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KULTFAKTOR | Link
11
Okt
Jungbauern mal anders in Szene gesetzt
posted by Jan Denia

Yeo Valley ist das Zauberwort, zumidenst will die Werbung uns das glauben machen. Und wissen Sie was? Ich glaube es ihr. So natürlich naturbelassen rein und zauberhaft, dass es schon fast wieder zu kitschig ist – aber nur fast! Bevor ich nun doch zu gefühlsduselig werden ein paar Fakten: Yeo Valley ist ein englisches Unternehmen, benannt nach dem Tal in dem es steht. Bei diesem handelt es sich, wie man sich fast selbst denken kann, um ein landwirtschaftliches Großunternehmen, das noch alles rein natürlich, ohne Zusatzstoffe und nur aus dem eigenen Tal bezieht. Das Sortiment besteht hauptsächlich aus Milchprodukten.

Verbunden ist der Rest der Kampagne mit Twitter, Facebook, der Show X-Faktor (Casting-Ding), einem Sing-a-long-Wettbewerb, einem “Lerne-die-Tanzchoreographie”-Video, iTunes-Auskopplung, Making-of und was nicht alles. Da hat mal jemand wirklich an alles gedacht, was die neuen neuen neuen Medien so hergeben.


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6
Sep
Burger King – Der Olympische Whopper
posted by Jan Denia

Als studentische Arbeit der Miami Ad School Europe kommt dieser Spot für die Burger King Franchise-Kette zu uns, so halb. Also eigentlich kommt er nach England, aber glücklicherweise gibt es ja das Internet. Der Spot ist gut gemacht, sehr gut sogar, wenn man betrachtet, dass es sich bei den Macher noch um “junge Macher” handelt. Viele Worte lassen sich an sich darüber nicht verlieren, außer dass die Idee Respekt verdient hat, sofern sie umgesetzt wird. Der Wunsch: Den ersten Whopper über olympischem Feuer zu grillen


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27
Jun
Cravendale: Was, wenn Katzen Daumen hätten?
posted by Jan Denia

Eine Frage, die Sie sich wahrscheinlich noch nie gestellt haben, und das mit gutem Grund. Warum zum Geier sollte man sich das auch fragen?! Cravendale, eine englische Milchmarke machte es trotzdem und verpackte das Ganze dann in einem humorvollem Sketch, nein halt, Werbespot für Milch. Ob ich diese Milch beim nächsten Einkauf nun präferieren würde kann ich nicht sagen, auf jeden Fall ist aufgrund des Witzes, der in dem Spot steckt, recht sicher, dass der Spot im Internet seine gewisse Runde machen wird, was ja auch seinen Charme hat heutzutage.



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2
Nov
T-Mobile mit choreographiertem Flash-Mob auf Flughafen
posted by Jan Denia

Nichts ist so neu wie Flashmobs, das muss man in den letzten Tagen, Wochen und Monaten leider immer wieder merken. Kreative und unkreative Agenturen haben es sich zum Ziel gesetzt mit auf den Zug der infiltrierten Allgemeinheit zu springen und etwas Neues, Aufregendes und bestenfalls nie Gesehenes zu produzieren, doch gelingt das meist nur selten. Nicht so im Falle von T-Mobile, die nun eine atemberaubende Aktion auf dem Londoner Flughafen Heathrow auf die Beine gestellt haben.

Schauspieler, vielleicht sogar Musicaldarsteller – wer weiß – haben dort im A Capella musikalischen Stil die ankommenden, heimkommenden Reisenden begrüßt. Ein Medley aus fröhlichen und emotionsgeladenen Liedern inklusive Interaktion mit der Masse. Macht wirklich Spaß dabei zuzusehen und für die Anwesenden wird das wohl eine einmalige Erinnerung bleiben. Im Endeffekt zielt der Spot auf die Verbalisierung „Life’s for sharing“ – was mit Youtube ja dann auch durchgesetzt wurde.

Feine Sache, schauen Sie es sich einfach mal an, die paar Minuten sind keine verschwendete Zeit.


