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KULTFAKTOR | Link
10
Mai
Schappi – ein langes Leben lang (1961)
posted by Jan Denia

So, ich denke, dass ist ein guter Auftakt für die neugeborene Rubrik in unserem Blog. Hundefutterwerbung der Marke „Schappi“ aus dem Jahre 1961. Für die Zeit eigentlich ganz nett gemacht. Die zentralen Botschaften wunderbar hervorgehoben: fröhlich fressende fi..Vierbeiner.

Aber sehen Sie selbst, vielleicht ist ja der ein oder andere Anreiz für eine neue Kampagne dabei ;-)


Schappi Werbung von 1961 – MyVideo


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30
Nov
Hätten Sie mit dieser Gefahr gerechnet?
posted by Imke Hans

Heute habe ich einmal wieder einen skurrilen Clip-Klassiker für Sie.
Dass bestimmte Insekten gefährliche Krankheiten übertragen können, ist allseits bekannt. So werden beispielsweise Malaria und das Dengue-Fieber durch Moskitostiche verbreitet. Gegen Malaria gibt es inzwischen wirksame Prophylaxen, von denen allerdings einige beängstigende Nebenwirkungen haben. In zahlreichen Ratgebern kann man daher lesen, dass die einzig wirksame Vorbeugung gegen viele solcher Krankheiten eine gute Vorbeugung gegen Insekten(stiche) an sich ist. So oder so ähnlich lautet auch die Aussage dieses alten Werbespots – allerdings ist das Risiko für den umworbenen Normalverbraucher ein eher geringes, die Nichtbeachtung in diesem Fall aber eine durchschlagende:


Knife Throwing Mistake – Hilarious AdvertCelebrity bloopers here


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25
Nov
Vom Underdog zum Singstar: Paul Potts und die Telekom
posted by Imke Hans

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie, liebe Leser, Paul Potts kennen, ist hoch. Kein schöner Mann, kein attraktiver Mann, keiner, der großartig auffallen würde. Ein bisschen grau, ein bisschen zu viel Gewicht, ein schlechtes Gebiss, schüchtern. Dies dachten sich auch die Juroren der Show “Britain’s got Talent“, das britische Equvalent zu DSDS, als der kleine Handyverkäufer etwas unbeholfen vor ihnen auf der Bühne stand. Im 2008er Spot der Telekom wird jetzt noch das “Publikum” vor dem Fernseher eingeblendet, das ob dieser Ankündigung zuerst nur amüsiert ist. Bis der unscheinbare Mann die ersten Noten anklingen lässt. Mit seiner unfassbaren Stimme trieb er seinen Zuhörern Tränen in die Augen.

Der Fernsehspot stieß auf Begeisterung, Paul Potts stieß auf Begeisterung. Einer, dem niemand etwas zugetraut hätte, siegte auf ganzer Linie, ein unscheinbarer Außenseiter. Aber sympatisch, das ist er. Die Telekom machte Potts auch in Deutschland bekannt, Potts sorgte dafür für ein neues Image der Telekom.
Für den Mauerfall hatte sich das Telekommunikationsunternehmen jetzt etwas Neues ausgedacht. Ein Flashmob musste her, denn diese sind bekanntlich angesagt. Als Aktion “Chor ohne Grenzen” sangen mehrere Tausend Menschen am Leipziger Hauptbahnhof die Ode an die Freude. Und während noch gesungen wurde, ertönte die Stimme Paul Potts, der anscheinend als Überraschungsgast eingeflogen worden war.

