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KULTFAKTOR | Link
19
Jan
Videospiele im Guerilla-Markt
posted by Jan Denia

Um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben muss man sich vieler Quellen bemächtigen. Meine sind dabei zum Beispiel viele andere Blogs aus dem Bereich des Marketings, der Social Media und anderen interessanten und überschneidenden Faktoren. Was aber genauso hilft aktuell zu bleiben ist im alltäglichen Leben, bei seinen Hobbys, beim Einkauf oder beim Bummel durch die Stadt die Augen aufzuhalten. Das soll nun keine Moralapostel werden sondern eigentlich nur eine Einleitung in mein heutiges Thema.

Und zwar bin ich passionierter Konsolenspieler, seit meiner Kindheit (was will man auch machen, wenn man in den 80er groß wurde). Auf jeden Fall wird dem ein oder anderen „Donkey Kong“ ein Begriff sein, der Guerilla, Entschuldigung, der Gorilla, der durch den Dschungel jagt, ständig auf der Suche nach seinen Bananen. Bananen. Und genau hier tritt dann „Chiquita“ mit ins Spiel, die wohl bekannteste Bananenmarke.

Zusammen mit dem affigen Nintendo-Helden und Chiquita wurde eine kleine Kampagne gestrickt, die das Abbild des Affen anstelle des herkömmlichen Bananenemblems auf den gelben Südfrüchten zeigt. Für Nerds wie mich und Liebhaber dieser Spiele eine schöne und gelungene Aktion auch wenn der Großteil der Bananennutzer wohl eher weniger davon haben wird… für einen kleinen Exkurs war es jedoch alle mal ganz ok.

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2
Aug
Aus Raider wird jetzt Twix – sonst ändert sicht nichts (1991)
posted by Jan Denia

Na das waren noch Zeiten als Twix noch Raider hieß. Heutzutage kein Begriff mehr erinnern sich zumindest noch alle heute mindestens über 25-Jährigen an das „Damals“. Was im Endeffekt die Mars Inc. tatsächlich dazu bewegte den Riegel umzubennen wird wohl ein Gehemnis bleiben, doch sicher ist, dass eine groß angelegte Marketingkampagne zu dem Thema gestartet wurde.

Dass Raider bzw. Twix keinen großen Imageschaden zu erleiden hatte ist bekannt, viel eher ist zu erwarten, dass der selbstgeschaffene Grund für diese Kampagne zum einen die Bekanntheit und zum andern die Beliebtheit des Schoko-Karamel-Riegels gesteigert hat.


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19
Jul
Kaum steh‘ ich hier und singe (1989)
posted by Jan Denia

Eigentlich ist mit der Überschrift schon alles gesagt, alle wissen was gemeint ist und ich könnte den Post hier auch abrupt enden lassen ohne, dass ich jemanden mit zu wenigen Informationen zurücklassen würde. So bin ich aber nicht, deswegen sag ich noch ein wenig was dazu.

Ich kann mir nicht helfen, aber selbst für das Jahr 1989 war das irgendwie ziemlich trashig. Ok, vielleicht darf ich mir kein Urteil erlauben, 1989 war kurz nachdem ich aufgehört habe Hemd und Hose am Stück zu tragen aber dennoch, das war doch hoffentlich nicht die allgemeine Mode in den Ausläufern der 80er? Zu Gute kommt der Werbung jedoch, dass das Lied irgendeinen sonderbaren Ohrwurm-Charakter hat und damit wahrscheinlich mit das meist umgedichtete Werbelied ist, das mir bislang vor die Füße lief…

Hier als der Ültje-Spot von 1989:


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12
Jul
RAMA macht das Frühstück gut (70er Jahre)
posted by Jan Denia

Ich kann es nur immer wieder betonen, gesungene Werbeslogans sind einfach das was der heutigen Werbung eindeutig fehlt. Heute allbekante war auch Rama damals schon ein bekannter Brotaufstrich. Erst später begann Unilever die Diversifikation der Marke hin zu brat- und backgeeigneten Varianten, auch wenn ich mir sicher bin, dass, um sie dafür einzusetzen, nicht notwendigerweise Werbung oder weitere Produktvariationen notwendig gewesen wären.

