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KULTFAKTOR | Link
25
Jul
Nicht neu und trotzdem gut: Sony’s Einstein
posted by Jan Denia

Weil heut’ so ein schöner Tag ist dachte ich mir mal, dass es mal wieder Zeit für eine neue Rubrik wird. Da ich so oft über Mieses rede und ich Gutes ja eigentlich mehr mag versuche ich den Fokus mal wieder darauf zu legen, mit der Rubrik, die auf den Namen „Nicht neu und trotzdem gut“ hört, angelehnt an ein Zitat eines weisen Mannes.

Heute und für alle Zeit der erste Vertreter: Sony mit einer netten Hommage an bekannte Bilder der Geschichte, mit dem Untertitel, dass Stories better panoramic sind, selbstverständlich.



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11
Mai
Pictionary und die perfekte Entwicklung einer Kampagne
posted by Jan Denia

Angefangen hat alles mit einem kleinen automatischen Fotoautomaten in einem Einkaufszentrum in dem Passanten kostenlos Fotos von sich haben machen lassen können. Eine Besonderheit hatte das Ganze: Es wurden keine Fotos geschossen sondern kleine Karikaturen der Insassen gezeichnet. Hingewiesen sollte auf die Möglichkeit in kürzester Zeit Zeichnungen anzufertigen, worum es auch in dem beworbenen Spiel „Pictionary“ geht.

So an sich eine schöne Idee und toll umgesetzt. Womit die Planer der Kampagne jedoch nicht rechnen sondern bestenfalls träumen konnten war der Fortgang dieser Aktion. Die „Selbst-Cartoons“ stießen auf eine derartige Beliebtheit, dass sie in Kürze auf Facebook, Twitter und sonstigem sozialen Netzwerk verteilt und als Profilbilder verwendet wurden und so der Werbebestrebung der Macher einen starken Schub verpassten.

Mehr als 15.000 Menschen pro Tag besuchten den Aktionsstand und mehr als 800 Personen pro Tag ließen sich skizzieren… ab und zu scheint eine Portion Glück nicht zu schaden.



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31
Dez
IKEA beweist Kreativität mit Silvester-App
posted by Jan Denia

Immer wieder begeistert mich die kreative Schaffenskraft der Agentur, die für IKEA zuständig ist. Nicht nur außergewöhnliche Spots oder Guerilla-Aktionen sondern nun auch der Einsatz von neuen Plattformen und dem Gespür für aktuelle Trends. Dass iPhone-Apps nun nicht die Spitze des Extravaganten darstellen ist mir schon bewusst, jedoch macht hier auch erst die Idee das gewisse Etwas aus.

Das ist hier absolut gelungen, wie ich finde. Die Silvester-App von IKEA stellt ein „Anstoß“-App für die Silvesterkultur. Man kann hier zwischen verschiedenen Gläsern wählen und, ja, fertig ist das Ganze. Einen Partner finden, der ebenfalls ein virtuelles Sektglas hält und schon kann man sich zuprosten. Witziges Gadget, auf jeden Fall, es geht aber noch weiter. Im Moment des Anprostens wird ein Foto geschossen und nach Wunsch auf Twitter und Facebook – mit der Aussage mit wem man gerade wo angestoßen hat, samt dem geschossenen Foto. Schöne Sache und voll im Trend. Ich kann nur beeindruckt nicken und Ihnen einen Guten Rutsch und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011 wünschen!

Beste Grüße und Wünsche

Jan Denia von Ihrem Kultfaktor-Blog


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2
Dez
Katzenzungen – Gute Ideen können so einfach sein
posted by Jan Denia

Wie es die Überschrift schon sagt, gute Ideen müssen nicht immer kompliziert sein, ganz im Gegenteil sogar. Dazu gesagt, ich hoffe, dass Ihnen Katzenzungen ebenso ein Begriff sind, wie sie es für mich sind. Rein zufällig bin ich dann über deren Produktverpackungsdesign gestoßen, und allein das ist schon derart viel Wert, dass sich entschuldigen lässt, dass man sonst nichts von ihnen hört. Aber so ist es eben, viele Marken bedürfen einfach keiner großen Werbung. Ich als Marketingmensch verabscheue diese Meinung zwar, aber ab und zu stimmt es einfach.

