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25
Aug |
Die virale Vermarktung der Schlafburka posted by Jan Denia |
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Das Internet ist sich ja glücklicherweise für nichts zu schade, was soll’s denn auch anderes machen. Interessanter ist eher, dass durch das Internet, wie bei keinem anderen Medium, auch vollkommen sinnfreie Produkte und Werbung zu denen Gehör und Besucherschaft erlangen, die sie sonst, auf normalem Wege, nie erreichen würde. Wie komme ich dazu? Recht simpel. Ich habe heute den Werbe-Spot eines Produktes namens „Snazzy Nap“ im Internet gefunden (hängt untenan). Meiner Meinung nach ein dämliches Produkt ebenso wie vollkommen sinnentleerte Werbung. Bei den Kollegen vom Werbeblogger entstand der Name „Schlafburka“ den ich ungemein passend empfinde. Ob das Produkt je Absatz finden wird? Ich denke schon, ja, einfach nur weil der Anteil von Leuten, die Produkte einfach nur aufgrund ihrer Sinnlosigkeit kaufen, um sie dann beim nächsten Geburtstag des besten Kumpels zu verwenden größer ist als zeitweise angenommen wird. Naja. So ist’s dann wohl. Viel Spaß beim Anschauen. |
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24
Aug |
Chatroulette als Marketingplattform posted by Jan Denia |
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Nichts ist viraler als das Internet. Und nichts im Internet ist viraler als neue Trends. Und und kein Trend im Internet war zuletzt öfters durch irgendwelche Videos, Nachrichten oder Skandale im öffentlichen Ohr wie Chatroulette. Der Auflistung zufolge liegt es eigentlich auf der Hand, dass man Chatroulette auch als Marketingplattform nutzen könnte, beziehungsweise sollte. Der Kinofilm „The Last Exorcism“ hat sich da wohl dieselben Ideen einfallen lassen und großartig umgesetzt. Viele Chatroulette-User der letzten Tage werden auf ihrem Bildschirm ein nettes, süßes Mädel entdeckt haben, welche bereit war etwas Kleidung abzulegen – was zieht denn schon besser als das?! Eben. Also, die junge Frau beginnt am obersten Knopf ihrer Bluse als sich ihre Augen nach innen drehen und ihr Gesicht einer hässlichen Fratze weicht. Am Ende bleibt dem geschockten Zuschauer nur noch die Url thelastexorcism.com. Da mit den paar Kontakten, die man über Chatroulette zufällig zugetragen bekommt, noch keine herausragende Marketingleistung zu erwarten ist war von vornherein klar. Den Rest erledigte jedoch das Internet via youtube. Hier eins der Videos, die die Reaktionen auf das „Dämonen-Video“ zeigen. |
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6
Jun |
Microsoft stellt Expertengremium zusammen posted by Jan Denia |
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Lustig, viral und zudem aus dem Hause Microsoft – beziehungsweise der Kreativagentur COO. Sei’s drum, im Endeffekt freut es mich einfach, dass auch Microsoft langsam den Schuss gehört hat. Es reicht einfach nicht Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, um auf dem harten Markt der Online-Browser Licht zu sehen. Im Kampf gegen Firefox, Chrome & Co. legt der Internet Explorer 8 nun, zumindest marketingtechnisch, die Messlatte etwas höher. Wirbt Chrome noch mit seiner ungeschlagenen Geschwindigkeit, die sogar schneller als der Blitz oder eine Kartoffelkanone sein soll, legt Microsoft sein Hauptaugenmerk auf den Bereich der Privatssphäre. Meiner Meinung nach ein intelligenter Schachzug in Zeiten wo Google und Facebook stark in der Datenschutzkritik stehen. Jedoch zur Kampagne: Ein Expertengremium, wie in der Überschrift angedeutet, wurde zusammen gerufen: Die drei unumstrittenen Meister der „Unsichtbarkeit“. Nessie, Bigfoot und der Yeti arbeiteten nun Hand in Hand mit Microsoft, um ihre Erfahrungen aus dem Bereich „Wie bewahre ich meine Privatssphäre?“ mit in die Entwicklung des neuen Internet Explorers mit einfließen zu lassen. Hierbei entstanden vier wunderbare Spots, die mir jetzt schon den Tag versüßt haben. Aber sehen Sie selbst, unten das Video und noch die drei weiteren als Link dazu. |
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11
Mai |
SMS-Wissen: Above-the-Line posted by Jan Denia |
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Falls Sie neu dabei sind: In dieser Kategorie stellen wir Ihnen zwei Mal die Woche Bergriffe aus der Werbewirtschaft im SMS-Format vor.
