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21
Dez |
UHU Power Glue und seine Werbegemeinschaft posted by Jan Denia |
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Bald wird es mir lästig stets mit „ich bin beeindruckt“ oder ähnlichem meine Beiträge anzufangen, aber irgendwie hat es sich so langsam ja schon bewährt. Ich mein, sind wir mal ehrlich, bei Rüdiger Hoffmann stört es ja auch niemanden, dass er das nun seit gut elf Jahren macht. Ok, ich gebe zu, mein Kultstatus ist vielleicht noch ein i-Tüpfelchen von seinem entfernt, aber nun gut, ich entferne mich eh schon wieder zu weit vom Thema. UHU macht Werbung für ihren Power Glue. Nicht zu verdenken, dass demonstriert wird, wie stark und wie schnell dieser hält, wie sollte man auch sonst für Klebstoff werben… Da man das Herkömmliche jedoch auch mit etwas vollkommen Neuen kombinieren kann und dabei auch noch gut aussieht, dagegen spricht ja nichts. Genau das dachten sich auch die Jungs und Mädels von Serviceplan, die Münchner Agentur, die sich diesen Spot und die Idee aus den Rippen geschnitten haben. Also, Mann kommt rein, klebt einen Kleiderhaken an die Wand, hängt sein Jacke auf und verschwindet und was dann passiert, ja, das schauen Sie sich bitte einmal an!
Ich gebe jedoch zu, die Musikuntermalung des Spots ist äußerst nervig… |
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14
Jun |
Guerilla-Marketing: Burger Kings WhopperFace posted by Jan Denia |
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Kreativ, sympathisch und souverän in der Umsetzung. So sollte Guerilla-Marketing eigentlich immer sein. Ok, außer man will provozieren und aufregen, aber selbst dabei würde ich eine gewisse Grundsympathie der Werbebotschaft nicht missen wollen. In der Aktion, die ich heute vorstelle geht es um den Fastfood-Giganten „Burger King“, welcher ja schon seit ich denken kann mit dem Slogan „Have It Your Way“ wirbt. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie ausprobiert, aber Aussagen meines Bekanntenkreises zufolge soll das funktionieren. Da ich wohl auch nicht der Einzige bin, der zum einen der Produktionsgeschwindigkeit („das haben die bestimmt schon vorbereitet da rumliegen“) und zum anderen der ernsthaften Burger-Selbstbestimmung kritisch gegenüber steht hat sich Burger King nun überlegt, wie man es den Kunden beweisen könnte. Und jetzt kommt der Clou: Burger King personalisierte jeden Burger mithilfe des Burgereinpackpapieres, sprich, mit einer versteckten Kamera wurde während der Bestellung ein Foto des Kunden gemacht und sofort auf das „Einwickelpapier“ (gibt’s dafür ein Fachwort?) gedruckt. Persönlicher lässt sich ein Burger nicht gestalten, und besser beweisen, dass der Burger nicht schon vor der Ankunft des Kunden vorbereitet in einer Warmhaltebox lag, auch nicht. Super Idee super umgesetzt, hier das unternehmenseigene Video dazu: |
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10
Dez |
Außergewöhnlicher Film – außergewöhnliches Marketing: Paranormal Activity posted by Jessica Mueller |
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Während in Hollywood die Produktionskosten immer mehr in die Höhe schnellen, macht Oren Pelis‘ Do-it-yourself-Film vor, dass sich der Erfolg nicht am Budget messen lässt. Der Grusel-Film schafft mit einfachsten Mitteln eine enorme Spannung. In seiner Machart erinnert der Film an ein ähnliches Projekt, das zu einem internationalen Kinohit wurde – an Blair Witch Project. Im Unterschied zu diesem clever vorbereiteten Erfolg einer Handvoll von Filmstudenten verfolgt Paranormal Activity aber keine im Vorhinein festgelegte Marketingstrategie, sondern gehört zu den Amateurvideos, die im Internetzeitalter durch YouTube & Co. ihren Triumphzug beginnen. Oren Peli wird mittlerweile als „Self-Made-Spielberg“ gehandelt. Er drehte den Film in seinem eigenen Haus, um die Umgebung möglichst gewöhnlich aussehen zu lassen. Paramount kaufte seinen Film und setzte auf eine Marketingkampagne, die zur Entstehung des Films passt. Statt großangelegter und teurer Werbemaßnahmen setzte man auf einzelne Mitternachtsvorführungen in wenigen Städten. Ganz nach dem YouTube-Prinzip erfolgte die Verbreitung durch Mundpropaganda und Weiterempfehlung – mit Erfolg. Das Werbeprinzip Spannung, das ja auch den Film ausmacht, ging bestens auf. Auf einer Website konnte darüber abgestimmt werden, ob und wo der Film sonst noch gezeigt werden sollte und aus 12 Kinovorführungen wurden so schnell 2000. Der Film ist so erfolgreich, dass er seit November auch in Deutschland zu sehen ist. Der offizielle Trailer setzt das Prinzip Spannung fort, indem er statt Filmausschnitten hauptsächlich die Reaktionen der Zuschauer im dunklen Kinosaal zeigt. Mit einer Nachtbildkamera gefilmt, zeigt der Trailer nicht das Grauen auf der Leinwand, sondern vor der Leinwand. So bilden diese Szenen im Kinosaal ein Pendant zum Grusel-Film, der ebenfalls hauptsächlich nachts spielt. Eine außergewöhnliche, aber effektive Strategie. |
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