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KULTFAKTOR | Link
13
Dez
McCafé des spät am Morgen
posted by Jan Denia

Eine erfrischende Printangelegenheit mit der McDonald’s uns hier behelligt. Um zu zeigen, dass entweder der Tag erst nach einem guten Frühstück, oder eben nach dem Besuch bei McCafé begint haben sich kluge Köpfe diese, doch eigentlich recht simple, Kampagne überlegt. Viel zu sagen gibt es nicht daher lasse ich einfach einmal Bilder sprechen.

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30
Jun
Nicht so gut gebrüllt, Löwe – Cannes Lions 2011
posted by Jan Denia

Die begehrte Trophäe der Spotproduzenten wurde einmal wieder verteilt und man kann sagen… naja. Die Auslese war schon mal besser. Vielleicht liegt es an meiner Tagesform, an dem schlechten Wetter oder daran, dass ich heute nicht sonderlich gut geschlafen habe, aber so wirklich vom Hocker reißen mich die Gewinner dieses Jahr nicht. Ja gut, Old Spice, wie erwähnt, hat ihn auf jeden Fall verdient, die WalkersSandwich“-Kampagne mit Jenson Button ist nett gemacht und äußerst sympathisch aber der Rest? Eine reimende Stimme, die mir sagt, dass McDonald’s ja für Jedermann ist, oder Werbung für die wohl x-te Vietnam-Kriegs-Serie? Da kann man besseres finden als das, Cannes…

Aber bitte, machen Sie sich ihr eigenes Bild, meine Quelle hat dafür alle Gewinner aufgelistet.



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18
Jan
McDonald’s auf den Spuren von Chatroulette
posted by Jan Denia

Ob es da irgendwelche Rechteverletzungen von Seiten McDonald’s gab oder man sich kurzerhand auf eine kleine Kooperation mit Chatroulette eingelassen hat wäre nun sicherlich äußerst interessant, doch konnte ich dazu keinerlei Informationen finden. Das heißt wir müssen uns wohl oder übel mit der ganz nackten Situation auseinandersetzen, sofern man dazu denn eben Lust haben sollte.

McFriends nennt sich die neue Aktion und wer wie ich mal eine Zeitlang als Texter zuständig war kriegt innerhalb kürzester Zeit auch den ersten Reim darauf. „Make Friends with McFriends“ käme einem dann nach knapp zwei Minuten in den Sinn und siehe da, so heißt der Spaß wirklich. Sie vermuten mal wieder einen ironischen Unterton bei mir? Ganz richtig, weil wirklich überzeugt bin ich von der Kampagne nicht.

Ausgerichtet ist diese auf eine Single-Zielgruppe, die gern mal alleine zum McDonald’s geht, um sich dort eben fernab unvorhandener Kochkünste dem Cholesterinrausch hinzugeben. Und da es zu zweit bekanntlich besser schmeckt installierte McDonald’s in Großbritannien und in vielen anderen Ländern der Welt kleine Bildschirme, mit denen man sich per Webcam zu einem x-beliebigen „Mitesser“ schalten kann. Demnach soll man auch (Fr)Essdates ausmachen und Freunde überall auf der Welt finden können, um mit diesen gemeinsam vergleichen zu können, in welchem Land der Erde das Salatblatt noch weiter vom Burger entfernt ist als anderswo.

Nunja, ich denke ein Fazit spare ich mir, schauen Sie sich das Video an und bilden Sie sich Ihre Meinung.

McFriends by McDonald’s from Kyoko Takeshita on Vimeo.


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22
Okt
McDonald’s – Burger für Experten
posted by Jan Denia

Ich versuche meine eigene Meinung über die Produktqualität der Burger dieses Fastfoodgiganten einfach außen vor zu lassen und konzentriere mich voll und ganz auf die Qualität der mir nun untergekommenen Werbung zu konzentrieren.

So hat McDonald’s nun nämlich eine Kampagne gestartet (um vielleicht den Ruf zu bessern?) auf welchem ein Stapel Bücher abgebildet ist. Von unten nach oben sieht man da zu erst ein Buch mit dem Titel „The very best of bread“, darauf folgt das Buch „Meat – New Edition“ und auf diesem schichten sich weitere Bücher über Käse, Salat und nochmals eben Brot.

Die Idee ist ja ganz nett, gebe ich zu, ob sie jedoch zum einen die Kernzielgruppe des Fastfoodübergottes anspricht und dabei dann auch noch den gewünschten Imageeffekt auslöst? Naja, ich wage es zu bezweifeln.

Bilder wie immer in meiner Quelle.


