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KULTFAKTOR | Link
24
Mai
Fulda-Reifen, halten und greifen! (1959)
posted by Jan Denia

Hach waren das noch Zeiten als sich Werbeslogans gereimt haben und Fernsehwerbung mit Blechbläsern unterlegt wurde. Falls es nicht schon klar wurde, ja wir sind wieder in unserer Nostalgie-Rubrik. Unser heutiger Vertreter: Fulda-Reifen, halten und greifen! Einfach toll mit anzusehen wie sich das ganze Geschäft in 50 Jahren verändert hat. So ein Gedanke lässt skurrile Schlüsse zu, wie Werbung im Jahr 2060 aussehen wird, aber dazu vielleicht ein ander mal mehr. Untenan sehen Sie den Original-Spot aus dem Jahr 1959.


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17
Mai
Persil – Unübertroffen, da weiß man was man hat
posted by Jan Denia

Weil’s so schön ist gibt’s heute gleich mal zwei Nostalgie-Spots. Unser heutiger Vertreter: Persil. Das unübertroffene Waschmittel seit anno Menschheitsgedenken. Der erste Werbefilm wird irgendwo aus den 50er Jahren sein, würde ich mal stark einschätzen. In hochwertiger Animationstechnik erstellt und professionell vertont wirbt dieser mit dem eigenen Verantwortungsgefühl und der Qualität des eigenen Produktes.

Der zweite Fernsehspot lässt sich auf das Jahr 1975 datieren und ist die, mir so bekannte, erste Imagewerbung der deutschen TV-Geschichte – nett gemacht, wenn man bedenkt, dass das Ganze schon 35 Jahre her ist.

Persil – unübertroffen (Quelle: Journalismus.com )

Persil – da weiß man, was man hat (Quelle: Journalismus.com )

(Quelle: Journalismus.com )

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14
Mai
Coca-Cola feiert die WM 2010
posted by Jan Denia

Diese Woche habe ich den neuen animierten TV-Spot von Coca-Cola zur „Werbung der Woche“ gekürt. Wieso? Weil er mal eine ganz andere Seite zeigt. Er wirkt absolut Coca-Cola-untypisch, fast schon auf unheimliche Art und Weise mit sozialer Verantwortung und zukunfstweisender Unternehmensphilosophie verknüpft. Vielleicht interpretiere ich ja auch zu viel hinein, doch möchte ich einfach nicht glauben, dass in stolzen acht Monaten Produktionszeit eines HD-TV-Spots nur an „wir zeigen einen kleinen Jungen bei der größten Fußballparty seines Lebens“ gedacht wurde.

Auf jeden Fall, der genau 60 Sekunden lange Spot ist sehenswert, nicht nur aufgrund seines hohen künstlerischen Niveaus.

Coke Quest from Paranoid US on Vimeo.


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10
Mai
Schappi – ein langes Leben lang (1961)
posted by Jan Denia

So, ich denke, dass ist ein guter Auftakt für die neugeborene Rubrik in unserem Blog. Hundefutterwerbung der Marke „Schappi“ aus dem Jahre 1961. Für die Zeit eigentlich ganz nett gemacht. Die zentralen Botschaften wunderbar hervorgehoben: fröhlich fressende fi..Vierbeiner.

Aber sehen Sie selbst, vielleicht ist ja der ein oder andere Anreiz für eine neue Kampagne dabei ;-)


Schappi Werbung von 1961 – MyVideo


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30
Nov
Hätten Sie mit dieser Gefahr gerechnet?
posted by Imke Hans

