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KULTFAKTOR | Link
30
Jan
Star Wars Kinect – Du bist Obi Wan
posted by Jan Denia

Wer wollte das denn nicht, Obi Wan sein, bei dem legendären Duell zwischen Darth Vader und Obi Wan Kenobi aus Star Wars – Eine neue Hoffnung? Nun gut, betrachtet man die Tatsache, dass Obi Wan verliert wohl doch nicht mehr all zu viele. Sicher kann man sich jedoch sein, dass jeder Star Wars-Fan diese Szene kennt und mit ihr eine Vielzahl an Erinnerungen und/oder Emotionen verbindet.

Kinect, die Bewegungssteuerung der Spielekonsole Xbox 360 von Microsoft, wirbt nun mit dieser Szene für das neue Spiel mit dieser Unterstützung. Der Gedanke, dass man selbst Teil dieses Duell wird gefällt mir, die Umsetzung ist mir jedoch persönlich zu.. naja.. “flappsig“.. Hätte man wesentlich mehr daraus machen können wie ich finde, untermauert wird dies durch die nicht vorhandene virale Verbreitung des Spots, sowie die eher mittelmäßig ausfallende Kritik der Zuschauer.


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7
Okt
Sony und der Gamer-Schulterschluss
posted by Jan Denia

Das wohl richtigste was Sony mit seiner PlayStation 3 machen kann: Auf die Spieler, oder neudeutsch: Gamer, setzen. Klingt logisch, wenn man betrachtet, dass es sich dabei um eine Spielekonsole handelt. Fakt ist jedoch, dass die Konkurrenz wie Nintendo mit der Wii und Microsoft mit der Xbox 360 mit ihrem Marketing oft andere Wege gegangen sind. So setzten beide eher darauf “Nicht-Spieler” zu Spielern zu machen und die “Schon-Spieler” nicht zu sehr zu prellen. Kann man machen, geht auch eine zeitlang gut, aber muss man ja nicht ständig…

Wer nun also etwas versiert auf dem Gebiete des aktuellen Konsolen-Geschehens ist wird viele Akteure aus dem Spot wiedererkennen, wie zum Beispiel Snake aus der bekannten Metal Gear Solid-Reihe oder Desmond Miles aus Assasins Creed, nur um zwei zu nennen. Jetzt aber warum? Der Grund ist recht simpel und lässt sich mit einer Statistik des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware oder kurz BIU belegen:

“Etwa 23 Millionen Deutsche, also jeder Dritte,  spielen regelmäßig Computer- und Videospiele”

Das ist eine stolze Zahl mit der sich gut und gerne viel Geld verdienen lässt, eine andere würde noch die Zahlungsfreudig- und -kräftigkeit des Milieus unterstreichen, aber ich hab’s nicht so mit Zahlen.


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15
Jun
Microsoft: Anti-Hacker-Kampagne
posted by Jan Denia

Na wie wenn’s die Burschen von Microsoft gerochen hätten, dass kino.to hopps genommen wird. Bessere Nebenpublicity kann man sich ja kaum wünschen, für eine akribisch im voraus geplante Kampagne gegen Hacker und Softwarepiraterie. Auf der SMAU, einer italienischen Computer-Messe mit einem für mich unaussprechlichen Namen, hatte Microsoft einen Stand aufgebaut und getarnt als „Piraterie-Betrieb“ öffentlich illegale Versionen des neuen Office-Paketes vertrieben. Gedreht mit versteckter Kamera und dem direkten Hinweis, dass es illegal ist und pipapo…

Ich muss schon sagen, dass sich die „Kunden“ selten dämlich anstellen aber ja, bitte sehen Sie selbst: eine Kampagne mit heimelichen Schockereffekt.



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6
Jun
Microsoft stellt Expertengremium zusammen
posted by Jan Denia

Lustig, viral und zudem aus dem Hause Microsoft – beziehungsweise der Kreativagentur COO. Sei’s drum, im Endeffekt freut es mich einfach, dass auch Microsoft langsam den Schuss gehört hat. Es reicht einfach nicht Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, um auf dem harten Markt der Online-Browser Licht zu sehen. Im Kampf gegen Firefox, Chrome & Co. legt der Internet Explorer 8 nun, zumindest marketingtechnisch, die Messlatte etwas höher. Wirbt Chrome noch mit seiner ungeschlagenen Geschwindigkeit, die sogar schneller als der Blitz oder eine Kartoffelkanone sein soll, legt Microsoft sein Hauptaugenmerk auf den Bereich der Privatssphäre. Meiner Meinung nach ein intelligenter Schachzug in Zeiten wo Google und Facebook stark in der Datenschutzkritik stehen.

