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9
Dez |
Kampf Nikolaus gegen Weihnachtsmann geht in die zweite Runde posted by Jessica Mueller |
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Pünktlich zum 6. Dezember haben wir hier über die Nikolausaktion der Diözese Rottenburg-Stuttgart berichtet, die – zusammen mit anderen Diözesen – mit ihrer Werbeaktion „Stoppt den Weihnachtsmann“ an den echten Nikolaus erinnern will. So soll verhindert werden, dass er von der Figur des amerikanischen Coca Cola-Weihnachtsmannes vollkommen verdrängt wird. Doch ausgerechnet die kirchliche Brauerei Hacklberg der Diözese Passau, die ebenfalls am Protest beteiligt ist, nutzte für ihre Werbekampagne jetzt den US-Weihnachtsmann statt dem christlichen Nikolaus. Die empörte Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, worauf der Brauereichef bekanntgab, dass die Bierwerbung mit dem Weihnachtsmann im Bayrischen Rundfunk nun abgesetzt wird. Diese PR-Aktion ging wohl ziemlich nach hinten los.
Bildquelle: kevindooley, flickr |
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12
Feb |
Bierwerbung mit Witz – nur Klinsmann kann nicht drüber lachen posted by Michael Prinz |
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Mit witzigen Radio-Werbespots bei Antenne Bayern bewirbt die Brauerei Kaiser Bräu ihre Produkte. Ihr Markenzeichen ist dabei der Wortwitz des Lokalunikats Fredl Fesl, ein niederbayrischer Musiker und Sänger. Pyramiden machte er zu „Bieramiden´“, aus Piraten wurden „Bieraten“ und schließlich, der Stein des Anstoßes, Klinsmann wurde zu „Cleansmann“. Im Zusammenhang mit dem deutschen Reinheitsgebot textete Fesl „Frisch, sauber, rein, neudeutsch sagt man clean – und genau, woher meinen Sie, dass so Worte kommen wie Cleansmann oder Bierhoff.“ Der Bayern-Trainer verstand das Wortspiel nicht und schaltete seinen Anwalt ein. Denn es sei eindeutig, dass hier ohne seine Zustimmung mit seinem Namen Bierwerbung betrieben worden sei. Fredl Fesl empfindet den Sachverhalt zwar als lächerlich und ist sich keiner Schuld bewusst – dennoch lenkte Kaiser Bräu umgehend ein und zog den strittigen Spot aus dem Verkehr. Zudem erklärte sich die Brauerei sogar zu einer freiwilligen Spende an die Jugendabteilung des FC Bayern bereit. Zunächst schien damit alles geklärt, dann stellte sich heraus das Klinsmanns Anwalt die Klage keineswegs zurückgezogen hatte. Die Sache geht also nun vor Gericht, der Streitwert ist auf 50.000 € beziffert. Zwei Dinge überraschen an diesem Vorfall: zum einen die Dünnhäutigkeit des Bayern-Trainers, an der selbst die entgegenkommende Reaktion der Brauerei nichts mehr ändern konnte. Zum anderen aber, dass er überhaupt einschritt! Das „Cleansmann“-Wortspiel ist nämlich keineswegs neu! Im Jahre 2006, während der Fussball-WM, präsentierten sich die Dortmunder Entsorgungsbetriebe in blau-gelben Jerseys mit dem Aufdruck „Cleansmann“ auf dem Rücken. Von einer Reaktion des Fussballstars darauf ist übrigens nichts bekannt! Merkwürdig, merkwürdig! Handelte es sich im damaligen Falle doch sogar eindeutig um eine echte „Schmutzkampagne“ in „Cleansys“ Namen… ;-) (Quellen: bild.de, wdr.de) |
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