Heute habe ich einmal wieder einen skurrilen Clip-Klassiker für Sie.
Dass bestimmte Insekten gefährliche Krankheiten übertragen können, ist allseits bekannt. So werden beispielsweise Malaria und das Dengue-Fieber durch Moskitostiche verbreitet. Gegen Malaria gibt es inzwischen wirksame Prophylaxen, von denen allerdings einige beängstigende Nebenwirkungen haben. In zahlreichen Ratgebern kann man daher lesen, dass die einzig wirksame Vorbeugung gegen viele solcher Krankheiten eine gute Vorbeugung gegen Insekten(stiche) an sich ist. So oder so ähnlich lautet auch die Aussage dieses alten Werbespots – allerdings ist das Risiko für den umworbenen Normalverbraucher ein eher geringes, die Nichtbeachtung in diesem Fall aber eine durchschlagende:


Knife Throwing Mistake – Hilarious AdvertCelebrity bloopers here


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25
Nov
Vom Underdog zum Singstar: Paul Potts und die Telekom
posted by Imke Hans

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie, liebe Leser, Paul Potts kennen, ist hoch. Kein schöner Mann, kein attraktiver Mann, keiner, der großartig auffallen würde. Ein bisschen grau, ein bisschen zu viel Gewicht, ein schlechtes Gebiss, schüchtern. Dies dachten sich auch die Juroren der Show “Britain’s got Talent“, das britische Equvalent zu DSDS, als der kleine Handyverkäufer etwas unbeholfen vor ihnen auf der Bühne stand. Im 2008er Spot der Telekom wird jetzt noch das “Publikum” vor dem Fernseher eingeblendet, das ob dieser Ankündigung zuerst nur amüsiert ist. Bis der unscheinbare Mann die ersten Noten anklingen lässt. Mit seiner unfassbaren Stimme trieb er seinen Zuhörern Tränen in die Augen.

Der Fernsehspot stieß auf Begeisterung, Paul Potts stieß auf Begeisterung. Einer, dem niemand etwas zugetraut hätte, siegte auf ganzer Linie, ein unscheinbarer Außenseiter. Aber sympatisch, das ist er. Die Telekom machte Potts auch in Deutschland bekannt, Potts sorgte dafür für ein neues Image der Telekom.
Für den Mauerfall hatte sich das Telekommunikationsunternehmen jetzt etwas Neues ausgedacht. Ein Flashmob musste her, denn diese sind bekanntlich angesagt. Als Aktion “Chor ohne Grenzen” sangen mehrere Tausend Menschen am Leipziger Hauptbahnhof die Ode an die Freude. Und während noch gesungen wurde, ertönte die Stimme Paul Potts, der anscheinend als Überraschungsgast eingeflogen worden war.

Zugegeben, auch hier gibt es ein Gänsehautfeeling. Die richtige Musik schafft so etwas im Handumdrehen.
Aber Potts Rolle ist jetzt eine andere. Er ist nicht mehr der unbekannte Underdog, der, bei dem sich der Mensch sagen kann: da schau her, wenn der Mann so strahlen kann – dann kann ich das vielleicht auch. Potts hat sich sein Gebiss sarnieren lassen. Potts wurde für diesen Auftritt bestellt, er ist ein gefeierter Star. Deswegen lässt er zwar seine Vorgeschichte nicht hinter sich, aber sie tritt langsam in den Hintergrund. Denn dies ist kein Mitschnitt, in dem er sich verschüchtert einer Casting-Show-Jury zum Fraß vorwirft und das erste Mal in seinem Leben so strahlen kann, wie er es verdient.
Dies ist eine klare PR-Aktion, im Grunde stiehlt hier Potts die Show. Die Teilnehmer des Flashmobs werden in den Hintergrund gerückt, Potts wird von vorne bis hinten inszeniert.
Fazit: Gänsehautfeeling: ja. Aber wie ein vorhersehbares Happy End einer weiteren Hollywood-Liebeskomödie. Nicht wie vorher.
Bleibt zu sehen, ob dem deutschen Publikum der Unterschied auffällt. Ob es überhaupt einen Unterschied macht.


