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6
Sep
Burger King – Der Olympische Whopper
posted by Jan Denia

Als studentische Arbeit der Miami Ad School Europe kommt dieser Spot für die Burger King Franchise-Kette zu uns, so halb. Also eigentlich kommt er nach England, aber glücklicherweise gibt es ja das Internet. Der Spot ist gut gemacht, sehr gut sogar, wenn man betrachtet, dass es sich bei den Macher noch um “junge Macher” handelt. Viele Worte lassen sich an sich darüber nicht verlieren, außer dass die Idee Respekt verdient hat, sofern sie umgesetzt wird. Der Wunsch: Den ersten Whopper über olympischem Feuer zu grillen


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14
Jun
Guerilla-Marketing: Burger Kings WhopperFace
posted by Jan Denia

Kreativ, sympathisch und souverän in der Umsetzung. So sollte Guerilla-Marketing eigentlich immer sein. Ok, außer man will provozieren und aufregen, aber selbst dabei würde ich eine gewisse Grundsympathie der Werbebotschaft nicht missen wollen.

In der Aktion, die ich heute vorstelle geht es um den Fastfood-Giganten „Burger King“, welcher ja schon seit ich denken kann mit dem Slogan „Have It Your Way“ wirbt. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie ausprobiert, aber Aussagen meines Bekanntenkreises zufolge soll das funktionieren. Da ich wohl auch nicht der Einzige bin, der zum einen der Produktionsgeschwindigkeit („das haben die bestimmt schon vorbereitet da rumliegen“) und zum anderen der ernsthaften Burger-Selbstbestimmung kritisch gegenüber steht hat sich Burger King nun überlegt, wie man es den Kunden beweisen könnte.

Und jetzt kommt der Clou: Burger King personalisierte jeden Burger mithilfe des Burgereinpackpapieres, sprich, mit einer versteckten Kamera wurde während der Bestellung ein Foto des Kunden gemacht und sofort auf das „Einwickelpapier“ (gibt’s dafür ein Fachwort?) gedruckt. Persönlicher lässt sich ein Burger nicht gestalten, und besser beweisen, dass der Burger nicht schon vor der Ankunft des Kunden vorbereitet in einer Warmhaltebox lag, auch nicht.

Super Idee super umgesetzt, hier das unternehmenseigene Video dazu:


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4
Dez
Social Media Marketing: Freunde opfern für Fast-Food
posted by Jessica Mueller

Ob facebook, twitter oder studivz Kommunikation läuft immer mehr über soziale Netzwerke ab. Für die Werbung bedeutet das einen neuen Markt voller Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen. Wie das funktionieren kann, hat Burger King vorgemacht. Die Fast-Food-Kette machte den US-Nutzern von facebook ein verlockendes Angebot: Fast-Food gegen Freunde!

Wer bereit war, zehn seiner Kontakte zu „opfern“, kam in den Genuss eines Gratis-Hamburgers. Diese Aktion war so erfolgreich, dass das Limit von 25.000 Burgern innerhalb kürzester Zeit erreicht war. Das gelungene Marketingkonzept machte sich mit einem Augenzwinkern die Eigenheiten von facebook zu Nutze, einem sozialen Netzwerk, bei dem die Länge der Freundesliste als eine Art Statussymbol gehandelt wird, und kehrte sie auf ironische Weise um, indem sie zeigt, wie viel diese Freunde tatsächlich wert sind. Nämlich genau 37 Cent – so viel kostet ein Zehntel Burger.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,600541,00.html

Bildquelle: jasonlam, flickr


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21
Jan
Trennungsschmerz im Netz versüßt durch Gratis-Burger
posted by Michael Prinz

Nicht erst seit heute gelten Social Networks als nahezu ideales Medium für die Werbung der Zukunft. Kein Wunder also, dass die Werbekunden den Branchenriesen wie Myspace, Facebook oder auch dem deutschsprachigen Studivz die Türen einrennen. Allerdings läuft dabei die Zusammenarbeit offenbar nicht immer so wie sich das beide Seiten vorgestellt hatten…

In den USA sorgte unlängst eine Werbeaktion des Fast-Food-Riesen Burger King für den neuen „Angry Burger“ für Aufsehen. Die Verbraucher wurden mit Gratis-Burgern gelockt. Einzige Vorraussetzung für den Erhalt der Gutscheine: Sie mussten zuvor mindestens zehn Kontakte aus ihrer Freundesliste bei Facebook gelöscht haben. Der Nachweis erfolgte mittels eines von Burger King zum Download angebotenen sogenannten „Burger-Sacrifice“-Tools, das den geschassten Ex-Bekanntschaften zudem noch mitteilte, sie seien ihrem ehemaligen Kumpel offensichtlich „nicht einmal ein Zehntel eines Whoppers wert“.

