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23
Jun |
MisMarketing: US-Hörfunk-Kampagne Yahoo posted by Jan Denia |
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Na das ist ja ein Zufall, vorhin rede ich noch davon, dass ich selbst mal irgendwann aus dem Hörfunk kam und jetzt gerade finde ich ein gefundenes Opfer. Nicht, dass es mir hier darum ginge mit größter Freude zum Detail irgendwelche teuren Kampagnen zu zerreißen, aber naja, genau so wie ich gut gemachte Werbung versuche objektiv zu kritisieren und deren Güte voranzustellen muss ich, um meine Pflicht zu erfüllen, auch die „schlechten“ Werbungen erfassen und darstellen. Ja, das war jetzt eine kleine Rechfertigung :-) Back to topic: Yahoo hat in den Vereinigten Staaten eine Hörfunkkampagne aufgesetzt. Welches Produkt beziehungsweise welche Dienstleistung sie damit bewerben wollen ist mir mittlerweile sogar klar: es geht um Yahoo Search. Zum Spot an sich lässt sich nur sagen, dass er jegliche ungeschriebenen Gesetze zur Erstellung von Radiowerbung vergewaltigt. Wir tauchen in den Spot, haben Hintergrundgeräusche, einen zu schnell redenden Protagonisten und werden mit negativen Vokabeln beworfen, dass ich nur so mit den Ohren schlackern kann: outside the club, sold out, no ticket, too late, sind alles Begriffe mit denen in erster Linie keine guten Erfahrungen gemacht habe. Genau darum geht es jedoch in Radio-Werbung, ein Bild erschaffen, eine Situation „miterleben“ und sich dann das Bild und bestenfalls noch die Firma dazu merken. In erster Linie merkt man sich, dass da ein Typ vor einem Konzert steht und nicht reinkommt weil er zu spät daran dachte sich Karten dafür zu kaufen, welche nun ausverkauft sind. Das geht rund 20 Sekunden so, für einen Spot von nur 30 Sekunden Länge einfach zu viel. Danach (also nach den ersten 20 Sekunden) setzt eine Off-Stimme ein, die uns dann erklärt, dass das mit Yahoo Search alles nicht passiert wäre. Ziehen wir das Soundlogo ab und die Erklärung des Protagonisten, es das nächste mal besser bleibt haben wir genau acht Sekunden des Spots für eine wahre Kernaussage genutzt. Teueres Spektakel dafür im Endeffekt nichts gerissen zu haben. Untenan das Video eines Radio-Experten samt dem Yahoo-Spot, allein die Erklärungen von Dan O’Day machen das Video sehenswert für alle, die sich für Radio-Werbung an sich interessieren. |
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7
Jun |
Guerilla-Marketing: Wikinger an der Autobahn posted by Jan Denia |
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Eine kreative Guerilla-Aktion kommt diesen Montag für Sie direkt aus Belgien. Das Unternehmen „Touring Mobilis“, ein Verkehrinformations-Portal, betreibt auf ausgefallene Art und Weise Radiowerbung. Zu Stoßzeiten des belgischen Vekehrsaufkommens wurden Spots eingebucht, die wie Vekehrsinformationen auf Staus und andere Auffälligkeiten hingewiesen haben. Zu aller Verwunderung wurden jedoch auch eher sinnfreie Informationen übermittelt, wie zum Beispiel die Bemerkung, dass zwei Wikinger am Straßenrand Federball spielen. Was der ganzen Sache noch die Krone aufsetzte war, dass dort dann wirklich zwei Wikinger standen und Federball spielten. So ging das mit weiteren lustigen Aktionen. |
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