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KULTFAKTOR | Link
25
Okt
Strick Guerilla – Was steckt wirklich dahinter?
posted by Jan Denia

Die „Strick Guerilla“ klingt zunächst einmal wie eine kleine, militante Splittergruppe gegen die Todesstrafe, wenn man den Strick als Synonym für den Tod durch Erhängen betrachtet. Glücklicherweise hat es weder mit dem Thema Todesstrafe noch mit irgendeiner Miliz zu tun. Viel eher handelt es sich dabei um zwei Damen im Alter von 24 und 29 Jahren, die, durch den Einsatz von Strick- und Häkelerzeugnissen, Städte verschönern.

Sie möchten aufmerksam machen. Aufmerksam auf die klischeebehaftete Geschlechtertrennung und den Chauvinismus der Emanzipation. Mir persönlich wird dieses Thema mittlerweile etwas lästig, aber den Ansatz der Strick Guerilla kann ich teilen und mache dies auch gerne. Sie sind dagegen. Gegen den militanten Feminismus der 70er Jahre und gegen die gleichgeschaltete „Gleichmacherei“, die auf Teufel komm raus versuchen wollte, Frauen in sogenannten „Männerdomänen“ zu etablieren. Leider ist das Thema auch heute noch politisch immens wichtig.

Viel wichtiger findet die Strick Guerilla hierbei die Aufklärung über Klischees und die Rückbesinnung auf – Achtung KlischeeHausfrauenfertigkeiten, die, ihrer Ansicht nach, nicht unter den Tisch gekehrt werden müssen. Hierzu gehören dann zum Beispiel Stricken, Nähen, Backen und alles was so ein Heim eben früher einmal sehn heimlich gemacht hat.

Hierzu ruft sie auf, die Strick Guerilla, indem sie an öffentlichen Plätzen und in ungewohnten Situationen Alltagsbeton in Stricksachen kleiden. Friedlich und ohne jemanden auf die Füße zu treten oder irgendetwas zu beschädigen, das ist die Devise. So werden dann zum Beispiel gestrickte Maßkrüge auf die Wiesn gestellt, die anstelle von Schaumkronen Gehirne tragen oder U-Bahnen mit Gardinen und Blumen dekoriert.

Die beiden Frauen der Strick Guerilla möchten unerkannt bleiben und tun dies auch. Gut, dass so ein Verhalten das Nachahmen fördert und so wächst die Community der Strick Guerillas in deutschen Städten. Immer öfter findet man vermeintlich wahllos platzierte Schals an Bäume oder anderes an anderem. All das kann Platz finden und soll dies auch.

Eine Facebook-Seite gibt es dazu selbstverständlich für alle Interessierten oder Begeisterten natürlich auch: http://www.facebook.com/Strickguerilla


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3
Aug
Zombies in Real Life
posted by Jan Denia

Das nenne ich einmal Guerilla-Marketing per excellance. AMC Network hat sich die Frage gestellt, ob Zombies alltäglich unter uns Leben könnten, ohne das dabei irgendwelche Probleme entstehen. Dafür wurden Statisten beeindruckend realistisch als Zombies geschminkt, jedoch in ihrer Tätigkeit alltäglich gehalten. So wurden diese dann auf New York losgelassen, um zu sehen welche Reaktionen diese wohl hervorrufen würden.

Es stellt sich am Ende heraus, dass Zombies im wahren Leben wohl nichts verloren haben, und daher auf bzw. in den Fernseher gehören. Man verweist auf www.putzombiesback.com, welche im Endeffekt Werbung für Zombie-Serien der AMC macht, an erster Stelle: The Walking Dead.


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19
Jul
Otto’s Türspion-Marketing
posted by Jan Denia

So viel Kreativität hätte ich den Otto-Verlagen ehrlich gesagt gar nicht zugetraut. “Pappaufstellervor dem Türspion. Es klingt eigentlich so simpel und doch muss man da erst einmal drauf kommen. Auf der anderen Seite muss man betrachten, dass die Durchführung dieser Kampagne “leider” in keinerlei Preisleistungsverhältnis steht, der Druckaufwand, das Ankleben, die Personalkosten etc. Aber nunja, es sieht schön aus, und die, die es vor dem Spion hatten haben sich bestimmt gefreut.

adv-otte


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18
Jun
DNA Project in Kapstadt
posted by Jan Denia

Es ist von elementarer Wichtigkeit, dass Schauplätze von Verbrechen bis zum Eintreffen der Polizei nicht verändert oder verunreinigt werden. Regelmäßigen Sehern von “Tatort” oder anderen Krimi-Serien ist das möglicherweise bewusst und doch Bedarf es darauf aufmerksam zu machen. Wissenschaftler benötigen “reine” Tatorte, um zum Beispiel die DNA des Delinquenten isolieren und ihn anhand dessen überführen zu können. Das ist jedoch oft leider nicht möglich, da sich Zeugen, Helfer oder gänzlich Unbeteiligte nicht so verhalten, wie dies am besten wäre – das führt dazu, dass die Spuren “verwischt” werden… wie in dieser beeindruckend gelösten Ambient-Media-Kampagne.


