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20
Apr |
Volkswagen und eine mysteriöse Plakatkampagne posted by Jan Denia |
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Normalerweise gebe ich mir Mühe Ihnen hier stets Fakten vorzulegen, darüber zu berichten oder einfach nur darzustellen. Heute fällt mir das schwer, äußerst schwer. Volkswagen wirbt für ihren neuen R-Type, der, soweit ich mir das habe sagen lassen, ein sportliches Fahrzeug sein soll. Dass man für solche Art Modelle gerne etwas ausgefallener sein darf versuche ich gar nicht in Zweifel zu ziehen, aber zu werben, so dass man (oder nur ich?) es nicht versteht? Schwierig… Wenn Sie wissen was hier vor sich geht helfen Sie mir bitte. P.S. Was ich nun erkenne: KISS x Düsenjet x (Domina? x Mr.T)^Hammerhai. Was mir das sagt? Gute Frage, scheint jedoch ein ganz schön „hartes“ Vehikel zu sein…
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25
Jan |
Land Rover fährt in Richtung Mobilfunkmarkt posted by Jan Denia |
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich der einzige bin, der davon irgendwie überrascht oder auch verwirrt ist. Für mich ist und bleibt Land Rover eine Automarke, die für Stärke, Widerstandskraft und sonst so alles was man im Outdoor-Bereich so braucht, steht. Dieses Image nun auf ein Handy zu übertragen fällt mir persönlich schwer. Klar weiß ich wofür man so ein Handy brauchen könnte und klar verstehe ich auch was mir die Werbung dazu sagen will, aber damit nun so auf den Endkundenmarkt zuzugehen. Ich weiß ja nicht. Es ist ja denkbar nicht unüblich, dass sich Marken, die auf ihrem Gebiet groß und erfolgreich sind in anderen umsehen, aber irgendwie, ich weiß auch nicht. Ich kann mich damit nicht so richtig anfreunden. Es fehlt einfach vieles, gerade hier bei dieser Kampagne. Ich habe hier mehr Fragen im Kopf als mir dieses, ja ich gebe zu lustiges, Plakat an Antworten bietet. Das darf so nicht sein. Oder können Sie mir daraus nun ablesen was das Ding so kann, außer dass es tough und unzerstörbar ist? |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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