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4
Mai |
Brasilianischer Tierschutz posted by Jan Denia |
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Ich gebe es offen und ehrlich zu, ich habe ein Herz für Tiere und ebenso für Organisationen, die von Haus aus nur ein geringes Werbebudget haben. So zum Beispiel Tierschutzverbände. In Brasilien werden diese Organisationen sicher nicht besser dastehen, als das in unseren Gefilden der Fall sein wird und so sehe ich mich dazu getrieben, diese Kampagne hier vorzustellen. Nicht nur weil die Aussage nachahmungswert ist sondern ebenso weil jeder Cent der dort investiert wurde gut umgesetzt wird. Oft sieht man – leider – günstigen Produktionen ihren geringen Marktwert an, hier ist das jedoch nicht der Fall. Die Botschaft ist äußerst professionell sowie kreativ umgesetzt. Mehr davon bitte! |
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26
Jan |
New York Lottery’s Powerball: So reich kann man sein posted by Jan Denia |
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Ich muss zwar gestehen, dass ich mir unter diesem Lotterie-System nicht vorstellen kann aber im Grunde sind sie ja doch alle gleich: Viele zahlen und einer kriegt’s. Um die Menschen jedoch dazu zu bekommen zu zahlen, damit in erster Linie natürlich die Lotterie etwas davon hat, muss man jene Potenziellen dazu überreden. Der Gedanke hinter jener Kampagne, die aus mehreren Motiven besteht (mehr gibt’s in meiner Quelle), ist, dass dargestellt werden soll, wie unverschämt reich man doch sein kann – in diesem Beispiel dargestellt durch eine eigene Straße in Richtung Stadt. Schön illustriert auch wenn der Gedanke dahinter, bei einer Lotterie Personen zu zeigen, die gewonnen haben, schon einen ziemlichen Bart hat… |
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17
Mai |
Amnesty International’s Werbewut posted by Jan Denia |
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Absolut nicht abschätzig sondern eher als Lob zu verstehen. Ich finde es toll und bemerkenswert wie oft und nicht zu verachten wie gut die letzten Kampagnen von Amnesty International sind, von denen man mittlerweile immer mehr hört. Das Thema ist dabei, wie nicht anders zu erwarten, meist ähnlich und handelt auch hier wieder von der Todesstrafe bzw. Folter, worauf mit dem Satz „Tod ist nicht die härteste Strafe“ hingewiesen wird. Gefällt mir! |
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10
Mai |
Hubba Bubba mit großer (Werbe-)Blase posted by Jan Denia |
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Entschuldigen Sie meinen Hang zu doofen Wortspielen aber ich kann einfach nicht anders. Hubba Bubba wirbt hier und irgendwie freut mich das doch mehr als ich vermutet habe. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit und Jugendzeiten als dieses Kaugummi mir so manchen Tag versüßte und ja, irgendwie dachte ich es wäre vom Markt verschwunden aber augenscheinlich habe ich mich getäuscht (auch wenn diese Kampagne nun in Australien statt findet). Klar zu erkennen auf dem Motiv: das Hauptaugenmerk der Kaugummimarke – Blasen machen. Ok, ich gebe zu, ganz klar ist es nicht zu erkennen aber beim zweiten Blick erkennt man den Mund und dann ist es, wie ich finde, sehr gelungen. |
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6
Mai |
Sky TV – on demand mit schöner Anzeige posted by Jan Denia |
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Intelligent gemacht. Um auf ihr TV on demand Angebot hinzuweisen hat Sky TV in Brasilien diese Printkampagne mit drei Motive (in der Quelle mehr – einfach auf das Bild klicken, wie immer) gestartet. Als ich so durch’s Internet streifte sah ich diese Motive, scrollte darüber hinweg und las „Ghostbusters“, „Sherlock Holmes“ oder eben beim letzten Motiv „Toy Story“. Nach dem ich aber weiter gescrollt hatte war ich mir über das was ich gesehen hatte nicht mehr im Klaren, scrollte hoch und war verwirrt. Wenn es Ihnen also genauso geht, keine Angst, das ist normal! ;-) Auf jeden Fall regt die Kampagne dazu an noch einen zweiten Blick darauf zu werfen – perfekt! |
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16
Mrz |
Greenpeace: Die wohl unüberlegteste Kampagne posted by Jan Denia |
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Nunja, ob man es wirklich Kampagne nennen kann darüber ließe sich nun wohl streiten, aber alles andere hätte mal wieder den Rahmen meiner Überschrift gesprengt. Jedoch, zum Thema. Greenpeace. Greenpeace macht einmal wieder auf sich, beziehungsweise die Missstände der Welt aufmerksam und möchte dazu animieren die Bäume zu schützen. Altbekannter Slogan, nichts neues und vom Prinzip her nicht aufregend oder interessant genug dafür besonderes Bewusstsein zu schaffen – ungeachtet der Tatsache, dass Bäume selbstverständlich geschützt werden müssen. Das Motiv nun aber, mit welchem die Aufmerksamkeit gezogen werden möchte ist doch gänzlich am Ziel vorbei. Zu sehen ist ein massiver Ast, welcher trophäengleich an der Wand über einem Bilderrahmen mit „Save the Trees – Join Greenpeace“ prangert. Sicher springt mir die Symbolik mit nacktem Arsch ins Gesicht, doch weist diese genau auf das Gegenteil hin was Greenpeace eigentlich erreichen möchte: Das sinnlose Fällen von Bäumen. Für mich ist da ein Knoten im Kopf… |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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12
Mai |
Ariel geht neue Wege im Bereich Print posted by Jan Denia |
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Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, dass sich Werbung stets selbst neu erfinden muss, um ihre Wirkung nicht zu verlieren. Leider erinnere ich mich nicht an den Namen dieser Person, aber behalten wir das einfach mal so im Kopf. Genau das hat Ariel jetzt mit seiner neuen Kampagne gemacht. Als Motiv ein Modell, ein Kleid und, ganz wichtig, ein hässlicher Fleck auf dem Kleid. Besagter ist aufgeklebt und lässt sich wunderbar abziehen, der Fleck verschwindet und auf der Rückseite wird die eigentliche Werbebotschaft auf einem briefmarkengroßen Papierschnipsel transferiert. Toller AHA!-Effekt, schöne Werbung. Hier kann man sich das ganze einmal ansehen. |
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