Bei Facebook war man nur wenig begeistert. Über 230.000 Kontakte fielen der Werbekampagne insgesamt zum Opfer. Die Macher der Seite sahen durch die freche Abschiedsnachricht die Privatsphäre der User verletzt, und meinten darin einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen zu erkennen. Mittlerweile hat man sich daher mit Burger King auf eine Beendigung der Aktion geeinigt.

Die Reaktion von Facebook verwundert zunächst einmal nicht, liegt doch in der möglichst breit angelegten Vernetzung der User eine der Geschäftsgrundlagen eines jeden Social Network. Allzu viel Mitleid muss man allerdings nicht mit den Machern des Netzportals haben – zu sehr dürften letztlich beide Seiten von der unkonventionellen Werbeaktion profitiert haben. Allein die Auswahl und das Löschen der zehn Kontakte dürfte so einiges an Traffic auf der Seite generiert haben. In einer weiteren Welle dürften zudem vermutlich viele User ihre ehemaligen Kontakte wieder hinzufügen wollen. Wann haben wohl zum letzten Mal so viele User so viel Zeit auf der Seite verbracht? Vom internationalen Medienecho ganz zu schweigen, das für beide Seiten nicht die schlechteste Werbung gewesen sein dürfte. Hieran zeigt sich wieder einmal:Manchmal kann sich auch hinter einem scheinbaren Gegeneinander eine im Kern gute Zusammenarbeit verstecken…

(Quelle: chip.de)


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4
Dez
Burger King geht in die Dritte Welt
posted by Michael Prinz

Manchmal fragt man sich, welches Hirn hinter einer Kampagne steckt, wer die Kampagne abgesegnet hat und wie krank Werbung sein muss, um als “ungewöhnlich”, “glaubwürdig” und “innovativ” wahrgenommen zu werden. Burger King hat wohl gleich eine ganze Stange Marketeers an der Hand, deren Idee sich wohl so oder so ähnlich entwickelt hat.

Marketeer 1: Mann…wie kriegt man die Pappe in Fleischform an den Mann!
Marketeer 2: Du, keine Ahnung, aber ich hätte voll Bock auf vergleichende Werbung mit McDonalds! Das zieht!
Marketeer 1: Geile Idee! Aber wie machen wir denen klar, dass der Burger King Whopper viel geiler schmeckt?
Marketeer 2: Hm, das Problem ist halt, dass so gut wie jeder Tom, Dick and Harry (umgangssprachliche englische Bezeichnung für “Otto Normalverbraucher”) in diesem großen weiten Land der unbeschränkten Möglichkeiten (an dieser Stelle sollte aus dramaturgischen Gründen “The star spangled Banner” leise eingeblendet werden) weiß, wie die Dinger schmecken und sein Zeug ganz einfach da kauft, wo er am schnellsten ist. Egal, ob Mac oder Burger King!
Marketeer 1: Komm, lass uns denen klarmachen, dass es NICHT egal ist, wo man seinen Burger kauft! Lass uns denen klarmachen, dass nur das Pappbrötchen von Burger King diesen “genuine taste of flame-grilled beef” hat.
Marketeer 2: Aber wie???

Und dann zogen sich die zwei zurück, um die wohl aberwitzigste Kampagne jenseits von Gut und Böse zu entwickeln.

“Lasst uns mit unseren Whoppern in die dritte Welt gehen, in Entwicklungsländer oder wenigstens da hin, wo man weder Strom hat, noch Burger kennt. Dorthin, wo noch nie ein Mensch einen der Fleischklopse verdrückt hat. Lasst uns eben diesen Menschen – nenne wir sie mal ganz frech “virgins” – dabei filmen, wie Sie unsere Whopper essen. Und weil wir auf vergleichende Werbung stehen, lasst uns auch gleich noch einen McDonalds Burger dazu tun. Und das stellen wir dann als große Kampagne ins Internet, damit den Leuten klar wird: Sogar “Burger Virgins” schmeckt der Whopper besser!

Gesagt getan. Die Kampagne ist online. Und irgendwie kann man sich sicher sein: NATÜRLICH wird den Menschen im thailändischen Bergland, in rumänischen Dörfern und in Grönland der Whopper besser munden! Wer 13 Flugzeuge, zwei Hundeschlitten und einen Helikopter bemüht, kann sich negative Ergebnisse nicht leisten.

Selbst wenn diese Kampagne gefaked ist: Was ist daran toll, Menschen, die noch nicht dem “american way of life” verfallen sind, eben diesen “schmackhaft” zu machen mit Burgern? Was ist daran toll, “unschuldige” Menschen zu benutzen, um dem verfetten Durchschnittsmenschen zu  veranschaulichen, dass Burger King besser schmeckt? Burger King als Missionar des “guten Geschmacks”…irgendwie geschmacklos!

Mehr Stimmen zu diesem Thema:New York Daily News, Lifebeginsat40oz, Inquisitr.com


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