Hier der Spot von damals, aus einer lang vergangenen Zeit…


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5
Jul
Ich mag dich – CARO Landkaffe (80er Jahre)
posted by Jan Denia

Wir spulen knapp 30 Jahre zurück, schalten den Fernseher an und hören Volker Lechtenbrink singen. Das kann nur eines heißen: wir sind in der ZDF Hitparade bei Dieter Thomas Heck… ok, fast. Ich weiß nun nicht welched Lied bekannter ist, jedoch hat Volker Lechtenbrink sein eigenes Lied „Ich mag dich“ als Werbelied für CARO Landkaffe umgedichtet. Spätestens beim ansehen des Videos erinnert sich jeder an das Lied und die dazupassende sehr naturell gehaltene Werbung.

Mittlerweile existiert diese Rubrik seit zehn Wochen, doch ist das hier die erste lang vergangene Werbung bei der ich finde, dass sie auch heute noch so ausgestrahlt werden könnte. Irgendwie zeitlos.


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28
Jun
Hoffentlich Allianz versichert (80er Jahre)
posted by Jan Denia

Ich sagte es schon und werde es immer wieder sagen: In den aktuellen Fernsehreklamen wird einfach zu wenig gesungen. Heute habe ich hier eine Allianz-Werbung von vor rund 30 Jahren, die eindrücklich beweist, dass man auch ohne klare Aussage und reinem Gesinge eine Werbebotschaft überbringen kann. Wie zu erwarten geht es um die Rechtsschutzversicherung und dem Fakt, dass mit einem Nachbarn voller Neid nicht gut Kirschen ist… ;-)


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21
Jun
Ein Special zum Jahre 1987
posted by Jan Denia

Heute zur Abwechslung ein Nostalgie-Spezial mit sechs einhalb Minuten geballter Werbung aus dem Jahre 1987, ein Jahr, das ich selbst leider nur sehr passiv wahrgenommen habe. Elf kleine Spots mit elf kleinen Werbetrennern vom Äffle und’m Pferlde. Irgendwie vermiss ich die beiden ja – auch wenn es, neutral betrachtet, vollkommen unsinnig verbratene Sendezeit war ;-)

Was uns in den sechs Minuten erwartet:

  • Ronald McDonald präsentiert singende Hamburger. Gesungene Werbespots, eindeutig etwas das uns heutzutage fehlt. Direkte Verbindung zum Produkt? Große Fehlanzeige. Ansprache der Zielgruppe? Über starke Umwege, aber dennoch klar erkennbar. Ich persönlich will keinen Hamburger der Singen kann.
  • AXE Aftershave – der Duft der Frauen präsentiert. Das hatten wir ja erst hier vor kurzem.
  • Cesar – für kleine Hunde mit großen Ansprüchen. Einen Hund ein paar mal von links nach rechts und von rechts nach links durch’s Bild laufen zu lassen stellt eindeutig die Qualität eines Hundefutters dar – daran besteht kein Zweifel!
  • Was anfangs wie eine Werbung für das Restaurant „Schafhof“ wirkt ist Werbung für das pure BratfettBiskin“. Chalorienüberladen brutzelt es in der „Braten-Schneid“-Totalen munter im Hintergrund. Ich befürchte für deratige Werbung ist in der derzeitigen Diät-Werbung-Front kaum noch Platz.
  • WC Frisch. Viel hat sich hier vom Grundgerüst nicht getan. Tatort: Das Badezimmer. Der Unterschied: damals war der Klodeckel noch das umweltbewussteste Medium im Haus, heutzutage sind es Füchse und Enten.
  • Toto Lotto. Jeder hat Glückszahlen. Ich hab nur eine und irgendwie reichte die nie aus. Schön zu sehen: damals noch ohne die Warnung das Glücksspiel zur Sucht führen kann.
  • Vittel. Hier springen einem die 80er-Jahre mit nacktem Ar*** ins Gesicht. Ein Werbespot wie eine Musicalaufführung – grandios!
  • Käpt’n Iglu, der Seemann Ihres Vertrauens. Nur das beste aus dem Seelachs. Dass aber jeder Fischstäbchen mindesten zwölf Vornamen hatte interessiert hierbei nicht.
  • Oil Of Olaz. Ja. Kosmetik. Aufregend war’s nicht, aufregend wurd’s nicht, aber funktioniert’s hat’s schon immer nach dem selben Prinzip.
  • Edle TropfenGeistreicher Genuss in Nuss. Alkohol ist also geistreich. Komisch, bei der heutigen Jugend scheint es eine andere Wirkung zu haben. Ansonsten, eine der ersten Werbungen – soweit ich weiß – mit einem Testimonial.