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2
Mai
Autounfall oder Guerilla-Marketing?
posted by Jan Denia

Ich gebe zu, bei vielen Marketingaktionen entspricht das eine zweifelsfrei dem anderen, glücklicherweise nicht bei diesem Vertreter. Hier war es vielmehr so, dass die russische Regierung Billboards an den Straßen aufgestellt hat, um die Bevölkerung zu einem bewussteren Fahrstil zu motivieren. Ein Fahrer sah das wohl anders und kollidierte mit der Anzeigentafel.

Ob das jetzt nun als Gag, Blickfang oder geplante Guerilla-Marketingidee zu handhaben ist kann ich leider nicht beantworten. Die russische Regierung zumindest beteuert mit dem Vorfall nichts zu tun zu haben.

russianaccident2


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29
Apr
Guerilla-Marketing für die Nudel-Diät
posted by Jan Denia

Man kann also auch Marketing machen für Dinge, die die Welt nicht braucht (rein subjektive Meinung). Da das aber in diesem Blog und mir persönlich relativ egal ist wofür geworben wird solange sich die Umsetzung sehen lässt sehen Sie hier heute auf diesem Kanal Werbung für eine Nudel-Diät.

Genutzt wurde hierbei ein Laternenpfahl, ein Bild einer untenrum spärlich bekleideten, jungen Dame und ein Rock der von „ihren“ Hüften rutschte. Pfiffige Idee und nett umgesetzt!

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24
Mrz
Frontscheibenmarketing: Aura Car Wash
posted by Jan Denia

Eine neue Wortkreation in der Überschrift, großartig. Ich hab’s gerade wirklich mal gegoogelt und festgestellt, dass ich dazu kein 100%ig passendes Ergebnis geliefert bekomme. Von all dem unschätzbaren Ruhm nach der Erschaffung eines neuen Wortes einmal abgesehen würde ich gerne auf die Werbeausrichtung dieser Möglichkeit eingehen. Und auch das lässt sich recht kurz umreißen: Sie ist grenzenlos, sofern man es eben richtig macht – aber das steht ja so gesehen für jede Art des Marketings.

Schlechte Beispiele für Marketing an Fahrertüren, Frontscheiben und unter-den-Scheibenwischer-geklemmtes gibt es ja zu genüge, zum Beispiel die des netten Gebrauchtwagenhändlers von um die Ecke, der gerne Ihr Auto kaufen würde…

Aber, wie gesagt, hier haben wir einen Vertreter der’s richtig macht. Er nutzt ein alltäglich auftretendes Phänomen und versieht es mit seiner Botschaft. Ohne Streuverluste, direkt und einfach gehalten, da gibt’s nichts zu meckern.

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7
Mrz
Nissan’s Parkassistenten-Guerilla
posted by Jan Denia

Guerilla-Marketing lebt davon, dass man nicht viel dazu sagen muss, um es zu verstehen – zumindest das gut gemachte. Einen Vertreter dieser Sparte habe ich heute für Sie aus dem Internet herausgesucht und stelle ihn gerne vor. Es handelt sich dabei um eine Guerilla-Aktion zum neuen Parkassistenten im Nissan Micra.

Aber, wie gesagt, Guerilla-Marketing braucht keine Worte. Einfach nur anschauen und gut finden!

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28
Feb
Guerilla auf den Philippinen: BioLink Wet Floor
posted by Jan Denia

Ich gebe zu man muss BioLink nicht kennen und noch weniger wissen wofür diese Marke steht, aber die Maßnahme, mit der diese für ihr Haarpflegeprodukt werben gefällt. Falls ich mich nun mit meinem zu großen Mundwerk in die Nesseln gesetzt haben sollte entschuldige ich mich umgehend bei all jenen, denen ich damit auf die Füße trat.

In einem Supermarkt wurden, um auf die feuchtigkeitspendende Wirkung der Lotion hinzuweisen, Hinweisschilder mit der Warnung „Caution Wet Floor“ um ein Transparent herum aufgestellt auf welchem eine Frau mit seidigem Haar abgebildet ist.

Eine simple aber einprägsame Aktion. Ich mag einfach kosteneffektive Ideen…

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21
Feb
Nissan ärgert Porschefahrer
posted by Jan Denia

…und das mit allerlei Grund, zumindest aus Sicht der Nissan-Familie. Um mehr Werbung für den Nissan GT-R zu machen kam die Agentur TBWA aus Düsseldorf auf eine gar fiese Idee: Den natürlichen Feind ärgern. Dieser ist, zumindest für Automobilkenner (mich also ausgenommen) der Porschefahrer. Da dieser nicht immer als Person leicht zu erkennen ist machte man sich also an den Autos zu schaffen und beklebte sie mit einer löslichen Folie, auf welcher man den Nissan GT-R von Hinten sehen konnte – der also üblichen „Draufsicht“ eines Porschefahrers.

Dass dies Wirkung zeigte beweist die Statistik: Nach der Kampagne meldeten sich 23% mehr Personen an, einen GT-R Probe fahren zu wollen als zuvor.


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