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27
Dez |
Canons Canon-Tasche posted by Jan Denia |
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Nette Idee von Canon, auch wenn ich mittlerweile schon wesentlich kreativere Ausarbeitungen auf diesem Gebiet gesehen habe. Was wir hier sehen ist eine Tragetasche, abgebildet mit einer Canon EOS 500D. Der Witz an der Sache: es wirkt als würde der Träger der Tasche nicht nur eine Tasche, sondern eine Tasche und einen Canon tragen. Wahnsinn, was? Ich will’s ja auch nicht zu schlecht reden, aber naja, vom Hocker reißt es einen jetzt auch nicht wirklich. Was also bringt das Ganze? Schwierig zu sagen. Auf größere Distanz hat diese “mobile” Werbung meiner Meinung nach nur wenig Gewicht, da es eben wirklich wirkt als würde man lediglich seine Kamera auf ungewöhnliche Weise durch die Gegend tragen. Selbst von Näherem hat dies kaum Bewandtnis, was mich an der wirklichen Sinnhaftigkeit, wenn nicht lediglich als kleines kostenloses Gimmick für Canon-Kunden, dieser Tragetasche zweifeln lässt. |
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23
Nov |
Sage Software die Zweite posted by Jan Denia |
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Vor knapp zwei Wochen habe ich dieses Unternehmen kennen gelernt und muss sagen ich mag ihre Kampagnen wirklich gar nicht. An sich sind die Spots schön gemacht, die Schauspieler fähig im Rahmen ihres Auftrages, Kameraführung nicht zu beklagen und die Musikuntermalung stimmig. Jedoch kann all das nicht darüber hinweg täuschen, dass die Aussage einfach Mist ist. So sehr, dass ich es gleich zwei Mal erwähnen muss. Was mag mir eine Software-Firma sagen, wenn deren Software sogar von einem Holzvogel bedient werden kann? Dass ich als Kunde dumm sein kann, dass es kracht und sie trotzdem der richtige Ansprechpartner sind? Ich weiß es nicht und es wird mir wohl auch nie klar werden. Davon abgesehen ist die Idee mit diesem Vogel, der Taste und dem PC und dem dann daraus folgenden Systemausfall von “The Simpsons” abgekupfert… mal schauen ob FOX das erkennen und mahnen wird. |
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5
Aug |
Stopmotion für’s neue Nokia N8 posted by Jan Denia |
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Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber wenn ich Werbung sehe dann frage ich mich immer nebenher und nebenbei was diese mir denn gerade eigentlich so sagen will. Meistens komme ich nicht drauf oder meine Meinung oder Ansicht ist eine vollkommen andere, wie die, die der Marketingmensch dahinter hatte. Ähnlich erging es mir bei dem untenstehenden Spot des neuen Nokia N8. Er hört auf den vielsagenden Titel Gulp und stellt eine Kurzgeschichte vor, welche im Stopmotion-Verfahren gedreht wurde. Pfiffig daran ist sicherlich, dass die Einzelbilder mit der Kamera des N8 aufgenommen wurden, aber fraglich ist ob ich ein Handy wegen seiner tollen Kamera kaufe… mehr kriegen wir hier nämlich nicht geboten, aber naja, schön dass es das größte Stopmotion-Projekt überhaupt war.
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25
Jul |
Nicht neu und trotzdem gut: Sony’s Einstein posted by Jan Denia |
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Weil heut’ so ein schöner Tag ist dachte ich mir mal, dass es mal wieder Zeit für eine neue Rubrik wird. Da ich so oft über Mieses rede und ich Gutes ja eigentlich mehr mag versuche ich den Fokus mal wieder darauf zu legen, mit der Rubrik, die auf den Namen „Nicht neu und trotzdem gut“ hört, angelehnt an ein Zitat eines weisen Mannes. Heute und für alle Zeit der erste Vertreter: Sony mit einer netten Hommage an bekannte Bilder der Geschichte, mit dem Untertitel, dass Stories better panoramic sind, selbstverständlich.