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22
Nov
Retro-Werbung von 1985: Der Commodore 64
posted by Imke Hans

In Zeiten, in denen Crossmediales und Guerilla Marketing in aller Munde sind, in denen die Telekom flashmobt und sogar die alt-ehrwürdige Lufthansa per Twitter zwitschert, was das Zeug hält, habe ich heute einen enspannten Retro-Spot für Sie. Hier sehen Sie einen (gefühlt) antiken Werbespot für den C64. Damals war Werbung doch noch so richtig schön einfach!

Quelle: http://www.onezblog.de/item/2009/11/commodore-64-werbung-rockt/


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14
Nov
Arbeitsloser Schutzengel wirbt für Polo
posted by Imke Hans

Gerade beim Thema Sicherheit wird im Marketing viel mit Ängsten gearbeitet. Die negativen Konsequenzen, die ein Nichtbeachten des Sicherheitsaspekts nach sich zieht, werden in grellen Farben an die Wand gemalt. Da können auch unversicherte, alleinverdienende Familienväter schon einmal einer spontan umfallenden Eiche zu Opfer fallen. Umso schöner, wenn es dann einmal sanft zugeht.

Denn eins ist sicher: der neue VW Polo. So viel jedenfalls verspricht der neue Werbespot für den Kleinwagen. Der Zuschauer begleitet einen äußerst sympathischen Schutzengel mit kleinem Wohlstands-Bäuchlein auf einem gemütlichen Spaziergang durch die Welt. Auf dem Weg trifft er immer wieder andere Engel, die alle Hände voll zu tun haben – er dagegen wandelt durch die Gegend und lässt sich entspannt treiben. Jedenfalls bis seine Klientin sich anschickt, ihr Auto zu verlassen.


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3
Nov
Krisengeschüttelter Kosovo: neu, jung und voller Hoffnung
posted by Imke Hans

Der Kosovo: nicht einmal weit entfernt von Deutschland, und doch liegen Welten dazwischen. Die meisten Menschen verbinden mit dem Kosovo Krieg, Krisen und Vertreibung, viel mehr nicht. Selbst bei den reiselustigen Deutschen steht der Kosovo als Urlaubsziel wirklich nicht hoch im Kurs.
Das rief nach einer Image-Kampagne und so wurde letztes Jahr per Ausschreibung die Werbefirma Satchi&Satchi beauftragt, dem Kosovo ein neues, freundlicheres Gesicht zu geben. Der hier gezeigte Spot soll auf sechs großen, internationalen Sendern laufen, darunter CNN, BBC World News und Eurosport.

Das Ergebnis ist überraschend, Tourismus-Videos sehen für gewöhnlich anders aus. Ob Schottland, Malaysia oder Costa Rica, der Fokus liegt auf einzigartiger Landschaft und besonderen Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten. Der Kosovo dagegen präsentiert sich völlig anders.

Die kräftigen und eindrucksvollen Bilder symbolisieren Hoffnung und einen gemeinsamen Neuanfang. Ein junges Land mit jungen Leuten (über 50% unter 25 Jahren), das ein neues, junges Image verdient hat!

Quelle: www.ora-online.ch


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19
Okt
Gefährliche Dessous: Tabubruch zwischen BH und Burka?
posted by Imke Hans

Die Dessous-Marke Liaison Dangereuse hat einen Werbespot gebracht, schnell die Aufmerksamkeit der Medien erhascht hat. Dabei war das Motto anscheinend ganz dem Namen getreu, denn gefährlich könnte der Spot tatsächlich sein, jedenfalls für die Marke. Das Label wollte ganz klar provozieren - erfolgreich, wie die Aufmerksamkeit der BILD Online-Zeitung zeigt. Schauen Sie sich diesen Spot an:

Powered by liaison-dangereuse.com

Laut des Online-Blatts haben sich über 87% der Leser dem Spot gegenüber positiv geäußert. Sexyness und Attraktivität sind demnach nicht landes-, religions- oder kleidungsabhängig.

Uns würde interessieren: Was halten Sie davon? Gefährlicher Tabubruch oder ein willkommener Anstoß zum Umdenken?


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