Jedoch zur Kampagne: Ein Expertengremium, wie in der Überschrift angedeutet, wurde zusammen gerufen: Die drei unumstrittenen Meister der „Unsichtbarkeit“. Nessie, Bigfoot und der Yeti arbeiteten nun Hand in Hand mit Microsoft, um ihre Erfahrungen aus dem Bereich „Wie bewahre ich meine Privatssphäre?“ mit in die Entwicklung des neuen Internet Explorers mit einfließen zu lassen. Hierbei entstanden vier wunderbare Spots, die mir jetzt schon den Tag versüßt haben. Aber sehen Sie selbst, unten das Video und noch die drei weiteren als Link dazu.


Der Yeti

Nessie

Bigfoot


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27
Apr
Wann wird Werbung zu Spam? – Hotmail vs. Web.de und GMX
posted by Jan Denia

Das Fraunhofer-Institut hat nun eine Studie zum Spamaufkommen bei kostenlosen Webmail-Konten veröffentlich. Dass dies alles auf Anraten und finanzieller Unterstützung Microsofts geschah wollen wir bei der Auswertung der Ergebnisse einfach mal Außen vor lassen (auch wenn das schon rein vom Bauchgefühl nicht funktioniert – interessenfinanzierte Studien, oder zumindest solche, die dies ahnen lassen, sollten einfach nicht durchgeführt werden). Aber gut, versuchen wir das einfach mal so stehen lassen. Microsoft hat anhand des Ergebnisses sicherlich auch gelernt, dass finanzielle Unterstüzung kein garant für tolle Ergebnisse ist.

Auf jeden Fall, back to topic, dieser ganze Test der konstenlosen Webmail-Anbieter brachte genau diese auf die Barrikaden. Microsoft mit seinem Hotmail gegen United Internet mit ihren Anbietern Web.de und GMX. Faktisch sah der Test also so aus, dass Konten unterschiedlicher Anbieter anhand der im Testzeitraum erhaltenen Spam-Mails gemessen wurden. Dabei kam heraus, dass bei Yahoo 8 Spam-Mails, bei Hotmail 10, Google 18, Web.de 21, GMX 36 in dieser Periode einging. Dabei sei jedoch zu beachten, dass Spam ja nicht gleich Spam ist. So hängt zum Beispiel United Internet stark an dieser Definition, wieso sehen wir gleich.

Und zwar ging es bei der ersten Erhebung lediglich um die Werbemails externen Firmen. Was passiert jedoch wenn die, meiner Meinung nach ebenso überflüssigen, Newsletter und Werbemails der Webmail-Anbieter hinzukommt? Bei Hotmail steigt die Anzahl der erhaltenen Spams dann von 10 auf 13, bei Web.de von 21 auf starke 57 und bei GMX von 36 auf legendäre 116 Mails. Nun versteht man den Unmut der Herren von United Internet, die Spam eben nur als ungewollte Werbung externer Firmen betrachten und mit dem erhobenen Zeigefinger darauf pochen. Zieht man eine Meinung der IT-Profis von Golem hinzu gehen gerade diese davon aus, dass Mailnutzer ebenso ungern des eigenen Dienstanbieters erhalten, als von sont irgendwelchen Firmen.

Wie wir sehen, hier entsteht ein Streit um die Henne und das Ei, der wohl kaum zu lösen ist. Ich für meine Person empfinde alles an Spam, was in meinem Postfach liegt und ich nicht ausdrück erwünscht habe.


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14
Apr
Werbung mit Seitenhieben: Sony macht sich über Microsoft und Nintendo lustig
posted by Sascha Schnitzer

Der aktuelle Trend in der Videospiel-Branche ist Bewegungssteuerung. Nachdem Nintendo bereits vor Jahren Pionierarbeit mit der Wii leistete und damit große Erfolge feierte, wollen nun auch Microsoft und Sony nachziehen. Während Microsoft mit dem „Project Natal“ auf eine Controller-lose Bedienung per Körperbewegungen vor einer Kamera setzt, behält Sonys „Playstation Move“ den Controller bei und versieht ihn mit einem Referenzpunkt. Dies hat den Vorteil, dass die Knöpfe am Controller als Bedienelemente zusätzlich zur Körperbewegung erhalten bleiben.