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15
Feb |
KLM: Der Mensch braucht Platz posted by Jan Denia |
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Jeder braucht seinen und wenn er den nicht kriegt verschafft er ihn sich, zumindest manch ein Zeitgenosse arbeitet nach diesem Prinzip. Dass man gerade dies am meisten mag und braucht merkt man jedoch meist nur, wenn es einem gerade fehlt. Mit diesem Problem bzw. Grundwillen jedes einzelnen setzt sich KLM in ihrem neuen Spot auseinander. KLM, ihres Zeichens eine europäische Fluglinie, testet dabei mit versteckter Kamera, wie Personen reagieren, wenn man ihnen auf die Pelle rückt. |
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17
Dez |
Europcar Guerilla-Marketing in deutschen Kinos posted by Jan Denia |
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Doof, dass ich so selten ins Kino gehe, sonst wäre mir diese Aktion möglicherweise früher aufgefallen. Auch jetzt kann ich mir nur kaum an die eigene Nase fassen, da die Kollegen vom Marketing-Guide mal wieder schneller waren, ich danke hiermit, wäre ja sonst schade gewesen, wenn ich nie in den Genuss dieser Aktion hätte kommen können. Europcar beweist, dass Sixt bzw. Jung von Matt nicht die einzige deutsche Agentur für Mietfahrzeuge ist, die Kreativität besitzt. Die lustigen und stets schnell reagierten Kommentare von Sixt in allen Ehren, jedoch die Kampagne von Europcar, die mir nun untergekommen ist, toppt das alles bei weitem. So stattgefunden schaltete Europcar einen Kinospot, um einen Minivan zu bewerben. Der entscheidende Gag bei der Sache: Der Zuschauer sah dem Fahrzeug von Innen beim Fahren zu und konnte sich selbst im Rückspiegel sitzen sehn – frei nach dem Motto „Mitnehmen wen immer Sie wollen“. Bewerkstelligt wurde dies durch eine kleine versteckte Kamera, welche die Besucher filmte und direkt im Spot integriert. Hut ab vor der Idee und der Umsetzung! |
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8
Okt |
Sony: Werbung ohne viele Worte posted by Jan Denia |
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Ab und an bedarf große Werbung nur kleiner Worte. Dass dieser Spruch nicht nur gut klingt sondern auch durch das heutige Beispiel von Sony eindrücklich in Szene gesetzt wird versteht sich, wie nicht anders zu erwarten, ohne vieler Worte. Ich möchte Sie nun gerne alleine lassen. Klicken Sie einfach hier schauen Sie sich das Bild an und genießen Sie in Stille wie einfach es doch manchmal sein kann :-) |
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29
Jun |
Canon wirbt so, dass man’s versteht posted by Jan Denia |
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Das geht auch anders, dachte sich Canon und machte es so. Dass Werbung für Foto-Kameras für technisch eher unversierte oft zu einem Fremdwortgerangel wird ist ja leider kein Geheimnis, wieso sich jedoch die meisten Hersteller trotzdem damit vergnügen zu erklären was für ein Objektiv mit welcher Brennweite und sonst noch allem hinter der sündhaft teuren Gerät steckt weiß ich nicht. Canon, wie gesagt, macht es nun anders. Die Werbung für die neue PowerShot D10 stellt zur Abwechslung mal den Produktnutzen in den Vordergrund und erklärt mit einem Bild auf einen Blick was man damit machen kann und wieso das toll ist. Es handelt sich übrigens um eine Unterwasserkamera und zur Werbung geht’s hier in meiner Quelle. |
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14
Apr |
Werbung mit Seitenhieben: Sony macht sich über Microsoft und Nintendo lustig posted by Sascha Schnitzer |
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Der aktuelle Trend in der Videospiel-Branche ist Bewegungssteuerung. Nachdem Nintendo bereits vor Jahren Pionierarbeit mit der Wii leistete und damit große Erfolge feierte, wollen nun auch Microsoft und Sony nachziehen. Während Microsoft mit dem „Project Natal“ auf eine Controller-lose Bedienung per Körperbewegungen vor einer Kamera setzt, behält Sonys „Playstation Move“ den Controller bei und versieht ihn mit einem Referenzpunkt. Dies hat den Vorteil, dass die Knöpfe am Controller als Bedienelemente zusätzlich zur Körperbewegung erhalten bleiben. Dennoch liegt Sony im Kampf um die bewegungsfreudigen Käufer zurück und holt sich nun den Komiker Kevin Butler ins Boot, um Land wett zu machen. In dem nun veröffentlichten Spot mockiert er als aus der Zukunft kommender „Vizepräsident von realistischen Bewegungen“ Microsofts und Nintendos Steuerungsmöglichkeiten, stellt sie als kindisch und halbgar dar. Doch all sein dargebotener Witz kann eine ironische Tatsache nicht verschleiern: Sonys neuer Controller sieht selbst eher aus wie ein Dauerlutscher. Also immer zuerst an die eigene Nase fassen, um zu überprüfen, ob man sich mit solchen Aussagen nicht selbst blamiert. |
