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14
Jul |
Werben ohne Zucker posted by Jan Denia |
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Das könnten Ihre Kinder ohne Zucker sein. So oder so ähnlich könnte man die aktuelle Kampagne eines chilenischen Lebensmittelherstellers nennen. Das besondere und offensichtliche an dessen Produkten: Sie sind, wie zu erwarten, ohne Zucker. Dass Zucker natürlich nicht vollkommen zu verteufeln ist sollte unstrittig sein – wie immer macht die Dosis das Gift, doch ist ebenso bewiesen, dass ein Übermaß an Zucker in engem Zusammenhang mit Verhaltensstörungen wie zum Beispiel ADS stehen kann. In der Printkampagne aus dem Hause Prolam Y&R überzieht natürlich ohne Gleichen, wirkt jedoch, wenn man die angestrebte Zielgruppe (Eltern) betrachtet. Würde man mich jetzt fragen, ob ich lieber ein Kind hätte, dass Bonsais schneidet, Flaschenschiffe bastelt oder Miniaturflugzüge baut als ein verhaltensgestörtes wäre die Antwort wohl ziemlich eindeutig – doch ob ich wirklich wollen würde, dass es einen Bonsai züchtet, weiß ich auch nicht. Zu den Bildern der Kampagne geht’s hier bei meiner Quelle. |
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5
Jul |
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap posted by Jan Denia |
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Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden. So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig. Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde. Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero. |
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