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KULTFAKTOR | Link
16
Nov
Schicken auch Sie Ihr Baby nach Washington: Million Baby Crawl
posted by Imke Hans

In den USA gibt es jährlich über eine Millionen Unfälle mit giftigen oder ätzenden Haushaltsreinigern, in Deutschland wird die Anzahl der lebensgefährlichen auf ca. 200.000 pro Jahr geschätzt – beide Zahlen beziehen sich auf Kleinkinder und Babys unter fünf Jahren. Diese besorgniserregende Zahl führte jetzt zu dem “Million Baby Crawl“-Projekt, an dem unter anderem das amerikanische Unternehmen Seventh Generation beteiligt ist. Dieses hat sich der Entwicklung von sicheren Haushaltsreinigern verschrieben.

Zusammen mit besorgten Eltern und weiteren Interessenten will das Projekt zum einen die breite Bevölkerung auf diese Missstände aufmerksam machen. Zum anderen will man eine Gesetzesüberarbeitung erzwingen, die seit Jahren überfällig ist.
Dr. Alan Greene erläutert das Projekt:

Mit einer Mischung aus direktem Onlinemarketing und witzigem Viralmarketing hat sich der Baby Crawl inzwischen einen Namen gemacht. In einem ersten Video rufen die Zwerge selbst dazu auf, an ihrem Projekt teilzunehmen:

Dass der Marsch inzwischen in vollem Gange ist, wird mit diesen zwei kurzen Viral-Clips bewiesen, in denen man die ersten Krabbelrouten der lustigen Babys sehen kann.

Auf der Website www.millionbabycrawl.com kann man sogar sein eigenes Baby kreieren und mit auf den Weg nach Washington schicken. Die gelungene Kampagne mit den rosigen kleinen Hauptdarstellern findet viel Zuspruch und hat das Thema in der Öffentlichkeit prominent gemacht. Eine witzige Idee, der man nur Erfolg wünschen kann!


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11
Nov
Kaffee oder Paradies: Wie würden Sie entscheiden?
posted by Imke Hans

Frisch veröffentlicht: der neue TV-Spot von Nespresso. Als interaktiver Werbespot bietet er auf der Homepage der Firma ein Online-Marketing Schmankerl! Dieser Spot wirbt wie seine Vorgänger schon mit George Clooney, geht aber in eine neue Richtung. Clooney hat gerade seine langersehnte Nespresso-Kaffeemaschine gekauft, tritt aus dem Laden heraus und wird von einem herabfallenden Klavier erschlagen.

Die nächste Szene spielt an der Himmelspforte: der frisch Verstorbene ist ob des Zeitpunkts seines Ablebens nicht zufrieden. Gott (John Malkovich) und George müssen nun eine Lösung finden: Irdisches Vergnügen, Paradies, Nespresso - es gibt drei alternative Enden des Spots, die sich der Besucher der Seite selbst auswählen kann.

Wie würden Sie entscheiden?

Eines sei Ihnen jetzt schon einmal verraten, liebe Leser: wenn Sie meinen Humor teilen, werden Sie sich mit Sicherheit lachend durch alle drei Enden arbeiten.

Hier geht’s zur Homepage…

Bildquelle: Capture Queen [tm], flickr


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19
Jan
Webshops mit Millionenverlusten durch Kaufabbrüche in letzter Sekunde
posted by Michael Prinz

E-commerce liegt voll im Trend. Unternehmer bekommen glänzende Augen, Webshops schießen wie Pilze aus dem Boden, der klassische Einzelhändler sieht seine Felle davonschwimmen. Zu sehr scheint der Onlinekauf zum heutigen Zeitgeist zu passen. Egal ob Traumreise, Bestseller oder Geschenkidee – ein Klick genügt, die Ware wird bequem nach Hause geliefert, der Bezahlungsvorgang läuft voll elektronisch ab. Doch auch in der „brave new world“ des Onlinemarketing gilt: es ist längst (noch) nicht alles Gold was glänzt!

Das Softwarehaus EPOQ aus Karlsruhe (spezialisiert auf Prognoseverfahren) hat nun in einer aktuellen Studie Zahlen veröffentlicht, die alle Webshop-Betreiber sehr nachdenklich stimmen dürften: So gehen den Webshops allein in Deutschland jährlich zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro durch eine hohe Abbruchquote beim Online-Kauf verloren. Was aber sind die Gründe für dieses Konsumentverhalten? Wieso bricht Otto-Normalbürger – der sich ja immerhin bereits durch Webshop und Warenkorb geklickt hat – oft im allerletzten Moment und kurz vor dem entscheidenden Click ab? Diese Frage stellten sich auch Paypal und Comscore, zwei international tätige Unternehmen im Bereich Online-Marketing, die mit diesem Problem tagtäglich konfrontiert werden. In einer Mitte 2008 veröffentlichten Studie zählen sie die fünf am häufigsten genannten Gründe für einen Kaufabbruch „in extremis“ auf: zu hohe Versandkosten (43%), Gesamtkosten der Bestellung höher als während des Auswahlvorgangs wahrgenommen (36 %), der Wunsch zuerst die Preise eines Mitbewerbers zu vergleichen (27%), mangelnder Kundenkontakt und Unzufriedenheit mit der Servicehotline (16%), sowie vergessener Kunden-Log-In und Passwort (14%).

Interessante Zahlen, die einiges an Anregung für Webshopbetreiber und –Designer liefern dürften. So wichtig also eine innovative, attraktive und möglichst interaktive Gestaltung des Onlineshops auch sein mag – wie in nahezu allen Diskussionen zum Thema Internet fällt auch hier unweigerlich das Zauberwort „Web 2.0“ – so wichtig ist auch die Erkenntnis mit welch’ einfachen Mitteln sich Kundenfreundlichkeit und Umsatzsteigerung optimieren ließen. Eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit, eine kundenfreundliche und transparente Verandkostenregelung, sowie nicht zuletzt ein persönlicher Kundenkontakt per e-Mail oder Telefon. Alles eigentlich keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse für die Beziehung von Kunde und Verkäufer. Schnell wird also klar: so sehr sich die Welt des e-commerce von der des klassischen Einzelhandels auch unterscheiden mag – auch im Webshop muss zuerst und vor allem gelten: der Kunde ist König! Sonst geht dieser dann doch für den nächsten Einkauf wieder zum Laden an der Ecke statt in den Onlineshop…

(Quelle: epoq.de, paypal-media.com)


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