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10
Jan |
Die Macht von Social Media: Rassistische Webcam posted by Imke Hans |
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Was als witzig gemeinter Selbstversuch begann, wurde schnell bitterer Ernst: Das Youtube-Video über die “rassistischen” Kameras der HP-Notebooks macht mittlerweile weltweit Schlagzeilen. Falls Sie es noch nicht gesehen haben, schauen Sie es sich hier an: “Black Desi” und “White Wanda” haben eindeutig Spaß am Testen der Kamera. Das Ergebnis ist offensichtlich, wie Desi schon sagt: “I think my blackness is interfering with the camera’s ability to follow me”. Und schließt ab mit: “Hewlett Packard Computer sind rassistisch. Da, jetzt habe ich’s ausgesprochen.” Am 10. Dezember 2009 ist das Video eingestellt worden. Es hat bis zum jetzigen Zeitpunkt des Schreibens 1.823.862 Aufrufe und 10.836 Bewertungen bekommen. Der Film ist international in diversen Blogs aufgegriffen und wiedergegeben worden, mit unterschiedlichen Untertönen. Auf http://blog.laptopmag.com/hp-webcam zum Beispiel findet man einen recht sachlichen Eintrag, der die Hintergründe des Softwareversagens untersucht. Die Autoren finden im Eigenversuch schnell heraus, dass die Schwierigkeiten an der Hinter- bzw. Vordergrundbelichtung liegen, was HP in seinem Firmenblog bestätigt: “The technology we use is built on standard algorithms that measure the difference in intensity of contrast between the eyes and the upper cheek and nose. We believe that the camera might have difficulty “seeing” contrast in conditions where there is insufficient foreground lighting.” Eine Reaktion auf das Video von Hewlett Packards Seite aus kam schnell. Der Blog-Autor “Frosty” antwortet in freundlichem Ton und stellt indirekt klar, dass Hewlett Packard kein rassistisches Unternehmen sei. Zusätzlich verlinkt er das YouTube-Video und das Statement der beiden auf den Blog. Bis HP das Problem gelöst habe, so Frosty, empfehle er Kunden, sich mit den bereitgestellten Hinweisen über die Einstellungs- und Optimierungsmöglichkeiten der Kamera zu informieren. Ein entwaffnender Ton, nicht zu defensiv, nicht aggressiv – eine gute Strategie. So weit so gut, im Grunde kann man wohl kaum eine böse Absicht unterstellen – was Desi und Wanda auch gar nicht ernsthaft getan haben. Im Gegenteil, wie sie selbst in ihrem offiziellen Statement sagen: “We do not really think that a machine can be racist, or that HP is purposely creating software that excludes people of color.” Wer jetzt allerdings denkt, das Thema sei damit gegessen, der irrt. Zwar gibt es nicht wirklich viele Stimmen, die HP tatsächlich willkürlichen “Technik-Rassismus” unterstellen. Doch stellt man sich stattdessen ganz andere Fragen. So heißt es im Laptopmag-Blog beispielsweise “Though it’s obvious that the bias isn’t racial in nature [...], this does bring up an interesting question: when testing this software, how many of the involved project members were dark-skinned?”. Ein Kommentator des YouTube-Videos äußert sich ähnlich: “I guess hp didn’t test the product on black people, only the lighter skinned. Which does sort of mean they are at least a bit racist. Do they not value their black customers as much as white?” (Quelle). Der Riesenskandal ist bisher ausgeblieben, vielleicht bleibt das auch so. Dann hätte Hewlett Packard unterm Strich vermutlich ein dickes Plus gemacht, denn dieser PC-Typ ist jetzt inklusive der Tracking Software in aller Munde. Auch wenn afroamerikanische Käufer jetzt vielleicht erst einmal Abstand vom Kauf nehmen werden, bis das Problem behoben ist. Vielleicht schlägt die Stimmung aber auch um und die Protestwelle rollt jetzt erst richtig an – genau voraussagen kann das wohl keiner. Quellen:http://www.thenextbench.comhttp://derstandard.at/1259282661694/Kurios-Youtube-Aufreger-Kann-eine-WebCam-rassistisch-seinhttp://blog.laptopmag.com/hp-webcam
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