|
25
Mrz |
Schweiz entwickelt Jugendkondom: Spaß nach Maß posted by Sascha Schnitzer |
|||
|
Die Aids-Hilfe Schweiz hat in Zusammenarbeit mit der Firma Lamprecht ceylor ein Kondom für Jugendliche entwickelt. Das Präservativ trägt den Namen „Hotshot“ und ist 5mm enger als die meisten handelsüblichen Kondome. Damit bietet es auch 12- bis 14-jährigen besseren Schutz – obwohl der Geschlechtsverkehr den Jugendlichen laut Schweizer Gesetz erst ab 16 Jahren gestattet ist. Sexualpädagogen sehen diesen Schritt als lange überfällig. Den Herstellern war die Zielgruppe bisher zu klein, so dass es erst auf Bestreben der Aids-Hilfe Schweiz zu der Entwicklung kam. Unter dem Slogan „Spaß nach Maß“ werden nun Probeboxen mit einem „Hotshot“, einem normalen Kondom und einem Päckchen Gleitmittel an Schulen verteilt, um die Aufmerksamkeit der Teenager zu wecken – viele männliche Jugendliche schrecken nämlich noch davor zurück, extra kleine Kondome zu kaufen.
Screenshot & Quelle: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13038401 mit einem „Hotshot“, einem normalen Kondom und einem Päckchen Gleitmittel
|
||||
|
||||
|
5
Mrz |
Neue provokante Anti-Aids-Kampagne sorgt bereits für Diskussionen posted by Margarete Diertz |
|
Am 16. Februar startete die neue Anti-Aids-Kampagne der Michael Stich Stiftung. Witzig inszenierte Kondom-Plakate zählen dabei zu bekannte Aufklärungskampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und auch für die nächste Kampagne gibt es Plakationen, die für die Immunschwächekrankheit werben sollen um das Thema HIV zu sensibilisieren. Die aktuelle Werbekampagne könnte für eine Menge Diskussionsstoff sorgen, denn die Motive auf den Plakaten sind teilweise etwas ungewöhnlich und könnten eine falsche Botschaft an die Öffentlichkeit senden. Beispielmotive hierfür sind ein Paar, das Sex auf einem Friedhof hat oder ein Liebespaar in der Leichenhalle. Gleichzeitig wird mit äußerst provokanten Texten wie “Ungeschützte Liebe hält für die Ewigkeit“ oder “Deine erste Liebe kann die letzte sein” auf das Thema aufmerksam gemacht. Auch Michael Stich weiß, dass es Menschen geben wird, die sich an den Motiven stören werden, doch der Ex-Tennisprofi steht ganz bewusst hinter seiner Werbestrategie, die klar machen soll das Aids nicht harmlos ist. Die neue Anti-Aids-Kampagne hat sich nicht umsonst für das Thema “Sexualität und Tod“ entschieden, welches aufzeigen soll, dass jeder der sich nicht schützt in der Leichenhalle landen könnte. Besonders Jugendlichen möchte Michael Stich vor Augen führen, zu welchen drastischen Folgen ungeschützter Geschlechtsverkehr führen kann. Der passende Werbespot der Michael Stich Stiftung setzt ebenso auf eine Provokation, die sich als Werbeträger in den Köpfen der Menschen festsetzten soll. Wenn jedoch die umstrittene aussage- und schlagkräftige Werbeaktion von Stich durch derartige Provokationen Millionen Menschen positiv erreichen und beeinflussen kann, dann sollte man negativen Meinungen gegenüber der Werbeidee Unbedeutung schenken. |
|
|
21
Dez |
Starbucks-Aktion: Musikalischer Flashmob gegen AIDS posted by Margarete Diertz |
|
Immer mehr Unternehmen nutzen Flashmobs als Marketinginstrument. Typisch für die Aktionen ist eine blitzartige Bildung von Menschenmassen die sich untereinander nicht kennen. Die Flash Mobber versammeln sich dabei an einem vereinbarten Ort zu einer vereinbarten Zeit, um dann dort gemeinsam einer überraschenden und scheinbar sinnlosen Aktion nachzugehen und diese nach kurzer Zeit wieder aufzulösen. Die Starbucks Coffee Company startete in diesem Jahr den wohl größten Flashmob überhaupt. So wurden für das Marketingprojekt Menschen dazu aufgerufen, das Lied „All you need is love“ von den Beatles zu singen. Die Werbeaktion soll dabei an das AIDS-Problem in Afrika erinnern. Menschen aus 156 Ländern unterstützen den Starbucks-Flasmob und sangen den berühmten Song in ihrem jeweiligen landesspezifischen Stil. Am 7. Dezember wurden dann um 13.30 Uhr auf der Website starbucksloveproject.com die vielfältigen Ergebnisse gestreamt. Verschiedene Nationalitäten, zum Beispiel Monaco, Costa Rica, Saudi Arabien oder Rumänien, werben dabei mit ihren kulturellen Gesangs-Darbietungen. Dabei wird deutlich gemacht, dass egal wie unterschiedlich wir doch sind, wir trotzdem mit denselben Problemen zu kämpfen haben. Das fertige Video mit den vielfältigen Versionen des Beatles-Ohrwurms geht bereits um die Welt. Das auf Kaffeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen, welches international tätig ist, ruft im Internet gleichzeitig dazu auf, Starbucks-Produkte für einen guten Zweck zu kaufen. Wer eines der drei aufgeführten Produkte kauft, spendet damit 1 Dollar nach Afrika. Ebenso spenden alle, die mit ihrer Starbucks-Card bezahlen 5 Cent. Wer sich also auch nachträglich an der Aktion beteiligen möchte, kann sein eigenes Video zu „All you need is love“ einsenden oder ein Starbucks-Produkt auf der Website kaufen und damit das Starbucks Love Projekt unterstützen. |
|
|
14
Sep |
Marketing: Verboten und dafür umso beliebter posted by Michael Prinz |
|||
|
Nein, wir belästigen Sie nicht mit der Bundestagswahl. Ganz davon zu schweigen, wie dürftig das Selbstmarketing dieser Politiker ist. Kein Wunder, dass man aus sich selbst keine Marke machen kann, wenn alle auf Kuschelkurs gehen. Wie heißt es so schön im Regelwerk des Marketings: Zeigen Sie, warum Sie etwas Besonderes sind, in Fachkreisen auch Alleinstellungsmerkmal genannt. Jetzt aber genug zur Politik, zurück zur Werbung! Wir zeigen Ihnen lieber die Top 12 der meist diskutierten , sogar verbotenen aber gnadenlos witzigen Werbespots, auch bekannt als “banned commercials“. Mit dabei: Die Levis Braut und der blinde Mann, Ikea und die Nudelesser und die Massenschiesserei (Boom Boom!) im Bahnhof, die für die xbox360 wirbt. Nicht dabei: Die neue Anti Aids Kampagne. Die lassen wir von anderen zerfleischen. |
||||
|
||||




