fairtrade-Siegel verkauft. Neben dem weltgrößten Lebensmittelkonzern planen auch immer mehr deutsche Konzerne einen Umstieg auf den fairen Handel. Dabei geht es nicht nur um Umweltbewusstsein und Nächstenliebe, immer mehr Hersteller müssen mit Ernte-Abnahmen und Qualitätsproblemen kämpfen, während sich der Schokoladenkonsum in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Eine Werbestrategie mit dem Fairtrade-Logo ist eine durchaus effektive Variante, um sich von der Masse abzuheben und mit einem qualitativ hochwertigen Produkt zu werben. Mit dem Fairtrade-Siegel steht ein Konzern für eine Schaffung gerechterer Welthandelsstrukturen, so zum Beispiel gerechte Löhne für die Produzenten, langfristige Handelsbeziehungen und garantierte Produktabnahme, Förderung von Entwicklungsprojekten und viele weitere Vorteile, die den Schokoriegel damit von billigen Massenwaren trennen. Und spätestens jetzt, wo das Wort Umweltbewusstsein besonders großgeschrieben wird und immer mehr Verbraucher auf Ökoprodukte setzten, ist auch für die Kakao-Politik der beste Zeitpunkt gekommen, um neben einer besseren Qualität auch ökologische und soziale Standards einzuhalten. Neben “Kit Kat“ soll auch “Mars“ bis 2020 einen moralischen Stempel bekommen, “Snickers“ bekäme somit ebenso einen. Der Erzbischof von York war zumindest schon einmal begeistert, als er in der Schokoladenfabrik in Nordengland den ersten “Kit Kat“ Riegel mit Fairtrade-Logo entgegennahm und meinte, dass keine Schokolade den bitteren Nachgeschmack der Sklaverei besitzen sollte. Viele Großkonzerne spielen bereits ebenso mit dem Gedanken auf die Fairtrade-Variante umzusteigen, da momentan eine Diskussion über die Marketing-Ethik rapide wächst und damit zukünftig viele Konzerne dazu zwingen könnte auf einen fairen Handel umzusteigen. Für Nestlé bedeutet das also den richtigen Schritt im richtigen Moment getan zu haben, bevor andere Mitstreiter möglicherweise die Fairtrade-Spitze erobern. Und gerade weil Nestlé zu den am meisten boykottierten Unternehmen der Welt zählt und sich mit Skandalen wie unlauter Werbung in Afrika und verseuchtem Milchpulver ein schlechtes Image einholte, könnte vielleicht eine Werbeaktion mit dem Fairtrade-Siegel den Ruf des Konzerns retten.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665977,00.html Bildquelle: by scaredy kat, flickr |
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