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15
Jan |
Guerilla Marketing mit Fake News posted by Jessica Mueller |
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Guerilla Marketing ist auf dem Vormarsch und immer mehr Agenturen versuchen durch gefakte Neuigkeiten öffentliches Interesse zu wecken. Heutzutage wird jeder Einzelne von uns mit Werbung geradezu überflutet – ob Sie nun beim Frühstück Radio hören, auf der Fahrt zur Arbeit große Plakatwände erblicken oder abends den Fernseher einschalten. Überall Werbung. Kein Wunder, dass der Verbraucher da schnell genug hat. Das wissen auch die Werber und verstecken ihre Botschaften deshalb immer öfter in attraktiven Geschichten. Als vermeintlich echte Neuigkeiten erobern die Storys die Medien, bis sie sich als Werbegag entpuppen. So wie der Fall von Mary Woodbridge im Jahr 2006: Angeblich sollte es sich hierbei um eine 85jährige Britin handeln, die mit ihrem Dackel Daisy den Mount Everest besteigen wollte. Tatsächlich steckte hinter der Story um die sportliche Seniorin eine Marketingstrategie der Outdoor-Bekleidungsfirma Mammut. Dank Internetportalen wie YouTube, facebook oder twitter können sich solche Fake-Storys nicht nur über die Presse, sondern auch über die Internetnutzer verbreiten. Ein schönes Beispiel dafür ist der Mythos um Ron Hammer – angeblich ein Stuntman, der bei dem Versuch mit dem Motorrad über einen Baumarkt zu springen verunglückt. Das vermeintliche Video eines Amateurfilmers, das Ron Hammer bei dem misslungenen Versuch zeigt verbreitet sich wie ein Lauffeuer, bis die Baumarktkette Hornbach sich als Erfinder der Marketing-Figur Ron Hammer zu erkennen gibt. Obwohl Marketingaktionen dieser Art moralisch und rechtlich nicht immer einwandfrei sind, sprechen die Erfolge für sich. Presse und Verbraucher haben eben mehr Interesse an einem guten Bericht als an einer langweiligen Werbebotschaft. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,667651,00.html |
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21
Dez |
Starbucks-Aktion: Musikalischer Flashmob gegen AIDS posted by Margarete Diertz |
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Immer mehr Unternehmen nutzen Flashmobs als Marketinginstrument. Typisch für die Aktionen ist eine blitzartige Bildung von Menschenmassen die sich untereinander nicht kennen. Die Flash Mobber versammeln sich dabei an einem vereinbarten Ort zu einer vereinbarten Zeit, um dann dort gemeinsam einer überraschenden und scheinbar sinnlosen Aktion nachzugehen und diese nach kurzer Zeit wieder aufzulösen. Die Starbucks Coffee Company startete in diesem Jahr den wohl größten Flashmob überhaupt. So wurden für das Marketingprojekt Menschen dazu aufgerufen, das Lied „All you need is love“ von den Beatles zu singen. Die Werbeaktion soll dabei an das AIDS-Problem in Afrika erinnern. Menschen aus 156 Ländern unterstützen den Starbucks-Flasmob und sangen den berühmten Song in ihrem jeweiligen landesspezifischen Stil. Am 7. Dezember wurden dann um 13.30 Uhr auf der Website starbucksloveproject.com die vielfältigen Ergebnisse gestreamt. Verschiedene Nationalitäten, zum Beispiel Monaco, Costa Rica, Saudi Arabien oder Rumänien, werben dabei mit ihren kulturellen Gesangs-Darbietungen. Dabei wird deutlich gemacht, dass egal wie unterschiedlich wir doch sind, wir trotzdem mit denselben Problemen zu kämpfen haben. Das fertige Video mit den vielfältigen Versionen des Beatles-Ohrwurms geht bereits um die Welt. Das auf Kaffeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen, welches international tätig ist, ruft im Internet gleichzeitig dazu auf, Starbucks-Produkte für einen guten Zweck zu kaufen. Wer eines der drei aufgeführten Produkte kauft, spendet damit 1 Dollar nach Afrika. Ebenso spenden alle, die mit ihrer Starbucks-Card bezahlen 5 Cent. Wer sich also auch nachträglich an der Aktion beteiligen möchte, kann sein eigenes Video zu „All you need is love“ einsenden oder ein Starbucks-Produkt auf der Website kaufen und damit das Starbucks Love Projekt unterstützen. |
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11
Nov |
Kaffee oder Paradies: Wie würden Sie entscheiden? posted by Imke Hans |
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Frisch veröffentlicht: der neue TV-Spot von Nespresso. Als interaktiver Werbespot bietet er auf der Homepage der Firma ein Online-Marketing Schmankerl! Dieser Spot wirbt wie seine Vorgänger schon mit George Clooney, geht aber in eine neue Richtung. Clooney hat gerade seine langersehnte Nespresso-Kaffeemaschine gekauft, tritt aus dem Laden heraus und wird von einem herabfallenden Klavier erschlagen. Die nächste Szene spielt an der Himmelspforte: der frisch Verstorbene ist ob des Zeitpunkts seines Ablebens nicht zufrieden. Gott (John Malkovich) und George müssen nun eine Lösung finden: Irdisches Vergnügen, Paradies, Nespresso - es gibt drei alternative Enden des Spots, die sich der Besucher der Seite selbst auswählen kann. Wie würden Sie entscheiden? Eines sei Ihnen jetzt schon einmal verraten, liebe Leser: wenn Sie meinen Humor teilen, werden Sie sich mit Sicherheit lachend durch alle drei Enden arbeiten.
