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KULTFAKTOR | Link
21
Okt
The Share Experiment – Teilen ist kinderleicht
posted by Jan Denia

Dieses Projekt finde ich großartig, weil es auf eine sympathische und direkte Art und Weise jeden vor den Kopf stößt. Weil man sich automatisch fragt, wie man selbst reagiert hätte. Hätte ich mein Sandwich geteilt? Hätte ich einem möglicherweise Wildfremden, der nichts zu essen hat, einen Teil abgegeben, wodurch ich dann weniger von dem hätte was mir eigentlich zusteht? Man kommt schlussendlich bei der Frage raus, ob einem diese Fülle an Nahrungsmittel, die wir in Westeuropa genießen können, wirklich “zusteht”. Fraglich…

Das alles macht dieser kleine Spot, dieses kleine Experiment mit Kindern in meinem Kopf. Vielleicht bin ich auch nur auf’s Kindchen-Schema hereingefallen. Fakt ist aber, dass Teilen, obwohl ich mich als Menschen empfinde, der gerne gibt, nicht (mehr) so selbstverständlich ist wie für diese Kinder.


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18
Okt
Flashmobs sind Schnee von gestern
posted by Jan Denia

…könnte man zumindest denken schaut man sich die unten angehängte Aktion an. Ich muss zwar ehrlich gestehen, dass mir der Werbegedanken hinter alle dem nicht ganz bewusst ist, außer es geht vielleicht um Klopapier – aber ich will ja nicht spoilern.

Worum es aber wirklich geht ist, dass hier in diesem Video Aberhunderte an eine „Mp3-Experiment“ teilnehmen, dass ich äußerst bemerkenswert finde. Hierbei laden sich zuvor die Teilnehmer eine Mp3 auf ihr mobiles Abspielgerät gehen an einen festgelegten Ort und starten gleichzeitig diese Tondatei. Was danach passiert ist einfach nur noch bemerkens- und sehenswert.

Nicht entgehen lassen, anschauen und bestenfalls weiter verwerten bzw. weiterspinnen!


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31
Jul
DieHard Batterie unter Extrembelastung
posted by Jan Denia

Werbung für Batterien war bisher nie so der absolute Renner. Ich erinnere mich da Beckenspielende Hasen im Duracell-Dauerbetrieb und andere „laaaang“-anhaltende Aktionen. Jedoch so richtig vom Hocker hat einen das ja nie gerissen. Amis sehen das Ding mit der Werbung ja allgemein etwas ausgefallener, so auch die Hersteller der Batterie-Marke „DieHard“ – was so viel heißt wie „Stirbt kaum“.

Um die Leistung ihrer (Auto-)Batterie unter Beweis zu stellen wurden zwei Experimente in Imagespots verpackt und eindrücklich auf dicke Hose gemacht. Im ersten werden hierbei 24 Autos über ein Keyboard mit 1 (!) Batterie verbunden inklusive coolem Beiwerk. Ein Künstler, den ich nicht kenne, spielt dann eine Melodie mit den Hupen der 24 Wägen. Am Ende des Spots werden die ganzen in Reihe geschalteten Autos mit Hilfe dieser 1 Batterie gestartet.

Das zweite Video, ob es eindrucksvoller ist oder nicht, findet in der Mojave-Wüste statt. Hier wird die Batterie mit einem Großkalibergewehr beschossen, woraufhin sie selbstverständlich zerplatzt. Gag hierbei: selbst danach hat sie noch genug Leistung einen SUV zu starten.

Einfach mal anschauen:


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20
Jul
Experiment: Häusliche Gewalt
posted by Jan Denia

Mit einem bedrückend gut gemachten Experiment hat nun die POWA (People Opposing Women Abuse), eine Frauenrechtsorganisation in Südafrika, auf sich aufmerksam gemacht. Um die Bevölkerung (hoffentlich) für das Thema der häuslichen Gewalt zu sensibilisieren wurde in einem kleinen Vorort inmitten einer urbanen Siedlung ein Experiment gestartet. Mehrere Nächte lang spielte dort ein begabter Mann auf seinem Schlagzeug, lautstark und nervend für jeden, der nachts gerne schläft. Hierauf bekam er auch prompt von den Benachbarten Kontra, die ihm mit einer kleinen Petition oder auch persönlichen Bitten entgegen standen. So weit so gut und so weit auch zu erwarten.

Nun, in einer anderen Nacht wurde eben das Schlagzeugspielen unterlassen, dafür jedoch lautstark – vom Band – eine Szene eines Ehestreits durch die Straßen geschallt. Eindeutig zu erkennen und zu erhören kommt es zu Handgreiflichkeiten, die mit Schreien der Frau untermalt werden. Mindestens so laut wie das Schlagzeug müssten sich auch hier die Herren und Damen der Nachbarschaft alarmiert gefühlt haben und um ihren Schlaf gebracht sein… leider ist dem jedoch nicht so. Niemand kam, nicht einmal die Polizei wurde gerufen. Eindrücklich, bedrückend, traurig und doch sehr gut gemacht, um auf ein gefährliches und oft totgeschwiegenes Thema zu informieren. Auf jeden Fall ansehen, bitte.

Quelle – Vielen Dank an Kloni vom Klonblog


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