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21
Dez |
UHU Power Glue und seine Werbegemeinschaft posted by Jan Denia |
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Bald wird es mir lästig stets mit „ich bin beeindruckt“ oder ähnlichem meine Beiträge anzufangen, aber irgendwie hat es sich so langsam ja schon bewährt. Ich mein, sind wir mal ehrlich, bei Rüdiger Hoffmann stört es ja auch niemanden, dass er das nun seit gut elf Jahren macht. Ok, ich gebe zu, mein Kultstatus ist vielleicht noch ein i-Tüpfelchen von seinem entfernt, aber nun gut, ich entferne mich eh schon wieder zu weit vom Thema. UHU macht Werbung für ihren Power Glue. Nicht zu verdenken, dass demonstriert wird, wie stark und wie schnell dieser hält, wie sollte man auch sonst für Klebstoff werben… Da man das Herkömmliche jedoch auch mit etwas vollkommen Neuen kombinieren kann und dabei auch noch gut aussieht, dagegen spricht ja nichts. Genau das dachten sich auch die Jungs und Mädels von Serviceplan, die Münchner Agentur, die sich diesen Spot und die Idee aus den Rippen geschnitten haben. Also, Mann kommt rein, klebt einen Kleiderhaken an die Wand, hängt sein Jacke auf und verschwindet und was dann passiert, ja, das schauen Sie sich bitte einmal an!
Ich gebe jedoch zu, die Musikuntermalung des Spots ist äußerst nervig… |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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20
Jul |
Experiment: Häusliche Gewalt posted by Jan Denia |
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Mit einem bedrückend gut gemachten Experiment hat nun die POWA (People Opposing Women Abuse), eine Frauenrechtsorganisation in Südafrika, auf sich aufmerksam gemacht. Um die Bevölkerung (hoffentlich) für das Thema der häuslichen Gewalt zu sensibilisieren wurde in einem kleinen Vorort inmitten einer urbanen Siedlung ein Experiment gestartet. Mehrere Nächte lang spielte dort ein begabter Mann auf seinem Schlagzeug, lautstark und nervend für jeden, der nachts gerne schläft. Hierauf bekam er auch prompt von den Benachbarten Kontra, die ihm mit einer kleinen Petition oder auch persönlichen Bitten entgegen standen. So weit so gut und so weit auch zu erwarten. Nun, in einer anderen Nacht wurde eben das Schlagzeugspielen unterlassen, dafür jedoch lautstark – vom Band – eine Szene eines Ehestreits durch die Straßen geschallt. Eindeutig zu erkennen und zu erhören kommt es zu Handgreiflichkeiten, die mit Schreien der Frau untermalt werden. Mindestens so laut wie das Schlagzeug müssten sich auch hier die Herren und Damen der Nachbarschaft alarmiert gefühlt haben und um ihren Schlaf gebracht sein… leider ist dem jedoch nicht so. Niemand kam, nicht einmal die Polizei wurde gerufen. Eindrücklich, bedrückend, traurig und doch sehr gut gemacht, um auf ein gefährliches und oft totgeschwiegenes Thema zu informieren. Auf jeden Fall ansehen, bitte. Quelle – Vielen Dank an Kloni vom Klonblog |
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