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14
Aug
Die 5 Stufen des Scheiterns und Irrens
posted by Michael Prinz

Seth Godin ist bekannt für seine kurzen Gedanken, über die man Nachmittage lang sinnieren kann. In seinem Blog zählte er kürzlich fünf verschiedene Arten von „Fail“ auf, also des Irrens, Scheiterns, „Verfehlens“, die auf einer Skala von „gut“ bis „schlecht“ und von „möglichst oft“ bis „möglichst nie“ reichen.

„Fail often“: Ermutigen Sie sich und andere, möglichst viele neue Dinge und Wege auszuprobieren. Eine hohe Fehlerquote ist Ihnen sicher, aber – um Otto-Vorstandschef Dr. Rainer Hillebrand zu zitieren – Sie „irren sich voran.“

„Fail frequently“:
Führen Sie A/B- und Multivariate Tests durch. Sie werden immer wieder Flops erleben, meist aber mehr oder weniger signifikante Verbesserungen. Je mutiger Sie testen, um so eher werden Sie unter vielen Fröschen den Prinzen finden.

„Fail occasionally“: Auch Projekte, die über die erste Testphase hinaus gekommen sind und zwei bis drei Jahre im Markt waren, können scheitern. Nach all dem Geld gibt man ungern zu, dass keine echte Perspektive besteht. Die Indianer sagen: Wenn dein Pferd tot ist – steig ab.

„Fail rarely“: Wenn Sie Zielgruppen-Marketing betreiben, gehört Sorgfalt dazu. Je spitzer Sie arbeiten, um so schwerer wiegen Fehler, die auf mangelnde Sorgfalt zurückzuführen sind.
Sie können vorkommen. Aber bitte nur einmal.

„Fail never“: Lassen Sie Ihre Kunden niemals, niemals im Stich. Eine Garantie* mit Asterisk ist wie eine Brücke ohne Geländer. Sie schützt genau dann nicht, wenn es darauf ankommt.
Ein Versprechen ist ein Versprechen. Basta.


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