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KULTFAKTOR | Link
27
Mai
Bud Light macht den nächsten Schritt
posted by Jan Denia

…der wohl zwangsläufig irgendwann kommen musste. Das Problem bei dem nächsten Schritt, geht man nun nicht gerade immer nur mit der Masse geradeaus, ist, dass man nie genau weiß wohin man diesen setzten sollte und wenn man ihn dann gesetzt hat, ob er da auch richtig platziert ist. Bei Bud Light weiß man das so genau natürlich auch nicht, genauso wenig wie sich ein Produktlebenszyklus voraussagen lässt weiß man dies am Anfang einer Produkt- bzw. Verpackungsdifferenzierung. Aber, lange Rede kurzer Sinn, man hat einen neuen Mehrwert für die Flasche an sich gefunden, und der Ansatz gefällt mir hintergrundtechnisch äußerst gut!



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23
Mrz
Kreative Werbesendung: Ronda Messer
posted by Jan Denia

Werbung kann ja so schön vielseitig sein. Sei es nun ein Fernseh- oder Radiospot, eine Anzeige in einem Printmagazin, ein Plakat an einer 16/1-Wand oder „unklassisches“ im Bereich der neuen Medien. Dass jedoch Altbewährtes nie aus der Mode kommt, solange man es richtig anpackt, zeigt dieser Messerhersteller aus China.

Zielgruppenaffines Design inklusive Werbebotschaft und Produktvorteil. Viel besser kann man Messer bzw. eine Werbebotschaft gar nicht mehr „verpacken“.

Ronda-fish-412x284


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22
Dez
Minimalistisches Verpackungsdesign
posted by Jan Denia

Marketing ist ja mehr als das geschriebene Wort oder das designte Bild am Straßenrand, in Anzeigen oder sonst irgendwelchen Vermarktungsmöglichkeiten. Marketing beginnt früher, wesentlich früher, nämlich im Verpackungsdesign. Ok, auch wenn ich mich im Kreis drehe, irgendeine Einleitung brauchte das Ganze ja nun.

Antrepo Design Product hat sich nun mit der Materie nun einmal vertraut gemacht und sich überlegt, wie man gängige und durchaus bekannte Markenverpackungen ummodellieren könnte. Als Beispiele aufgeführt sind hierbei Red Bull, Nutella, Durex und viele viele weitere. In meinen Augen wirklich gelungen und, ja, was soll man sagen, ich finde viele Ideen sogar besser als das aktuelle Design.

Bilder wie immer in meiner Quelle!


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2
Dez
Katzenzungen – Gute Ideen können so einfach sein
posted by Jan Denia

Wie es die Überschrift schon sagt, gute Ideen müssen nicht immer kompliziert sein, ganz im Gegenteil sogar. Dazu gesagt, ich hoffe, dass Ihnen Katzenzungen ebenso ein Begriff sind, wie sie es für mich sind. Rein zufällig bin ich dann über deren Produktverpackungsdesign gestoßen, und allein das ist schon derart viel Wert, dass sich entschuldigen lässt, dass man sonst nichts von ihnen hört. Aber so ist es eben, viele Marken bedürfen einfach keiner großen Werbung. Ich als Marketingmensch verabscheue diese Meinung zwar, aber ab und zu stimmt es einfach.

Ob die Katzenzungen nun dazu gehören kann ich nicht beantworten, wenn sie diese Idee jedoch weiter verfolgen halte ich es für möglich. Ich komm nun aber mal zum Punkt. Die Verpackung ist in einem schlichten Weiß gehalten, der obere Teil jedoch ist ein Foto von Tieren oder Menschen, abgeschnitten ab dem Mund. Anstatt hier nun eine Katze zu platzieren, was ja eindeutig wäre, wurden dort nun eben die Gesichter von anderen Tieren oder eben Personen abgebildet. Ich find’s super. Simpel und stimmig und aufmerksam. So einfach kann es eben manchmal sein.

Bilder gibt’s wie immer in meiner Quelle.


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29
Mai
Ist BP in echten Schwierigkeiten?
posted by Jan Denia

Greenpeace meldet sich nach längerer Medienabstinenz mal wieder zu Wort – was ja schon zu erwarten, oder aus BP-Sicht zu befürchten, war. Die selbsternannten Weltretter haben nun zu einer großen „Anti-Image“-Aktion aufgerufen, zumindest verstehe ich sie als solche. Weltweit wurde dazu aufgerufen sich Gedanken zu einem neuen BP-Logo zu machen – in Hinblick auf die aktuelle Ölkatastrophe.

