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12
Mai |
MisMarketing: Unzerstörbares Handy posted by Jan Denia |
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Redaktionelle Berichterstattung über das eigene Produkt gilt ja bekanntlich als unbezahlbar. Auch wenn hier das Wörtchen „wenn“ noch fehlte, es existiert, so wie bei allem im Leben. Das unten angestellte Video zeigt in schönster Deutlichkeit, wie es nicht laufen sollte. Eine Berichterstattung über ein neues unkaputtbares Handy ist in vollem Gange, während der Moderator gerade dabei ist, die Funktionalität zu prüfen. Zuerst wird getestet, ob es unterwassertauglich ist. Aquarium parat, wie praktisch. Test. Funktioniert. Toll. Daraufhin folgt der Stoßtest. Nicht, dass die Reaktion dieses Mobiltelefons nicht spartentypisch wäre, nur werben die Anderen nicht mit der Unzerstörbarkeit ihres Produktes – drei kurze Schläge später ist nämlich das Display im Eimer… tja. Komisch, dass man seitdem nichts mehr von dem Handy gehört hat. ;-) |
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19
Apr |
Fan-Werbung: Wenn das Produkt begeistert, aber das Marketing nicht posted by Sascha Schnitzer |
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Für ein Unternehmen ist es natürlich äußerst schmeichelhaft, wenn das eigene Produkt so sehr überzeugt, dass sich die Fan-Gemeinde dazu verpflichtet fühlt, es eigenständig zu bewerben. Für die Marketing-Abteilung hingegen ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn solche Hobby-Spots mehr Aufmerksamkeit erregen, als die eigenen. So ist zum Beispiel der Amateur-Werbespot von Heiko Thies, in dem er dem Zuschauer das palm OS schmackhaft machen möchte, wesentlich ansprechender, als Palms surreale Versuche, eine mühelose Bedienung zu suggerieren. Hier die beiden Werbespots im direkten Vergleich. Palms Werbespot mit der kanadischen Schauspielerin Tamara Hope mutet mit chilliger Musik und inhaltsloser Lebensphilosophie fast schon dadaistisch an. Das projizierte Image von Eleganz und Positivität wird dadurch so sehr verzerrt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob noch irgendwo ein ironischer Twist lauert. Der Fan-Werbespot punktet im Gegenzug vor allem mit seiner bildlichen Metapher und griffigen Slogans. Trotz Wackelkamera schafft Thies es, durch die dezent gewählte Farbtemperatur einen Hauch von Eleganz zu transportieren. Einmal mehr ist dies der Beweis, dass es kein großes Budget braucht, um gediegene Werbung zu produzieren. |
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