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12
Mrz |
Hornbach lässt mitfühlen posted by Jan Denia |
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Hornbach fällt ja schon seit längerem mit sehr gut gemachter Werbung auf, sei es zuletzt die Kampagne “Mach’ es zu deinem Projekt” oder davor “Es gibt immer was zu tun“. Nun geht Hornbach keine neuen Wege und probiert auch nicht unbedingt ein neues Szenario – wieso auch? – sondern fixiert sich noch mehr auf das Gefühl des Heimwerkens, sprich man will so richtig emotionalisieren. Hornbach schafft das, wie ich das auch erwartet habe. |
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2
Nov |
Volkswagen werblich auf Motorradkurs posted by Jan Denia |
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Was soll man davon halten? Ganz im Ernst, mir fällt nichts dazu ein. Ich bin sonst meist bis stets Befürworter von fast allem was VW so vom Stapel lässt an Marketingkonzeptionen. Aber das was mir hier nun vorgesetzt wurde kann einfach auf keine Zustimmung meinerseits treffen. Es werden zwei mittelalte Männer gezeigt, die zu unfähig sind auf einem Motorrad zu sitzen und zusätzlich haarsträubende Ideen sich die Hand geben. Im Endeffekt wird auf den neuen Jetta geschwenkt, der, so wie es wirken soll, alles einfacher macht, das Freiheitsgefühl jedoch bestehen bleibt. Den Teufel tut es, um kurz in die Umgangssprache zu wechsel. Einfach nur am Ziel vorbei geschossen. Wenn man die Vorzüge seines Produktes zeigen möchte macht man das nich in dem man ein anderes schlechter macht. Zumindest dann nicht, wenn das eigene Produkt wirklich Qualitäten und Vorteile bietet.. setzen sechs |
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3
Aug |
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik posted by Jan Denia |
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Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken. Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt. „Hart, Härter, Hirter“ Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt. „Bowtime – Hard Earned“ Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s: „Heineken – The Tube“ Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet. So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers. |
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