Dennoch liegt Sony im Kampf um die bewegungsfreudigen Käufer zurück und holt sich nun den Komiker Kevin Butler ins Boot, um Land wett zu machen. In dem nun veröffentlichten Spot mockiert er als aus der Zukunft kommender „Vizepräsident von realistischen Bewegungen“ Microsofts und Nintendos Steuerungsmöglichkeiten, stellt sie als kindisch und halbgar dar. Doch all sein dargebotener Witz kann eine ironische Tatsache nicht verschleiern: Sonys neuer Controller sieht selbst eher aus wie ein Dauerlutscher. Also immer zuerst an die eigene Nase fassen, um zu überprüfen, ob man sich mit solchen Aussagen nicht selbst blamiert.


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10
Mrz
Microsoft schickt Blumen zur Beerdigung des Internet Explorer 6
posted by Sascha Schnitzer

Nach neun Jahren hat die veraltete Version 6 des verbreitetsten Internetbrowsers nun ausgedient. Zu diesem Schluss kam zumindest der Internetgigant Google, nachdem chinesische Hacker Sicherheitslücken in dem Programm ausnutzten, um sich Zugriff zu deren Rechnern zu verschaffen. Daher wird Google künftig auf die Unterstützung des IE6 in sämtlichen ihrer Dienste verzichten und läutet somit inoffiziell das Ende dieser Versionsnummer ein, die immer noch einen Marktanteil von 20% besitzt.

Dies veranlasste die Internetcommunity dazu, eine Begräbnisfeier für den altgedienten Browser zu veranstalten. Gäste, die nicht persönlich anwesend sein konnten, wurden dazu aufgerufen, Blumen zu schicken. Eine dieser Mitleidsbekundungen sorgte für Aufsehen: Ein Blumenstrauß vom Internet-Explorer-Entwicklungsteam selbst.

Auf der beigelegten Karte bedanken sich die Microsoft-Angestellten für die tolle gemeinsame Zeit und laden zu einer Messe ein, bei der mit der Vorstellung von Version 9 des Browsers gerechnet wird. Dieser selbstironische Zug dürfte Microsoft sicher einige Sympathiepunkte einfahren und erregt gleichzeitig Aufmerksamkeit für die anstehende Ankündigung.

sarg, by longhorndave, flickr

Bildquelle: by longhorndave, Flickr

Quelle: http://www.theregister.co.uk/2010/03/05/microsoft_sends_flowers_to_ie6_funeral/


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20
Dez
Apple ist DER Abräumer beim “Werbe-Oscar”
posted by Jessica Mueller

Das amerikanische Werbemagazin Adweek verleiht für gute Werbung regelmäßig “Werbe-Oscars“. Bei der Wahl zu den “Best of the 2000s” wurde Apple jetzt zum großen Gewinner. Gleich sechs Preise konnte der Konzern abräumen. Unter anderem wurde Apple zur Marke des Jahrzehnts, der iPod zum Produkt des Jahrzehnts und Steve Jobs zum Geschäftsführer des Jahrzehnts gewählt. Darüber hinaus konnte Apple gleich drei Preise für Werbekampagnen abräumen. Sowohl für die beste Außenwerbung, als auch für die beste Kampagne und die beste digitale Kampagne. “Get A Mac” wird als beste Kampagne gelobt, weil sie humorvoll den Konkurrenten Microsoft aufs Korn nimmt und sich so im Markt klar positioniert. Mit der lang angelegten Werbekampagne, die mittlerweile aus über 60 Folgen besteht, schafft die Kampagne außerdem eine emotionale Verbindung zwischen Mensch und Technik. Und das alles ohne das Produkt selbst überhaupt zu zeigen. In den Werbespots werden die Konkurrenten Microsoft und Apple durch zwei Schauspieler dargestellt, die das Image der Konzerne verkörpern sollen. Diese Personifizierung von Mac und PC setzt laut Adweek auf Menschlichkeit statt kühler Technik und fördert die Identifikation mit dem Produkt. Erfolg auf der ganzen Linie also für diese Werbeidee – Apple macht vor wie erfolgreiches Marketing funktioniert.

Quellen: http://www.mac-essentials.de/index.php/mac/article/20723/
http://winfuture.de/news,52177.html

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