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5
Jul
WM-Ausstatter kämpfen um den Titel
posted by Jan Denia

Man könnte jetzt wohl mit einem bekannten Sinnspruch anfangen, der so ähnlich klingen würde wie „da hat wohl einer auf das falsche Pferd gesetzt“. Fakt ist jedoch, hier geht’s gar nicht um Pferde, hier geht es um Fußball, um Weltfußball und das derzeitige Großereignis, den es umgibt.

Die bekannten Fanartikel-Ausstatter (Nike, Adidas, Puma) hatten vor der WM den „Markt“ klar unter sich aufgeteilt: Nike nimmt sich die Top-Stars unter Vertrag, Puma die Underdogs und Adidas, ja, die nehmen so den Rest.

Doof jetzt nur für Nike, dass so gut wie alle Top-Stars schon jetzt nicht mehr bei der WM dabei sind. Zählen wir doch einfach mal kurz die Namen auf, die sich in dem erfolgreichen Nike-Spot „Write the future“ so tummeln:

  • Fabi Cannavaro – Italien (Aus in der Vorrunde, als letzter)
  • Franck Ribéry – Frankreich (Aus in der Vorrunde, als letzter)
  • Ronaldo – Portugal (Aus im Achtelfinale, gegen Spanien)
  • Wayne Rooney – England (Aus im Achtelfinale, gegen Deutschland)
  • Kaka und Robinho – Brasilien (Aus im Viertelfinale, gegen Holland)

Nun sind noch folgende Teams übrig: Spanien, Urugay, Holland und Deutschland. Spanien und Deutschland sind beide bei Adidas unter Vertrag – d.h. Adidas ist auf jeden Fall im Finale. Auf der gegenüberliegenden Seite ist Uruguay unter Puma und Holland bei Nike unter Vertrag, da wird es also noch spannend.

Klar ist nun alles noch offen, zumindest was das Finalspiel und dem treuen Ausrüster der Nationalmannschaft angeht, doch lässt sich trotzdem ein klarer Trend abzeichnen. Nike hat sich vollkommen verkalkuliert. Bis auf eins der unter Vertrag genommenen Teams sind alle vorzeitig oder zu früh ausgeschieden. Man könnte nun natürlich sage, dass es mit „Verkalkulieren“ nicht viel zu tun hat, doch sollte man davon ausgehen können, das sich ein Sportmittelhersteller von dieser größe schon stärker mit der Materie auseinandersetzt, als lediglich die großen Namen aus den Vorjahren blind neu zu belegen. Als Erklärung der großen Worte:

Die derzeit erfolgreichsten Spieler der WM waren es auch schon davor: Im Champions Leauge bzw. UEFA-Cup-Finale spielten:

  • Wesley Sneijder (Holland)
  • Arjen Robben (Holland)
  • Thomas Müller (Deutschland)
  • Sebastian Schweinsteiger (Deutschland)
  • Diego Forlan (Uruguay)

…es hat sich also schon vorher abgezeichnet. Nur ein Spanier fehlte, doch die galten schon lange vor der WM als Favoriten auf den Titelgewinn.


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15
Mrz
Unmoralisches Marketing: Klinik verlost Eizelle
posted by Sascha Schnitzer

Um für ihre Dienstleistungen zu werben, verlost eine britische Kinderwunsch-Klinik in Zusammenarbeit mit einer amerikanischen Partner-Klinik eine menschliche Eizelle “nach Wunsch”. Das heißt, dass sich die Gewinnerin Hautfarbe, soziales Milieu und Intelligenz der Spenderin selbst aussuchen kann – damit hat der Preis einen Gegenwert von bis zu $10.000 (7.300€). Um an dieser außergewöhnlichen Verlosung teilzunehmen, genügt es, ein Seminar über Eizellenspende und künstliche Befruchtung in den USA zu besuchen. Da in Großbritannien der gewerbliche Verkauf von menschlichen Eizellen verboten ist, findet der Eingriff an der amerikanischen Partner-Klinik statt.

fetus, by ezekielhouse, Flickr

Bildquelle: by ezekielhouse, Flickr


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