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16
Mrz
Greenpeace: Die wohl unüberlegteste Kampagne
posted by Jan Denia

Nunja, ob man es wirklich Kampagne nennen kann darüber ließe sich nun wohl streiten, aber alles andere hätte mal wieder den Rahmen meiner Überschrift gesprengt. Jedoch, zum Thema. Greenpeace. Greenpeace macht einmal wieder auf sich, beziehungsweise die Missstände der Welt aufmerksam und möchte dazu animieren die Bäume zu schützen. Altbekannter Slogan, nichts neues und vom Prinzip her nicht aufregend oder interessant genug dafür besonderes Bewusstsein zu schaffen – ungeachtet der Tatsache, dass Bäume selbstverständlich geschützt werden müssen.

Das Motiv nun aber, mit welchem die Aufmerksamkeit gezogen werden möchte ist doch gänzlich am Ziel vorbei. Zu sehen ist ein massiver Ast, welcher trophäengleich an der Wand über einem Bilderrahmen mit „Save the Trees – Join Greenpeace“ prangert. Sicher springt mir die Symbolik mit nacktem Arsch ins Gesicht, doch weist diese genau auf das Gegenteil hin was Greenpeace eigentlich erreichen möchte: Das sinnlose Fällen von Bäumen. Für mich ist da ein Knoten im Kopf…

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20
Aug
Mächtig männliche Werbung: Dayton Boots Still Rugged
posted by Jan Denia

Dayton Boots, wer sie kennt kann sich glücklich schätzen, ich für meinen Teil jedoch kannte sie bisher noch nicht. Was wohl eindeutig ein Fehler war, jetzt wo ich deren aktuelle Plakatkampagne sehe. Mit einem gewissen Charme, Selbstironie und vollkommen überzogener Produktdarstellung gepaart mit tollem Plakatdesign ist, wie ich finde, eine schön anzusehende Kampagne entstanden.

Die auf alt gemachten Plakate sind meist alte Schwarz-Weiß-Fotografien mit einem „poserhaften“ Spruch darüber. So prangt zum Beispiel über einer Fotografie auf der ein Holzfäller triumphierend über einem „erlegten“ Baum posiert der Spruch „We Helped Your Grandad Get Laid“. Ja. Ich musste schmunzeln. Dieser Stil also zieht sich durch die Kampagne.

Mir gefällt’s, aber machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild. Plakate gibt’s hier in meiner Quelle.


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10
Jul
China lässt Bäume auf Straßen wachsen
posted by Jan Denia

Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe.

Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“.

Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%.

Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle.


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26
Dez
Umweltfreundliche Suchmaschine: Surfen auf der grünen Welle mit Ecosia
posted by Jessica Mueller

In Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung hat das Werben mit dem Wohl der Welt Hochkonjunktur. Man genießt sein Bier doch gleich doppelt so gerne, wenn man damit auch noch den Regenwald rettet. Und selbst der Fast-Food-Riese McDonalds setzt jetzt voll auf Grün. Da liegt es nahe, dass auch die Online-Suchmaschinen auf der grünen Welle surfen. Schließlich kostet eine Suchanfrage bei Google so viel Strom, dass eine Glühbirne damit eine Stunde brennen könnte. Der WWF bringt in Kooperation mit Microsoft Bing und Yahoo deshalb jetzt die umweltfreundliche Suchmaschine Ecosia auf den Markt. Die Idee einer Öko-Suchmaschine ist nicht neu – es gibt bereits Suchmaschinen wie Forestle oder Ecocho, die damit werben, für jede Suchanfrage Bäume zu schützen oder sogar neue zu pflanzen. Für die Suchanfragen werden in den rießigen Rechenzentren dennoch enorme Ressourcen verbraucht. Der WWF versucht, mit seiner Suchmaschine nun neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz zu setzen, indem er proaktiv handelt, da das Rechenzentrum der Suchmaschine nur mit Ökostrom betrieben wird. Der Umweltverband wirbt außerdem damit, zwei Quadratmeter Regenwald pro Klick zu schützen – deutlich mehr also als Forestle mit nur 0,1 Quadratmeter pro Suchanfrage. Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Kopenhagen wurde die neue Suchmaschine vorgestellt. Cleveres Marketing

Quellen: http://www.zdnet.de/news/

http://www.stern.de/


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