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28
Sep |
Der gestiefelte Kater auf OldSpice-Trip posted by Jan Denia |
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Wie sehr Dreamwork’s hier die Finger im Spiel hatte ist mir nicht ganz bewusst. Was sicher ist, ist dass die Animationen aus ihrem Hause kamen, aber die Idee? Schwer zu sagen. Ich traue den Jungs und Mädels diese Kreativität durchaus zu, aber… mh. Wie dem auch sei, ich finde die Art der Bewerbung für einen Kinofilm erfrischend neu. Einmal geht es nicht darum irgendwelche Filmszenen vorweg zu nehmen, zu behaupten man wäre in allem irgendwo besser als die anderen oder dass die Fortsetzung übertrifft, was man selbst nie erwartet hätte. Nein. Ganz im Gegenteil wird einfach nur (wobei “einfach nur” hier etwas zu runterbutternd ist) eine virale Welle aufgegriffen, die Old Spice damals mit dem Original-Spot und Isaiah Mustafa auf jeden Fall auslöste, und nutzt diese für die eigenen Zwecke. Kann ich nur applaudieren. |
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27
Sep |
Carlsberg, böse Rocker und das Internet-Viral posted by Jan Denia |
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Das Sahnehäubchen der eigenen Kampagne wird stets dadurch gekrönt, dass das eigene Video sich wie ein Lauffeuer verbreitet und dann wunderschön neudeutsch als “viral” bezeichnet wird. Vier Tage steht das Video mittlerweile erst auf Youtube und erfreut sich mittlerweile über 1,5 Mio. Klicks. Der Gedanke dahinter so genial wie einfach. Als Grundidee stand die Frage “Wie würden Sie sich verhalten?“. Sie gehen also an einem schönen Abend ins Kino, betreten den Saal und -paff- sitzen dort 148 grimmig dreinschauende Rocker, überall tatöwiert und allgemein recht mies gelaunt – zwei Sitze sind jedoch noch frei, dafür müssten Sie aber durch die Horde stolzieren und sich in Mitten jener einreihen. Und genau hier ist die Frage wieder “Wie würden Sie sich verhalten?“. Was das Pärchen und Sie in jenem Moment natürlich nicht wissen ist, dass die ganze Szenerie von Carlsberg inszeniert wurde, um genau das herauszufinden… Am Ende gibt’s als Belohnung für den “Mut” eine Flasche Carlsberg, tosenden Applaus und überschwingliche Freude für jeden. Äußerst sympathisch, schöne Aktion, bleibt im Kopf und, wie man sehen kann, verteilt sich rasend schnell im Internet. Ach und wie ich reagiert hätte? Ich hätte mich dort hin gesetzt, möglicherweise sogar ohne zu realisieren, dass irgendetwas anders ist als sonst – zumindest meint meine Freundin, dass ich allgemein recht oft sehr unaufmerksam wäre ;-) |
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12
Jan |
Produkt: Pornokino – Werbung: Jugendfrei posted by Jan Denia |
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Es ist immer heikel heikle Themen anzufassen… wer hätt’s gedacht. Gut, kein rhetorisches Meisterwerk, gebe ich zu, jedoch ist eben gerade der Einstieg stets das heikelste, gerade wenn es um Werbung für ein Pornokino geht. Ich bin was solche Sachen angeht eher etwas prüde, gestehe ich mir ein, aber das was hier fabriziert wurde muss ich und darf ich ihnen nicht vorenthalten. Plakate mit Sprüchen wie „Du wirst nicht weinen, aber bring Taschentücher mit“ und „Mehr Schreie als in einem Horrorfilm“ sind einfach ganz großes Kino, wenn es um alltagsverträgliche Werbung geht, die nur die verstehen sollen, die dafür offen sind. Für den Texter ein großes Lob von meiner Seite! |
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17
Dez |
Europcar Guerilla-Marketing in deutschen Kinos posted by Jan Denia |