Dabei sind einige wirklich schöne, kreative Kreationen bei herausgekommen, die sich wahrlich sehen lassen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass BP sich diese Ideen jedoch wirklich zu Herzen nimmt, schätze ich mal als relativ gering ein ;-)

Ach und noch ein Schlussabsatz, um den Bogen zur Überschrift zu schließen. Nein, ich denke nicht, dass BP ernsthaft in Schwierigkeiten durch Greenpeace kommen könnte. Klar ist das jetzt eine findige Idee der Grünmänner und –frauen, aber mehr als ein Kieselsteinwurf gegen Goliaths großen Zeh wird es nicht sein. Im Großen und Ganzen kann man diese PR-Aktion als ein nahezu erwartetes Verhalten von Greenpeace. Greenpeace erfüllt also nicht mehr und nicht weniger als seine Pflicht als Umweltschützer, -retter oder -bewahrer.

Hier geht’s zur Galerie der redesignten BP-Logos.


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15
Apr
“Scholz & Friends Berlin” feierten mit ihrer preisgekrönten Kampagne Riesenerfolge
posted by Margarete Diertz

Mit der WerbekampagneDas Leben ist zu kurz für den falschen Job“ konnte die Agentur Scholz & Friends Berlin in den Jahren 2006, 2007 und 2008 unzählige internationale Preise absahnen.

Bereits 2007 wurde die Kampagne der Stellenbörse jobsintown.de mit zwei bronzenen Löwen ausgezeichnet, im Jahre 2008 folgten Auszeichnungen beim New YorkInnovative Advertising Festival“, beim „One Show Interactive 2008“ und vom ADC (Art Directors Club) Deutschland. Bei den 23. London International Awards galt Scholz & Friends Berlin als erfolgreichste deutsche Agentur. Die Berliner erhielten bei der Preisverleihung am 10. November 2008 im Londoner Hippodrom, einmal Gold und 14-mal Silber. Die Auszeichnungen gingen an die Arbeiten von jobstown.de, Amnesty International, den Ravensburger Spielerverlag sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Damals kämpften mehr als 81 Länder um die begehrten Statuen, die für die Bereiche Werbung, Design und digitale Medien vergeben werden. Die Bilder aus der preisgekrönten Kampagne können Sie sich hier alle ansehen, Sie werden begeister sein.

Screenshot, Scholz & Friends Berlin, jobsintown.deScreenshot, Scholz & Friends Berlin 2

Screenshots: http://www.jobsintown.de/medien/Werbekampange/Gepaeckroentgenautomat.jpg

Quelle: http://www.openpr.de/news/221281/Das-Leben-ist-zu-kurz-fuer-den-falschen-Job.html

http://www.medienhandbuch.de/news/scholz-friends-berlin-erfolgreichste-deutsche-agentur-bei-den-london-international-awards-18062.html


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2
Dez
Marketing-Mythos Weihnachtsmann – eine Erfindung von Coca Cola?
posted by Imke Hans

Als ich heute morgen meinen Entschluss verkündete, über Coca Cola und den Weihnachtsmann zu schreiben, entbrannte sofort eine hitzige Diskussion. Der eine Kollege wusste, dass der Weihnachtsmann eine Erfindung von Coca Cola sei. Der nächste wusste mit Sicherheit, dass der Weihnachtsmann überhaupt gar nichts mit dem Softdrink zu tun habe, das sei nur ein böses Gerücht. Der dritte vertrat vehement eine historische Weihnachtsmann-Theorie, deren direkter Bezug zu dem eigentlichen Thema nicht ganz offensichtlich war, mit ähnlichem Nachdruck.

In diesem geschäftlichen Mikro-Kosmos kannte aber immerhin jeder die These, dass Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden habe. Also begab ich mich aufgrund meiner jeweils felsenfest überzeugten Kollegen zur Sicherheit doch noch einmal an die Recherche; ich möchte schließlich keine falschen Informationen verbreiten. Wissen Sie, wo ich fündig geworden bin? Unter anderem auf der Homepage des Unternehmens selbst. Coca Cola nimmt zum Weihnachtsmann-Thema ganz klar Stellung. Um die Spannung vorweg zu nehmen: diese These ist falsch, sie stimmt so nicht.

