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10
Nov |
Unilever Putzmittelwerbung went Gold posted by Jan Denia |
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Ich bin ja eigentlich ein Fan von der deutschen Sprache und somit auch kein Fan von dem so wohlgefürchteten „Denglisch“, daher entschuldige ich mich einfach mal für mein komisches Überschriftenkonstrukt, aber was besseres kam mir gerade einfach nicht. Und wenn ich gerade eh schon am entschuldigen bin, entschuldige ich mich auch gleich dafür, dass ich Ihnen diesen Klassiker der Werbegeschichte so lange vorenthalten habe. Um genau zu sein, seit dem Jahre 2004. Unilever wirbt in diesem Spot für ihr Putzmittel „Vim Cream“ – vergleichbar mit Vanish, nur dass dieser Spot nicht mit der Verkäufer-/ Beraterkeule schwingt sondern auf eine angenehm unterschwellige Art und Weise die Vorzüge des Produkts unterstreicht. Die Szene wirkt zunächst wie in einem Gefängnis, wo ein kleines Mädchen seine Mutter besucht und fragt, wann diese denn wieder nach Hause kommt (1. Symbol: Bad putzen = Gefängnis). Die Mutter antwortet, dass das noch ziemlich lange dauern kann (2. Symbol: Bad putzen = großer Zeitaufwand, Zeit, die man nicht für das hat, wofür man sie wirklich braucht). Im Endeffekt wird aufgelöst, dass sich die Mutter lediglich in der Badewanne befindet, doch die Dramaturgie wird bis zum Schluss hochgehalten. Für mich ein großartigen Spot und absolut nachvollziehbar wieso dieser damals Gold gewann. |
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26
Mai |
MisMarketing: Pampers schießt gegen Eltern posted by Jan Denia |
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Wenn man diese Rubrik hier so nennen möchte stehen aktuell die Herren und Damen von Procter&Gamble an meinem Pranger. Diese sind nämlich gerade drauf und dran sich in ihrer Fan- und Kundengemeinschaft ihren guten Ruf zu versauen. Bei den ganzen aufkommenden Streitereien geht es um die neue Windelgeneration „Dry-Max“ und die Gefährdung der Babys durch gerade diese. Glaubt man den Vätern und Müttern soll Procter&Gamble gewusst haben, dass es bei der Nutzung dieser Windel zu Ausschlägen und Verätzungen kommen kann. Der Rückruf dieses Produktes wird gefordert – vollkommen verständlich. Bis hier hin ist so gesehen auch nichts falsch oder schlecht von P&G, nur hätte man dann nicht den Hammer auspacken sollen. Die PR-Abteilung ließ verlauten, dass die Anschuldigungen „vollkommen falsch“ sein. Großes Kino. Besorgten Eltern das Gefühl zu geben, dass sie zum einen die Unwahrheit verbreiten und zum andern dem Unternehmen ihres Vertrauens das Wohl der eigenen Kinder sche**s egal ist. Hier hätte man nicht nur besonnener reagieren können, sondern müssen. Zuhören, Probleme klären und dann weitersehen, aber so führt das nur in meine Rubrik und zu noch wesentlich mehr Ärger. |
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