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5
Okt |
Eis, Finnische Anwälte und die sexuelle Belästigung posted by Jan Denia |
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Jura ist eine langweilige Sache doch müssen Juristen das noch lange nicht sein. Ob der Gedanke des Spots dem Hirn eines jener entsprungen ist bleibt natürlich fraglich doch sollte diesem Herrn oder dieser Dame ein kurzer Applaus geschuldet sein. Wie nicht schwer zu erkennen führt der Spot bis zu seiner Pointé steil auf diese hin: Es geht um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Hört man solche Schlagzeilen wird dennoch zunächst an uns männliche Vertreter unserer Rasse gedacht und getadelt. Dass jedoch auch Frauen nicht stets Gutes im Schilde führen… naja, ist bekannt oder sollte so sein. Mitunter deswegen hat es der Spot in meine Liste geschafft, einfach wegen dem Fehlen jeglicher Subtilität :-) |
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3
Aug |
Was ist eigentlich dieses „WikiLeaks“ ? posted by Jan Denia |
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Genau, was ist eigentlich dieses WikiLeaks von dem derzeit alle die ganze Zeit reden? Ich muss gestehen, bis vor einer knappen Viertelstunde wusste ich es selbst nicht. In der Hoffnung, dass ich nicht der einzige bin, der davon keine Ahnung hat(te) habe ich es mal kurz zusammengeschrieben: WikiLeaks gehört nicht, wie man vielleicht denken mag, zur Wikimedia Foundation sondern wurde, nach eigenen Angaben, 2006 von „chinesischen Dissidenten, Journalisten, Mathematikern und Technikern von Startup-Unternehmen aus den USA, Taiwan, Europa, Australien und Südafrika“ (Wikipedia). Bei WikiLeaks handelt es sich um eine Internetplatform, auf welcher anonym Dokumente veröffentlicht werden können, welche politische, diplomatische oder ethische Bedeutung für das öffentliche Interesse haben können. Laut den Gründern soll dieses Projekt jenen zur Seite stehen, die das unethische Verhalten ihres Unternehmens oder ihrer Regierung enthüllen wollen. WikiLeaks ist unzensierbar und verwendet verschiedenste Softwarepakete wie OpenSSL, Freenet, Tor und PGP, welche die Anonymität und Unauffindbarkeit der Quellen sichert. Seit der Gründung in 2006 war WikiLeaks immer wieder im Visier derer, die dadurch zu Schaden kommen und sah sich vieler Gerichtsstreitigkeiten ausgesetzt, welche bisher jedoch alles gewonnen werden konnten. Nicht zuletzt deswegen, da sich WikiLeaks große Freunde geschaffen hat, die zum Beispiel die Anwälte hierfür stellen. Weitere Unterstützer von WikiLeaks sind laut Wikipedia „große US-Zeitungspublikationen und Presseorganisationen, wie die American Society of Newspaper Editors, die Associated Press, das Citizen Media Law Project, die E.W. Scripps Company, die Gannett Company, die Hearst Corporation, die Los Angeles Times, die National Newspaper Association, die Newspaper Association of America, die Radio-Television News Directors Association, und die Society of Professional Journalists“. (Wikipedia) Eine ganz schöne Menge also. Ich lege Ihnen hiermit zudem den Wikipedia-Artikel ans Herz, der noch wesentlich mehr Informationen bieten kann. |
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28
Jan |
Werbeikone wider Willen posted by Jessica Mueller |
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Fast zehn Jahre war die Kellnerin Sylvia Mützel eine weltweite Werbeikone für das Hofbräuhaus, die den Menschen auf riesigen Plakaten in New York, Las Vegas oder Shanghai entgegenstrahlte – und das ohne es zu wissen. Im feschen Dirndl war die ahnungslose blonde Augsburgerin auch auf Merchandiseartikeln und der firmeneigenen Hompage zu bewundern. Erst ein Cousin ihres Mannes entdeckte im vergangenen Jahr durch Zufall ihr Konterfei vor dem Hofbräuhaus in Shanghai. Als Sylvia Mützel von der heimlichen Reklame des bayrischen Brauhauses erfuhr, zog sie vor Gericht um für die jahrelange Werbekampagne entsprechend honoriert zu werden. Laut eigener Aussage habe sie 2001 auf der Wiesn zwar für die Brauerei zwar vor der Kamera posiert, die Fotos sollten aber nur für eine einmalige Werbeaktion verwendet werden – ein Vertrag existiert nicht. 20.000 bis 30.00 Euro statt der 600 Euro für das Fotoshooting möchte Sylvia Mützel nun vom Hofbräuhaus haben. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/521/500784/text/Bildquelle: Jochen Laier, flickr |
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7
Dez |
Idee geklaut: Werbeagentur verliert Klage gegen DHL posted by Margarete Diertz |
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Die Weltraumbehörde “European Space Agency“ (ESA) und die Werbeagentur “Equipe in Space” präsentierten 2004 die gemeinsam entwickelte Werbestrategie “DHL im All“ für den Logistikdienstleister DHL. Zu einer Umsetzung des Konzeptes kam es jedoch damals nicht mehr. 2008 hatte die auf Space-Marketing spezialisierte Werbeagentur “Equipe in Space” erfahren, dass eine groß angelegte Werbekampagne des Logistikers unter dem Slogan „DHL im All“ veröffentlicht wurde, ohne “Equipe in Space“, die das Konzept entwickelt hatte, zu beteiligen. Die wesentlichen Gestaltungsmerkmale der Agentur fanden sich überraschend in der Kampagne wieder. Darunter waren sämtliche Abbildungen, zum Beispiel die einer Trägerrakete zur Belieferung der internationalen Raumstation ISS sowie die eines „DHL im All“-Paketes als Sonderedition. Es tauchte auch die Behauptung auf, DHL sei der erste im Weltall zustellende Logistiker. Die Agentur sah ihre Urheberrechte verletzt und klagte. Das OLG Köln sah das allerdings anders. Das Urheberrecht würde nicht alle Ergebnisse individueller geistiger Tätigkeit schützen, so das Urteil der Richter. Das Werk müsse selbst dann ausführlich formuliert sein, wenn durch die Weiterentwicklung einer Idee zu einer Konzeption aus Einzelelementen eine Einheit geschaffen werde. Dies genüge nicht für den urheberrechtlichen Schutz. Gegenstand des Urheberrechtschutzes könne vielmehr nur das Ergebnis der schöpferischen Formung eines bestimmten Stoffes sein. Im Fall des Werbekonzeptes „DHL im All“ konnte das Gericht eine sprachliche und bildnerische Umsetzung des Werbekonzeptes in eine kreative Leistung im Jahr 2004 nicht feststellen. Im Fokus des Urheberrechtsgesetzes steht damit weiterhin das Werk und nicht die dem Werk zugrundeliegende Idee. Ideen sind leider in rechtlicher Betrachtung meistens ein Problem, Schutzmöglichkeiten dafür gibt es leider nur wenige. Werbeagenturen sollten deshalb ihre Werbekonzept-Ideen in jedem Fall mit einer vertraglichen Vereinbarung mit dem jeweiligen Kunden schützen.
Quelle: http://blog.plainpicture.net/?p=1618 Bildquelle: fRandi-Shooters, flickr |
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