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21
Jun
Ein Special zum Jahre 1987
posted by Jan Denia

Heute zur Abwechslung ein Nostalgie-Spezial mit sechs einhalb Minuten geballter Werbung aus dem Jahre 1987, ein Jahr, das ich selbst leider nur sehr passiv wahrgenommen habe. Elf kleine Spots mit elf kleinen Werbetrennern vom Äffle und’m Pferlde. Irgendwie vermiss ich die beiden ja – auch wenn es, neutral betrachtet, vollkommen unsinnig verbratene Sendezeit war ;-)

Was uns in den sechs Minuten erwartet:

  • Ronald McDonald präsentiert singende Hamburger. Gesungene Werbespots, eindeutig etwas das uns heutzutage fehlt. Direkte Verbindung zum Produkt? Große Fehlanzeige. Ansprache der Zielgruppe? Über starke Umwege, aber dennoch klar erkennbar. Ich persönlich will keinen Hamburger der Singen kann.
  • AXE Aftershave – der Duft der Frauen präsentiert. Das hatten wir ja erst hier vor kurzem.
  • Cesar – für kleine Hunde mit großen Ansprüchen. Einen Hund ein paar mal von links nach rechts und von rechts nach links durch’s Bild laufen zu lassen stellt eindeutig die Qualität eines Hundefutters dar – daran besteht kein Zweifel!
  • Was anfangs wie eine Werbung für das Restaurant „Schafhof“ wirkt ist Werbung für das pure BratfettBiskin“. Chalorienüberladen brutzelt es in der „Braten-Schneid“-Totalen munter im Hintergrund. Ich befürchte für deratige Werbung ist in der derzeitigen Diät-Werbung-Front kaum noch Platz.
  • WC Frisch. Viel hat sich hier vom Grundgerüst nicht getan. Tatort: Das Badezimmer. Der Unterschied: damals war der Klodeckel noch das umweltbewussteste Medium im Haus, heutzutage sind es Füchse und Enten.
  • Toto Lotto. Jeder hat Glückszahlen. Ich hab nur eine und irgendwie reichte die nie aus. Schön zu sehen: damals noch ohne die Warnung das Glücksspiel zur Sucht führen kann.
  • Vittel. Hier springen einem die 80er-Jahre mit nacktem Ar*** ins Gesicht. Ein Werbespot wie eine Musicalaufführung – grandios!
  • Käpt’n Iglu, der Seemann Ihres Vertrauens. Nur das beste aus dem Seelachs. Dass aber jeder Fischstäbchen mindesten zwölf Vornamen hatte interessiert hierbei nicht.
  • Oil Of Olaz. Ja. Kosmetik. Aufregend war’s nicht, aufregend wurd’s nicht, aber funktioniert’s hat’s schon immer nach dem selben Prinzip.
  • Edle TropfenGeistreicher Genuss in Nuss. Alkohol ist also geistreich. Komisch, bei der heutigen Jugend scheint es eine andere Wirkung zu haben. Ansonsten, eine der ersten Werbungen – soweit ich weiß – mit einem Testimonial.

So, das muss für heute reichen ;-)


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2
Mrz
McDonald`s wirbt mit Farbwechsel und Neuerungen
posted by Margarete Diertz

Die Fast-Food-Kette McDonald`s möchte grüner werden. Holger Beeck, Vizechef von McDonald`s Deutschland erklärte, dass es unter anderem einen Farbwechsel geben wird. Die bisher knallrote Farbe, die Logo Tabletts und Arbeitskleidung schmückte, wird gegen die Ökofarbe überhaupt eingetauscht, nämlich grün.

Die neue Farbe soll Bekenntnis und  Respekt gegenüber der Umwelt widerspiegeln, so Beeck. Der Farbwechsel der Fast-Food-Kette erscheint aber ein wenig kompliziert, denn was der Vizechef zuvor den Medien berichtete, dementierte eine Woche später der offizielle Deutschlandchef Bane Knezevic wieder. Alles sei ein Missverständnis gewesen, McDonald`s hätte nie stärkeres Umweltbewusstsein signalisieren sollen. „Wir sind kein grünes Unternehmen“, erklärte er der Presse.

Die Farbumstellung des Unternehmens scheint ganz dem Motto zu folgen: Werben durch möglichst großes Aufsehen. Der Außenanstrich soll in den Farben Grün, Schwarz und Beige erfolgen. Doch passt die Farbe Grün wirklich zu fettigen Pommes und Cola? Jedenfalls erscheint McDonald`s für den einen oder anderen bereits jetzt  schon ziemlich grün. Ob Gartensalat, Biomilch oder Veggieburger, man muss schon sagen das die Produkte, mit denen offensiv geworben wird, keineswegs übliche Fast-Food-Spezialitäten sind. Aber kann  man denn hier schon von Ökoprodukten sprechen? Wohl eher vom grünen Fast-Food. Jedenfalls will sich McDonald`s durch die neue Farbe ein neues Image verschaffen. Der fettige fast-Food-Konzern lockt seine Kunden immer mehr mit kalorienarmen Produkten. Außerdem sollen im kommenden Jahr 40 neue Restaurants in Deutschland eröffnet werden. Neben einem neuen Design, sollen die Öffnungszeiten in den einzelnen Filialen auf 24 Stunden täglich erweitert werden, auch ein eigenständiges Café soll im nächsten Jahr eröffnet werden.

Die ganzen Neuerungen sind nur deshalb möglich, weil es McDonald`s Deutschland gelungen ist, trotz Wirtschaftskrise den Umsatz im vergangenen Jahr zu steigern. Wie der Imagewechsel ankommen wird ist noch umstritten, wir dürfen uns jedenfalls auf ein neues McDonald`s freuen.