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Doof, dass ich so selten ins Kino gehe, sonst wäre mir diese Aktion möglicherweise früher aufgefallen. Auch jetzt kann ich mir nur kaum an die eigene Nase fassen, da die Kollegen vom Marketing-Guide mal wieder schneller waren, ich danke hiermit, wäre ja sonst schade gewesen, wenn ich nie in den Genuss dieser Aktion hätte kommen können. Europcar beweist, dass Sixt bzw. Jung von Matt nicht die einzige deutsche Agentur für Mietfahrzeuge ist, die Kreativität besitzt. Die lustigen und stets schnell reagierten Kommentare von Sixt in allen Ehren, jedoch die Kampagne von Europcar, die mir nun untergekommen ist, toppt das alles bei weitem. So stattgefunden schaltete Europcar einen Kinospot, um einen Minivan zu bewerben. Der entscheidende Gag bei der Sache: Der Zuschauer sah dem Fahrzeug von Innen beim Fahren zu und konnte sich selbst im Rückspiegel sitzen sehn – frei nach dem Motto „Mitnehmen wen immer Sie wollen“. Bewerkstelligt wurde dies durch eine kleine versteckte Kamera, welche die Besucher filmte und direkt im Spot integriert. Hut ab vor der Idee und der Umsetzung! |
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24
Aug |
Chatroulette als Marketingplattform posted by Jan Denia |
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Nichts ist viraler als das Internet. Und nichts im Internet ist viraler als neue Trends. Und und kein Trend im Internet war zuletzt öfters durch irgendwelche Videos, Nachrichten oder Skandale im öffentlichen Ohr wie Chatroulette. Der Auflistung zufolge liegt es eigentlich auf der Hand, dass man Chatroulette auch als Marketingplattform nutzen könnte, beziehungsweise sollte. Der Kinofilm „The Last Exorcism“ hat sich da wohl dieselben Ideen einfallen lassen und großartig umgesetzt. Viele Chatroulette-User der letzten Tage werden auf ihrem Bildschirm ein nettes, süßes Mädel entdeckt haben, welche bereit war etwas Kleidung abzulegen – was zieht denn schon besser als das?! Eben. Also, die junge Frau beginnt am obersten Knopf ihrer Bluse als sich ihre Augen nach innen drehen und ihr Gesicht einer hässlichen Fratze weicht. Am Ende bleibt dem geschockten Zuschauer nur noch die Url thelastexorcism.com. Da mit den paar Kontakten, die man über Chatroulette zufällig zugetragen bekommt, noch keine herausragende Marketingleistung zu erwarten ist war von vornherein klar. Den Rest erledigte jedoch das Internet via youtube. Hier eins der Videos, die die Reaktionen auf das „Dämonen-Video“ zeigen. |
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5
Aug |
Letzter Aufruf für den Zug ins 3D-Wunderland posted by Jan Denia |
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Nichts scheint die Technikbranche zur Zeit mehr zu interessieren als der allgemein Trend in Richtung 3D. Fernseher müssen 3D-fähig sein, Spielekonsolen, Leichtathletik- und Fußballübertragungen und irgendwann auch noch Kochshows und weiß Gott nicht alles. Ich find das ja alles gut und schön, neue Technologien bringen immer auch (irgendwo bestimmt) Vorteile mit sich, aber mal ganz im Ernst… geht’s noch wem so auf den Keks wie mir? Kaum hat man sich daran gewöhnt, dass es mittlerweile HD-Inhalte im Fernsehen gibt kommt schon wieder was Neues auf den Markt. Selbst bis HD auf dem deutschen Markt Fuß gefasst hat, gab es zahlreiche Verwirrungen. Was ist HD-ready, Full-HD, brauche ich 1080p. Was sind überhaupt 1080p? Lieber ein LED-TV, doch beim LCD bleiben, oder hat Plasma den schärferen Kontrast. Brauche ich Blickwinkel von bis zu 150°, ist meine Couch, geschweige denn mein Wohnzimmer überhaupt groß genug? Fragen über