Zugegeben, auch hier gibt es ein Gänsehautfeeling. Die richtige Musik schafft so etwas im Handumdrehen.
Aber Potts Rolle ist jetzt eine andere. Er ist nicht mehr der unbekannte Underdog, der, bei dem sich der Mensch sagen kann: da schau her, wenn der Mann so strahlen kann – dann kann ich das vielleicht auch. Potts hat sich sein Gebiss sarnieren lassen. Potts wurde für diesen Auftritt bestellt, er ist ein gefeierter Star. Deswegen lässt er zwar seine Vorgeschichte nicht hinter sich, aber sie tritt langsam in den Hintergrund. Denn dies ist kein Mitschnitt, in dem er sich verschüchtert einer Casting-Show-Jury zum Fraß vorwirft und das erste Mal in seinem Leben so strahlen kann, wie er es verdient.
Dies ist eine klare PR-Aktion, im Grunde stiehlt hier Potts die Show. Die Teilnehmer des Flashmobs werden in den Hintergrund gerückt, Potts wird von vorne bis hinten inszeniert.
Fazit: Gänsehautfeeling: ja. Aber wie ein vorhersehbares Happy End einer weiteren Hollywood-Liebeskomödie. Nicht wie vorher.
Bleibt zu sehen, ob dem deutschen Publikum der Unterschied auffällt. Ob es überhaupt einen Unterschied macht.


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14
Nov
Arbeitsloser Schutzengel wirbt für Polo
posted by Imke Hans

Gerade beim Thema Sicherheit wird im Marketing viel mit Ängsten gearbeitet. Die negativen Konsequenzen, die ein Nichtbeachten des Sicherheitsaspekts nach sich zieht, werden in grellen Farben an die Wand gemalt. Da können auch unversicherte, alleinverdienende Familienväter schon einmal einer spontan umfallenden Eiche zu Opfer fallen. Umso schöner, wenn es dann einmal sanft zugeht.

Denn eins ist sicher: der neue VW Polo. So viel jedenfalls verspricht der neue Werbespot für den Kleinwagen. Der Zuschauer begleitet einen äußerst sympathischen Schutzengel mit kleinem Wohlstands-Bäuchlein auf einem gemütlichen Spaziergang durch die Welt. Auf dem Weg trifft er immer wieder andere Engel, die alle Hände voll zu tun haben – er dagegen wandelt durch die Gegend und lässt sich entspannt treiben. Jedenfalls bis seine Klientin sich anschickt, ihr Auto zu verlassen.


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13
Nov
Kerzenständer zum Geburtstag: Viagra wird 10
posted by Imke Hans

Simpel, aber effektiv: dieser Clip zu Viagras zehntem Geburstag. Eine Kerze in der Farbe der kleinen Wunderpille wächst langsam höher und höher, dazu wird erotisch gehauchte Musik eingespielt: Viel einfacher kann man Werbung nicht machen, aber dennoch schafft es dieser Mini-Clip, so einiges an erotischer Spannung aufzubauen. Herzlichen Glückwunsch, Viagra!


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8
Nov
Schockwerbung: Schlagzeilen ja, aber um jeden Preis?
posted by Michael Prinz

Diese Spots sind Klassiker im “What not to do”-Bereich.
Im August 1995 stoppte Calvin Klein die Ausstrahlung dieser Werbespots und entschuldigte sich in aller Öffentlichkeit. Wie auch bei Bennetton mit der Schock-Kampagne des Fotografen Oliviero Toscani war die Welle der Empörung groß. Hier werden junge, wenig bekleidete Männer und Frauen, teilweise wohl noch Teenager, von einem unheimlichen alten Männerstimme in einem provisorischen Holzverschlag interviewt. Das ganze erinnert mehr an das Casting für einen illegalen Porno, wäre wohl auch ein gelungener Auftakt für einen Horrorfilm. Denn diese kurzen Clips rütteln auf und hinterlassen ein tiefes Unwohlsein.
Auffallen und in Erinnerung bleiben um jeden Preis? Vielleicht besser nicht.


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16
Okt
Die Magie einer richtig guten Story
posted by Imke Hans

Der französische Canal Plus hat einen Spot für den eigenen Kanal gedreht. Allerdings geht es dabei nicht um Programmwerbung oder -ankündigungen, sondern der Spot dreht sich um einen einzelnen Mitarbeiter des Senders – einen Drehbuchautoren. Damit macht der Werbefilm genau das, was Canal Plus auch will: er bannt den Zuschauer vor dem Fernseher. Spannung, Action, eine Prise Erotik und eine gute Pointe - so muss gutes Fernsehen/ein guter Spot sein!


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