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15
Dez |
Blush – Planlos durch Paris posted by Jan Denia |
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Die Berliner Agentur “glow” muss sich für diese Aktion verantwortlich schimpfen lassen, die meiner Meinung nach, nur wenig return bieten dürfte. Sicherlich werde ich nicht halb so teuer bezahlt wie die Spezialisten aus Berlin und habe wahrscheinlich keinen so dekorierten Abschluss wie jene, aber vielleicht hilft mir ja das bisschen Wissen was ich habe und das bisschen gesunder Menschenverstand ja auch bei der Beurteilung jener Idee bzw. Umsetzung. Man lässt nun also ein Model, lediglich mit Lingerie bekleidet, durch Paris laufen, lässt sie ab und zu ein Schild hochhalten auf dem “All eyes are on Berlin – blush” steht und hofft letztendlich auf eine Verknüpfung mit dem Modelabel, Imagegewinn oder eine kleine Talk-of-Town-Geschichte, oder irgendetwas das mir nun partout nicht einfallen mag. Nun haben wir wie gesagt diese halb nackte Frau dort, die ja nun wirklich nicht schlecht aussieht. Prozentual betrachtet macht die Kleidung also den geringsten Anteil der “Werbefläche” aus, und das Logo auf dieser auf jener noch wesentlich weniger. Wem soll da bitte irgendetwas auffallen? Mit Glück ist der einzig generierte Rücklauf dieser, das am nächsten Tag irgendein Blog wie dieser hier darüber berichtet, dass eine halbnackte Berlinerin durch Paris stiefelte und sich einen Schnupfen geholt hat… |
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20
Mai |
Sex Sells – Reanimation in Unterwäsche posted by Jan Denia |
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Bedenklich im Sinne der Nutzung der Frau als Sexobjekt? Vollkommen fraglos. Gut gemacht? Absolut. Im untenstehenden Video sehen Sie mal eine andere Herangehensweise an das Thema Unterwäsche. Na gut, ist gelogen, eigentlich ist es nicht mehr und nicht weniger als sex sells verbunden mit dem witzigen Charakter eines lasziven Reanimationsleitfadens. Gefallen tut es, die Runde macht es auch, wenn jetzt noch irgendjemand auf die Idee kommt sich die Unterwäsche zu kaufen hat die Werbung sogar gewirkt. Mir für meinen Teil würde es, denke ich, nicht stehen. Super Sexy CPR from Super Sexy CPR on Vimeo. |
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8
Dez |
Engel auf Abwegen: Victoria’s Secret Weihnachts-Spot posted by Imke Hans |
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Nun ja, Weihnachtsspot ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber er kommt zumindest rechtzeitig vor Weihnachten raus und wird sicherlich für Umsatz sorgen. Selten war ein Werbespot für Dessous so ausdrücklich an ein männliches Zielpublikum gerichtet wie dieser hier. Regie führte Michael Bay, der Regisseur des Actionfilms “Transformers“. Begleitet von starken Gitarrenriffen fährt die Kamera durch Türen, die sich zu einer Welt voller Victoria’s Secret Models öffnen – gleich einem orientalischen Harem. “This Christmas – A Thousand Fantasies” lässt sich dann auch im Werbeclip lesen, unterstrichen von sich räkelnden Frauenkörpern in Dessous. Zwar ist arg zu bezweifeln, dass der Kauf eines solchen automatisch eine der angedeuteten Männerfantasien wahr werden lässt – aber der Kauf von Rama resultiert schließlich auch äußerst selten in einer perfekten Familienidylle und diese Erkenntnis schmälert den Umsatz des Brotaufstrichs ebenso wenig wie es bei BHs und Höschen der Fall sein wird. Der Clip bedient hinlänglich jedes Klischee und lässt selbstverständlich auch die entsprechenden technischen Männerspielzeuge und zünftige Explosionen nicht außen vor. So ziemlich jeder verfügbare “Kauf mich!”-Knopf wird völlig offensichtlich gedrückt, schamlos werden sämtliche Reize auf die Männerwelt losgelassen – im übertragenen Sinne. Diese direkte Werbestrategie lässt auf Erfolg schließen. Die gut gelungene Kombination all dieser Männerklischees lässt eines vermuten, liebe Leserinnen: es könnte so einige unter Ihnen geben, denen der Weihnachtsmann dieses Jahr die entsprechende Engel-Lingerie unter den Baum legt. Ich vermute, Sie werden damit leben können. |
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