Fragen, die, meiner Meinung nach, bei dem Otto-Normal-Fernsehzuschauer immer noch nicht geklärt sind. Wieso denn auch, wenn selbst die Mitarbeiter großer sogenannter Elektronik-Fachmärkte keine Ahnung haben was sie da verkaufen sollen. Nun kommt also dieser 3D-Trend. Die neuen Kinofilme brauchen es alle, alte brauchen es mittlerweile auch, um mal wieder in die Kinos zu kommen und was hat man im Endeffekt davon? Ich für meinen Teil ein Drücken an der Schläfe, Kopfschmerzen und keinen großen Mehrwert. Ich hab mir Avatar in 3D im Kino angetan und muss sagen, dass ich den Hype absolut nicht nachvollziehen kann. Ein bisschen Schimmer hier, dort etwas was so wirkt als käme es auf mich zu und der Rest war halt ein Film, und ohne 3D hätte ich nichts vermisst. Ja… wie komm ich da jetzt eigentlich drauf? Genau, ein Werbespot von Panasonic zu, na? – genau, einem 3D-fähigen Fernsehgerät. Ich persönlich kann davon ja halten was ich will, der Spot ist trotzdem gut gemacht. Ohne viele Worte, hier der Spot: |
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5
Jul |
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap posted by Jan Denia |
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Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden. So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig. Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde. Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero. |
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10
Dez |
Außergewöhnlicher Film – außergewöhnliches Marketing: Paranormal Activity posted by Jessica Mueller |
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Während in Hollywood die Produktionskosten immer mehr in die Höhe schnellen, macht Oren Pelis‘ Do-it-yourself-Film vor, dass sich der Erfolg nicht am Budget messen lässt. Der Grusel-Film schafft mit einfachsten Mitteln eine enorme Spannung. In seiner Machart erinnert der Film an ein ähnliches Projekt, das zu einem internationalen Kinohit wurde – an Blair Witch Project. Im Unterschied zu diesem clever vorbereiteten Erfolg einer Handvoll von Filmstudenten verfolgt Paranormal Activity aber keine im Vorhinein festgelegte Marketingstrategie, sondern gehört zu den Amateurvideos, die im Internetzeitalter durch YouTube & Co. ihren Triumphzug beginnen. Oren Peli wird mittlerweile als „Self-Made-Spielberg“ gehandelt. Er drehte den Film in seinem eigenen Haus, um die Umgebung möglichst gewöhnlich aussehen zu lassen. Paramount kaufte seinen Film und setzte auf eine Marketingkampagne, die zur Entstehung des Films passt. Statt großangelegter und teurer Werbemaßnahmen setzte man auf einzelne Mitternachtsvorführungen in wenigen Städten. Ganz nach dem YouTube-Prinzip erfolgte die Verbreitung durch Mundpropaganda und Weiterempfehlung – mit Erfolg. Das Werbeprinzip Spannung, das ja auch den Film ausmacht, ging bestens auf. Auf einer Website konnte darüber abgestimmt werden, ob und wo der Film sonst noch gezeigt werden sollte und aus 12 Kinovorführungen wurden so schnell 2000. Der Film ist so erfolgreich, dass er seit November auch in Deutschland zu sehen ist. Der offizielle Trailer setzt das Prinzip Spannung fort, indem er statt Filmausschnitten hauptsächlich die Reaktionen der Zuschauer im dunklen Kinosaal zeigt. Mit einer Nachtbildkamera gefilmt, zeigt der Trailer nicht das Grauen auf der Leinwand, sondern vor der Leinwand. So bilden diese Szenen im Kinosaal ein Pendant zum Grusel-Film, der ebenfalls hauptsächlich nachts spielt. Eine außergewöhnliche, aber effektive Strategie. |
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