Bildquelle: Capture Queen [tm], flickr |
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19
Mai |
„Let’s fetz“ sprach das Marketing und sprang in den Mixer posted by Imke Hans |
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Das Internet als Werbemittel haben etliche Firmen und Konzerne erkannt. Bis 2015 werden 25-30% der Werbeausgaben ins Internet fließen, davon geht die Studie „Media Map 2010-2015“ aus. Nun stellt sich die Frage: Inwiefern ist das Internet als Marketing Instrument wirksam? Schauen wir uns zwei Beispiele von Internetwerbung an: Ein Filmstudio möchte seinen neuen Film promoten. Hierzu wird eine Homepage online gestellt, auf der die Zuschauer kurze, nichtssagende Filmausschnitte anschauen können. Um die Zuschauer auf die Page zu locken, wird großflächig mit dem Titel des Filmes in Kinos und Zeitschriften geworben. Giveaways wie Postkarten und Flyer werden überall angeboten. Die Spannung steigt, die Leute besuchen die Internetseite, das Studio interpretiert hohe Klickraten als hohes Interesse am Film. Nun das Problem: Der Film läuft an, durch die aufgebaute Spannung stürmen die Leute in die Kinos. Aber der Film ist langweilig. Was passiert? Durch Mundpropaganda verbreiten die enttäuschten Zuschauer die Kritik am Film! Trotz der hohen Besucherzahlen am Spielbeginn sackt der Film nach der ersten Woche um 70% ab. Die Marketingkampagne schoss am Ziel vorbei. Das Szenario lautet: Cloverfield! Das Gegenbeispiel zeigt sich an Blendtec, dem amerikanischen Produzenten von High-Tech Mixern. Dieser fand auf Youtube die optimale Werbemöglichkeit. Woche für Woche mixt Tom Dickson mit seinen Mixern Dinge, die normalerweise nicht in selbigen gehören: IPhones, Spielzeugautos, Golfbälle, Glühsticks. Dabei geht er, und hier bedient er die Interaktivität perfekt, auf die Wünsche der Zuschauer ein. Die Klickzahlen sprechen wieder für sich: 200 000 Abonnenten hat sein Blog; zwischen einer und sechs Millionen Klicks pro Video. Hat diese Art der Werbung Erfolge gezeigt? Fassen wir zusammen: Tom Dickson, Gründer von Blendtec, häckselt Woche für Woche alles, von Hightechgeräten bis Spielzeug, durch seine Mixer; das Video stellt er mit seiner Heimkamera her. Der Kostenfaktor liegt also beinahe bei Null. Und die Zuschauer? Funktion und die Qualität des Gerätes ist für sie erlebbar, da die Videos ungeschnitten und in Slow Motion gezeigt werden. Außerdem dürfen Sie ja selbst Vorschläge einbringen von Gegenständen, die sie daheim im Garten liegen haben. Die Interaktivität ist bedient. Die Antwort: Diese Methode soll die Verkaufszahlen um das 6,5 fache gesteigert haben. Diese zwei Beispiele zeigen die Möglichkeiten des Internets. Der Vorteil liegt, gegenüber ursprünglichen Medien, auf der Hand: Das Internet transportiert mehrere Erlebnisebenen gleichzeitig: sehen, hören, selbst interagieren, während Fernseh-, Radio- und Printwerbung nur ein- oder zweidimensional ist. So wird die Verbindung zwischen Produkt, Verkäufer und Käufer stärker aufgebaut und aufrechterhalten. Doch das Produkt muss den Erwartungen auch entsprechen. Die Werbung für Cloverfield versprach eine viel zu hohe Qualität, die nur enttäuscht werden konnte. Blendtec liefert wohl die gewünschte Qualität, sonst wären die Verkaufszahlen nicht gestiegen. Gleichzeitig muss, nochmal: muss das transportierende Werbemittel neu sein! Den nächsten wie Cloverfield beworbenen Film klickt niemand an! |
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