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6
Apr |
Französische Vereinigung schockt mit sexistischer Anti-Raucher-Kampagne posted by Margarete Diertz |
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Die aktuelle Anti-Raucher-Kampagne der französischen Nichtraucher-Vereinigung DNF (Droits des non-fumeurs) sorgt derzeit für Empörung. Weil die Vereinigung davon überzeugt ist, das gute Kampagnen schocken müssen und man mit Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen nicht mehr viel erreichen könne, veröffentlichte diese eine Werbekampagne mit gezielter sexueller Anspielung. Da Rauchen oral geschieht, entschied man sich dafür, die Tabaksucht mit einem ebenfalls oralen Thema zu verbinden, nämlich mit Fellatio. Die Motive auf den Plakaten sprechen dabei eindeutig für sich. Sie zeigen junge Menschen, die mit einer Zigarette vor einem Mann knien, der deren Köpfe in seinen Schoß drückt. Aber nicht nur die Bilder erinnern an Oralsex, mit dem Slogan „Fumer, c´est etre l´esclave du tabac“, was so viel bedeutet wie „Rauchen heißt Sklave des Tabaks zu sein“, geht die Botschaft der Kampagne für Familienministerin Nadine Morano eindeutig zu weit. Mit ihren provokanten Motiven konnte die Werbeaktion viel Aufmerksamkeit erzielen, musste jedoch auf Druck der Regierung gestoppt werden. Die DNF wollte mit ihrer Werbestrategie lediglich deutlich machen, dass Rauchen eine Art der Unterwerfung darstellt, eben genauso wie der erzwungene Oralsex auf den Motiven. Man muss ja schon sagen, dass die Anti-Zigaretten-Kampagne sehr sexistisch einzuordnen ist. Was aber für eine so große Empörung sorgte ist sicherlich aber vielmehr die Ansicht, dass gerade junge Leute zu derartigen Werbezwecken nicht eingesetzt werden sollten.
Screenshot: http://zweinullig.de/anti-rauch-kampagne-sorgt-fur-emporung/#more-1708 |
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5
Mrz |
Neue provokante Anti-Aids-Kampagne sorgt bereits für Diskussionen posted by Margarete Diertz |
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Am 16. Februar startete die neue Anti-Aids-Kampagne der Michael Stich Stiftung. Witzig inszenierte Kondom-Plakate zählen dabei zu bekannte Aufklärungskampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und auch für die nächste Kampagne gibt es Plakationen, die für die Immunschwächekrankheit werben sollen um das Thema HIV zu sensibilisieren. Die aktuelle Werbekampagne könnte für eine Menge Diskussionsstoff sorgen, denn die Motive auf den Plakaten sind teilweise etwas ungewöhnlich und könnten eine falsche Botschaft an die Öffentlichkeit senden. Beispielmotive hierfür sind ein Paar, das Sex auf einem Friedhof hat oder ein Liebespaar in der Leichenhalle. Gleichzeitig wird mit äußerst provokanten Texten wie “Ungeschützte Liebe hält für die Ewigkeit“ oder “Deine erste Liebe kann die letzte sein” auf das Thema aufmerksam gemacht. Auch Michael Stich weiß, dass es Menschen geben wird, die sich an den Motiven stören werden, doch der Ex-Tennisprofi steht ganz bewusst hinter seiner Werbestrategie, die klar machen soll das Aids nicht harmlos ist. Die neue Anti-Aids-Kampagne hat sich nicht umsonst für das Thema “Sexualität und Tod“ entschieden, welches aufzeigen soll, dass jeder der sich nicht schützt in der Leichenhalle landen könnte. Besonders Jugendlichen möchte Michael Stich vor Augen führen, zu welchen drastischen Folgen ungeschützter Geschlechtsverkehr führen kann. Der passende Werbespot der Michael Stich Stiftung setzt ebenso auf eine Provokation, die sich als Werbeträger in den Köpfen der Menschen festsetzten soll. Wenn jedoch die umstrittene aussage- und schlagkräftige Werbeaktion von Stich durch derartige Provokationen Millionen Menschen positiv erreichen und beeinflussen kann, dann sollte man negativen Meinungen gegenüber der Werbeidee Unbedeutung schenken. |
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