McDonalds, by Marcin Wichary, flickr

Bildquelle: Marcin Wichary, by flickr

Quelle: http://www.zeit.de/2010/08/WOS-McDonalds


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21
Jan
Einmal McDonalds – immer McDonalds
posted by Jessica Mueller

Einmal McDonalds, immer McDonalds – das ist die Aussage dieses witzigen Werbespots der Fast-Food-Kette.

Er zeigt einen kleinen Jungen, der einen seiner Milchzähne verliert und in einem Wasserglas aufbewahrt. Der Opa des Kleinen möchte ihm den Verlust erleichtern und tauscht den Zahn im Glas gegen eine Münze. Ganz begeistert geht der Junge mit seinem Opa zu McDonalds und kauft sich einen Burger. So weit, so gut. Nur dass der Großvater am nächsten Tag statt seinem Gebiß ebenfalls Münzen im Wasserglas hat. Da hat wohl jemand das Prinzip ziemlich schnell verstanden…

Ein gelungener Spot des Fast-Food-Riesen, der sich in Sachen Werbung und Marketing so schnell nichts vormachen lässt. Ob Germanys Next Topmodel Kandidatinnen oder Kult-Figuren wie Heidi, McDonalds weiß sich mit guten Ideen und bekannten Gesichtern gekonnt in Szene zu setzen. Und neben berühmten Gesichtern sind große Kinderaugen und ein breites Kinderlachen nun mal die optimalen Werbeträger.


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4
Dez
Burger King geht in die Dritte Welt
posted by Michael Prinz

Manchmal fragt man sich, welches Hirn hinter einer Kampagne steckt, wer die Kampagne abgesegnet hat und wie krank Werbung sein muss, um als “ungewöhnlich”, “glaubwürdig” und “innovativ” wahrgenommen zu werden. Burger King hat wohl gleich eine ganze Stange Marketeers an der Hand, deren Idee sich wohl so oder so ähnlich entwickelt hat.

Marketeer 1: Mann…wie kriegt man die Pappe in Fleischform an den Mann!
Marketeer 2: Du, keine Ahnung, aber ich hätte voll Bock auf vergleichende Werbung mit McDonalds! Das zieht!
Marketeer 1: Geile Idee! Aber wie machen wir denen klar, dass der Burger King Whopper viel geiler schmeckt?
Marketeer 2: Hm, das Problem ist halt, dass so gut wie jeder Tom, Dick and Harry (umgangssprachliche englische Bezeichnung für “Otto Normalverbraucher”) in diesem großen weiten Land der unbeschränkten Möglichkeiten (an dieser Stelle sollte aus dramaturgischen Gründen “The star spangled Banner” leise eingeblendet werden) weiß, wie die Dinger schmecken und sein Zeug ganz einfach da kauft, wo er am schnellsten ist. Egal, ob Mac oder Burger King!
Marketeer 1: Komm, lass uns denen klarmachen, dass es NICHT egal ist, wo man seinen Burger kauft! Lass uns denen klarmachen, dass nur das Pappbrötchen von Burger King diesen “genuine taste of flame-grilled beef” hat.
Marketeer 2: Aber wie???

Und dann zogen sich die zwei zurück, um die wohl aberwitzigste Kampagne jenseits von Gut und Böse zu entwickeln.

“Lasst uns mit unseren Whoppern in die dritte Welt gehen, in Entwicklungsländer oder wenigstens da hin, wo man weder Strom hat, noch Burger kennt. Dorthin, wo noch nie ein Mensch einen der Fleischklopse verdrückt hat. Lasst uns eben diesen Menschen – nenne wir sie mal ganz frech “virgins” – dabei filmen, wie Sie unsere Whopper essen. Und weil wir auf vergleichende Werbung stehen, lasst uns auch gleich noch einen McDonalds Burger dazu tun. Und das stellen wir dann als große Kampagne ins Internet, damit den Leuten klar wird: Sogar “Burger Virgins” schmeckt der Whopper besser!

Gesagt getan. Die Kampagne ist online. Und irgendwie kann man sich sicher sein: NATÜRLICH wird den Menschen im thailändischen Bergland, in rumänischen Dörfern und in Grönland der Whopper besser munden! Wer 13 Flugzeuge, zwei Hundeschlitten und einen Helikopter bemüht, kann sich negative Ergebnisse nicht leisten.

Selbst wenn diese Kampagne gefaked ist: Was ist daran toll, Menschen, die noch nicht dem “american way of life” verfallen sind, eben diesen “schmackhaft” zu machen mit Burgern? Was ist daran toll, “unschuldige” Menschen zu benutzen, um dem verfetten Durchschnittsmenschen zu  veranschaulichen, dass Burger King besser schmeckt? Burger King als Missionar des “guten Geschmacks”…irgendwie geschmacklos!

Mehr Stimmen zu diesem Thema:New York Daily News, Lifebeginsat40oz, Inquisitr.com


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