So, das muss für heute reichen ;-)


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14
Jun
Der Duft der Frauen provoziert (1988)
posted by Jan Denia

Ob AXE heutzutage noch Aftershave produziert ist mir ehrlich gesagt nicht bewusst und da ich zumindest in der aktuellen Werbepenetration nichts davon mitbekomme werde ich auch keine größere Recherche danach unternehmen. Dieser Spot (unten dran) ist jedoch aus einer Zeit, in der AXE sein Hauptgeschäft noch darin sah. Mittlerweile 22 Jahre alt und damit mal ein „jüngerer“ Vertreter unserer Nostalgie-Rubrik zeigt er doch ganz deutlich die Veränderungen der letzten beiden Jahrzehnte. Ein eindeutige Veränderung: Die Slogan-”Politik” sowie die angesprochene Zielgruppe von AXE. War es früher noch der erfolgreiche und erwachsene Gutverdiener, der mit einem “Der Duft der Frauen provoziert” hinter’m Ofen vorgelockt wurde ist es heute doch eine eher jüngere, dynamischere Zielgruppe.

Ich persönlich vermisse ja die ausgelassenen Indoor-Pool-Partys mit Sekt und Martini… witzigerweise hat dieser die selbe Farbe, wie das AXE-Aftershave.


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7
Jun
Auch rauchen will gelernt sein (90er Jahre)
posted by Jan Denia

Die 90er Jahre. Eine Zeit, in der Rauchen noch Teil einer jeden guten Party war. Interessant, wie sich die Werbung seitdem verändert hat. Gut, sehen wir einmal davon ab, dass heutzutage in keinem Massenmedium noch Werbung für den blauen Dunst gemacht werden darf. Zumindest die Kinowerbung manch bekannter Zigaretten-Marke hat nun leicht anderen Charakter. Ehrlich gesagt erinnere ich mich auch an keine aktuelle Kampagne von West oder ähnlichen. Lucky Strike fällt mir immer wieder auf, ab und zu noch Pall Mall und Marlboro, aber der Rest scheint irgendwie an mir vorbei zu ziehen.

Auf jeden Fall, der Spot, ein Meisterwerk der Abstrusität. Ich bin der starken Überzeugung, dass es selbst damals schon Schwachsinn war :-)


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31
Mai
Die ganze Welt trinkt frisches Bier (60er Jahre)
posted by Jan Denia

Heute hab ich wieder eine wunderbar alte Reklame parat. Heute würde man wohl „Image-Spot“ dazu sagen, aber damals war es wohl einfach nur Werbung. 107 Sekunden lang, nahezu unbezahlbar in der heutigen Zeit kommt der Sprecher erst nach rund 90 Sekunden das erste Mal zu Wort. Davor spielt der Spot mit wunderbar stereotypischer, internationaler Semantik und Symbolik. „Die ganze Welt trinkt frisches Bier, denn es gehört zum besseren Leben!“ – so ein Spruch käme heutzutage nirgends mehr durch beziehungsweise rein. Die Lobpreisung auf Alkohol, Mensch, das waren Zeiten! ;-)


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