Ob die Katzenzungen nun dazu gehören kann ich nicht beantworten, wenn sie diese Idee jedoch weiter verfolgen halte ich es für möglich. Ich komm nun aber mal zum Punkt. Die Verpackung ist in einem schlichten Weiß gehalten, der obere Teil jedoch ist ein Foto von Tieren oder Menschen, abgeschnitten ab dem Mund. Anstatt hier nun eine Katze zu platzieren, was ja eindeutig wäre, wurden dort nun eben die Gesichter von anderen Tieren oder eben Personen abgebildet. Ich find’s super. Simpel und stimmig und aufmerksam. So einfach kann es eben manchmal sein.

Bilder gibt’s wie immer in meiner Quelle.


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8
Okt
Sony: Werbung ohne viele Worte
posted by Jan Denia

Ab und an bedarf große Werbung nur kleiner Worte. Dass dieser Spruch nicht nur gut klingt sondern auch durch das heutige Beispiel von Sony eindrücklich in Szene gesetzt wird versteht sich, wie nicht anders zu erwarten, ohne vieler Worte.

Ich möchte Sie nun gerne alleine lassen. Klicken Sie einfach hier schauen Sie sich das Bild an und genießen Sie in Stille wie einfach es doch manchmal sein kann :-)


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20
Aug
Mächtig männliche Werbung: Dayton Boots Still Rugged
posted by Jan Denia

Dayton Boots, wer sie kennt kann sich glücklich schätzen, ich für meinen Teil jedoch kannte sie bisher noch nicht. Was wohl eindeutig ein Fehler war, jetzt wo ich deren aktuelle Plakatkampagne sehe. Mit einem gewissen Charme, Selbstironie und vollkommen überzogener Produktdarstellung gepaart mit tollem Plakatdesign ist, wie ich finde, eine schön anzusehende Kampagne entstanden.

Die auf alt gemachten Plakate sind meist alte Schwarz-Weiß-Fotografien mit einem „poserhaften“ Spruch darüber. So prangt zum Beispiel über einer Fotografie auf der ein Holzfäller triumphierend über einem „erlegten“ Baum posiert der Spruch „We Helped Your Grandad Get Laid“. Ja. Ich musste schmunzeln. Dieser Stil also zieht sich durch die Kampagne.

Mir gefällt’s, aber machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild. Plakate gibt’s hier in meiner Quelle.


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29
Jun
Canon wirbt so, dass man’s versteht
posted by Jan Denia

Das geht auch anders, dachte sich Canon und machte es so. Dass Werbung für Foto-Kameras für technisch eher unversierte oft zu einem Fremdwortgerangel wird ist ja leider kein Geheimnis, wieso sich jedoch die meisten Hersteller trotzdem damit vergnügen zu erklären was für ein Objektiv mit welcher Brennweite und sonst noch allem hinter der sündhaft teuren Gerät steckt weiß ich nicht. Canon, wie gesagt, macht es nun anders. Die Werbung für die neue PowerShot D10 stellt zur Abwechslung mal den Produktnutzen in den Vordergrund und erklärt mit einem Bild auf einen Blick was man damit machen kann und wieso das toll ist. Es handelt sich übrigens um eine Unterwasserkamera und zur Werbung geht’s hier in meiner Quelle.


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14
Jun
Guerilla-Marketing: Burger Kings WhopperFace
posted by Jan Denia

Kreativ, sympathisch und souverän in der Umsetzung. So sollte Guerilla-Marketing eigentlich immer sein. Ok, außer man will provozieren und aufregen, aber selbst dabei würde ich eine gewisse Grundsympathie der Werbebotschaft nicht missen wollen.

In der Aktion, die ich heute vorstelle geht es um den Fastfood-Giganten „Burger King“, welcher ja schon seit ich denken kann mit dem Slogan „Have It Your Way“ wirbt. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie ausprobiert, aber Aussagen meines Bekanntenkreises zufolge soll das funktionieren. Da ich wohl auch nicht der Einzige bin, der zum einen der Produktionsgeschwindigkeit („das haben die bestimmt schon vorbereitet da rumliegen“) und zum anderen der ernsthaften Burger-Selbstbestimmung kritisch gegenüber steht hat sich Burger King nun überlegt, wie man es den Kunden beweisen könnte.

Und jetzt kommt der Clou: Burger King personalisierte jeden Burger mithilfe des Burgereinpackpapieres, sprich, mit einer versteckten Kamera wurde während der Bestellung ein Foto des Kunden gemacht und sofort auf das „Einwickelpapier“ (gibt’s dafür ein Fachwort?) gedruckt. Persönlicher lässt sich ein Burger nicht gestalten, und besser beweisen, dass der Burger nicht schon vor der Ankunft des Kunden vorbereitet in einer Warmhaltebox lag, auch nicht.

Super Idee super umgesetzt, hier das unternehmenseigene Video dazu:


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