Der Weihnachtsmann kommt ursprünglich zwar nicht aus dem deutschen Raum, immigrierte aber aus Russland und den USA schon im 19. Jahrhundert in unseren Kulturkreis. Mit dem Softdrink-Hersteller hatte das erst einmal herzlich wenig zu tun. So stammt das altbekannte Lied “Morgen kommt der Weihnachtsmann” des Dichters August Heinrich Hoffmann von Fallersleben etwa aus dem Jahre 1836, die Coca Cola-Company wurde aber erst knapp sechzig Jahre später gegründet.

Der Weihnachtsmann (auch Santa Claus, Sintaclaas, Väterchen Frost) hatte damals allerdings noch keine feststehende Erscheinungsform. Vom Mönchsgewandt über die Bischofskutte zu grünen, blauen und roten Mänteln war er in der Wahl seiner Outfits überraschend flexibel. Bis… Coca Cola 1931 den Zeichner Haddon Sundblom mit der Kreation eines Coca Cola-Weihnachtsmannes beauftragte. Sundblom entwarf einen rundlichen, gemütlichen alten Mann mit Vollbart, Pausbacken, Knubbelnase und Kugelbauch, der in den Coca Cola-Firmenfarben Rot und Weiß gewandet war, ein Corporate Colours-Kostüm. Eine Marketing-Idee, die sich auszahlte.

Das heißt keinesfalls, dass es nie vorher in der Geschichte des Weihnachtsmannes ein Outfit wie dieses gegeben hat. Doch seit Sundblom jedes Jahr zumindest eine neue Version des Santa Clauses entwarf, setzte sich die Farbkombination in den Vorstellungen der Menschen fest – und heutzutage ist der Weihnachtsmann eigentlich immer rot und weiß. Wie Coca Cola auf der firmeneigenen Seite zum Thema Unternehmensmythen schon klar feststellt:

Mit dieser Werbeidee hat Coca-Cola das Image von Santa Claus entscheidend geprägt.

Denn sie hat dazu beigetragen, die weltweit bekannte Symbolfigur zu schaffen,

die bis heute der klassischen Vorstellung vom Weihnachtsmann entspricht.

Erfunden hat Coca Cola den Weihnachtsmann also eindeutig nicht – aber sie hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist. Und sie hat ihn so bekannt werden lassen, wie er es heute ist. Es ist mehr als erstaunlich, dass ein eisgekühlter Softdrink es jedes Jahr in der ohnehin schon kalten Winterszeit aufs Neue schafft, wärmende Weihnachtsstimmung zu verbreiten – und das Bedürfnis nach frischer Coke zu wecken. Inzwischen ist es natürlich nicht nur der Weihnachtsmann selbst, der dafür sorgt, sondern auch die Coca Cola Weihnachtstrucks.

Allerdings gibt es wahrscheinlich kaum eine andere Marketing-Aktion, die einen derartig tiefgreifenden kulturellen Einfluss hat und einen der wichtigsten Feiertage im Jahr so grundlegend geprägt hat, zumindest vom Design her. Hut ab!

Eine hervorragende Idee für eine gelungene Promotion- oder Marketingaktion Ihrerseits haben wir natürlich auch für Sie parat:

Warum geben Sie Ihrem Weihnachtsmann nicht auch Ihre Corporate Colours? Ob Sie grüne Weihnachtsmänner, Weihnachtsmann-Kostüme in Orange, pinke Weihnachtsmannkostüme oder einen blauen Weihnachtsmann suchen, bei uns werden Sie fündig – und Ihre Weihnachts-Promotion-Aktion zum Erfolg!


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9
Nov
Bizarre Werbung: Es lebe der Friedhof
posted by Imke Hans

Es lebe der Friedhof!” ist der Slogan dieses Clips. Dahinter könnte man nun vieles vermuten: Einen Spot für ein neues Zombie-Computerspiel, Schockwerbung für vorsichtiges Autofahren, den Titel eines neuen Bestsellers… Stattdessen handelt es sich tatsächlich um Werbung für Friedhöfe, um genau zu sein: für deren Gestaltung. Der Bund deutscher Friedhofsgärtner wirbt hier für individuelles Grabdesign, abgestimmt auf den Kunden bzw. den Verstorbenen.
Der Umgang mit dem Tod ist ein wichtiger Teil jeder Kultur. Zwischen fast anonymen amerikanischen Militärfriedhöfen und italienischen Urnengräbern, die sich häufig in kopfhohen Mauern befinden und mit bunten Fotos und Verzierungen individuell ausgestattet sind, liegen beispielsweise Welten.
Eigentlich ein schöner Gedanke, eine wirklich passende ewige Ruhestätte zu schaffen. Allerdings hätte es vielleicht auch etwas weniger Wortwitz getan.


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