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5
Dez |
Potente Viagra-Kampagne posted by Jan Denia |
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Zuhause ist diese schöne Kampagne in Nairobi, obwohl ich ihr tatsächlich eine gewisse, globale Allgemeingültigkeit attestieren würde. Was Viagra macht und wozu es dient ist, denke ich, selbstredend und muss dem geneigten Kunden nicht mehr erklärt werden – das hat Pfizer hier vollkommen richtig verstanden. Wieso also Platz verschwenden? Genau. Es wird sich ergo auf den Blickfang konzentriert, der mit einem großen Minotaur, um die griechische Mythologie zu Teil werden zu lassen, doch recht einfach fallen dürfte. “Unleash the Beast” schließt die Beweisführung ab und deutet die folgenden Konsequenzen deutlich an. Ich persönlich kann der Printkampagne nichts hinzufügen, bis auf die wohlgemeinten Worte, dass das, so objektiv wie mir irgendmöglich betrachtet, eine gute Arbeit ist. |
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15
Sep |
Ültje Crispers – Die scharfe Seite Afrikas posted by Jan Denia |
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Viel mag ich dazu eigentlich gar nicht sagen, was größtenteils damit zusammenhängt, dass man an den Motiven selbst erkennt was ausgedrückt werden soll. Ültje bringt ein neues Produkt heraus, anscheinend ist es scharf und hat irgendeinen Bezug zu Afrika. Passt. Der Gedanke der Umsetzung ist gut und handwerklich ist es auch stimmig. Ich wäre aber nicht ich wenn da nicht trotzdem noch etwas wäre, das ich zu bemängeln hätte.. Die Agentur ist deutsch, die Firma ist deutsch, die Kampagne läuft in Deutschland und der Anzeigentext ist in Englisch. Dass Sie mich nicht falsch verstehen, ich hab’ nichts gegen Englisch oder sonstige nationalistische Ausprägungen, mir geht nur dieser gezwungene Anglizismus auf die Nüsse.. |
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5
Jul |
WM-Ausstatter kämpfen um den Titel posted by Jan Denia |
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Man könnte jetzt wohl mit einem bekannten Sinnspruch anfangen, der so ähnlich klingen würde wie „da hat wohl einer auf das falsche Pferd gesetzt“. Fakt ist jedoch, hier geht’s gar nicht um Pferde, hier geht es um Fußball, um Weltfußball und das derzeitige Großereignis, den es umgibt. Die bekannten Fanartikel-Ausstatter (Nike, Adidas, Puma) hatten vor der WM den „Markt“ klar unter sich aufgeteilt: Nike nimmt sich die Top-Stars unter Vertrag, Puma die Underdogs und Adidas, ja, die nehmen so den Rest. Doof jetzt nur für Nike, dass so gut wie alle Top-Stars schon jetzt nicht mehr bei der WM dabei sind. Zählen wir doch einfach mal kurz die Namen auf, die sich in dem erfolgreichen Nike-Spot „Write the future“ so tummeln:
Nun sind noch folgende Teams übrig: Spanien, Urugay, Holland und Deutschland. Spanien und Deutschland sind beide bei Adidas unter Vertrag – d.h. Adidas ist auf jeden Fall im Finale. Auf der gegenüberliegenden Seite ist Uruguay unter Puma und Holland bei Nike unter Vertrag, da wird es also noch spannend. Klar ist nun alles noch offen, zumindest was das Finalspiel und dem treuen Ausrüster der Nationalmannschaft angeht, doch lässt sich trotzdem ein klarer Trend abzeichnen. Nike hat sich vollkommen verkalkuliert. Bis auf eins der unter Vertrag genommenen Teams sind alle vorzeitig oder zu früh ausgeschieden. Man könnte nun natürlich sage, dass es mit „Verkalkulieren“ nicht viel zu tun hat, doch sollte man davon ausgehen können, das sich ein Sportmittelhersteller von dieser größe schon stärker mit der Materie auseinandersetzt, als lediglich die großen Namen aus den Vorjahren blind neu zu belegen. Als Erklärung der großen Worte: Die derzeit erfolgreichsten Spieler der WM waren es auch schon davor: Im Champions Leauge bzw. UEFA-Cup-Finale spielten:
…es hat sich also schon vorher abgezeichnet. Nur ein Spanier fehlte, doch die galten schon lange vor der WM als Favoriten auf den Titelgewinn. |
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14
Mai |
Coca-Cola feiert die WM 2010 posted by Jan Denia |
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Diese Woche habe ich den neuen animierten TV-Spot von Coca-Cola zur „Werbung der Woche“ gekürt. Wieso? Weil er mal eine ganz andere Seite zeigt. Er wirkt absolut Coca-Cola-untypisch, fast schon auf unheimliche Art und Weise mit sozialer Verantwortung und zukunfstweisender Unternehmensphilosophie verknüpft. Vielleicht interpretiere ich ja auch zu viel hinein, doch möchte ich einfach nicht glauben, dass in stolzen acht Monaten Produktionszeit eines HD-TV-Spots nur an „wir zeigen einen kleinen Jungen bei der größten Fußballparty seines Lebens“ gedacht wurde. Auf jeden Fall, der genau 60 Sekunden lange Spot ist sehenswert, nicht nur aufgrund seines hohen künstlerischen Niveaus. Coke Quest from Paranoid US on Vimeo. |
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21
Dez |
Starbucks-Aktion: Musikalischer Flashmob gegen AIDS posted by Margarete Diertz |
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Immer mehr Unternehmen nutzen Flashmobs als Marketinginstrument. Typisch für die Aktionen ist eine blitzartige Bildung von Menschenmassen die sich untereinander nicht kennen. Die Flash Mobber versammeln sich dabei an einem vereinbarten Ort zu einer vereinbarten Zeit, um dann dort gemeinsam einer überraschenden und scheinbar sinnlosen Aktion nachzugehen und diese nach kurzer Zeit wieder aufzulösen. Die Starbucks Coffee Company startete in diesem Jahr den wohl größten Flashmob überhaupt. So wurden für das Marketingprojekt Menschen dazu aufgerufen, das Lied „All you need is love“ von den Beatles zu singen. Die Werbeaktion soll dabei an das AIDS-Problem in Afrika erinnern. Menschen aus 156 Ländern unterstützen den Starbucks-Flasmob und sangen den berühmten Song in ihrem jeweiligen landesspezifischen Stil. Am 7. Dezember wurden dann um 13.30 Uhr auf der Website starbucksloveproject.com die vielfältigen Ergebnisse gestreamt. Verschiedene Nationalitäten, zum Beispiel Monaco, Costa Rica, Saudi Arabien oder Rumänien, werben dabei mit ihren kulturellen Gesangs-Darbietungen. Dabei wird deutlich gemacht, dass egal wie unterschiedlich wir doch sind, wir trotzdem mit denselben Problemen zu kämpfen haben. Das fertige Video mit den vielfältigen Versionen des Beatles-Ohrwurms geht bereits um die Welt. Das auf Kaffeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen, welches international tätig ist, ruft im Internet gleichzeitig dazu auf, Starbucks-Produkte für einen guten Zweck zu kaufen. Wer eines der drei aufgeführten Produkte kauft, spendet damit 1 Dollar nach Afrika. Ebenso spenden alle, die mit ihrer Starbucks-Card bezahlen 5 Cent. Wer sich also auch nachträglich an der Aktion beteiligen möchte, kann sein eigenes Video zu „All you need is love“ einsenden oder ein Starbucks-Produkt auf der Website kaufen und damit das Starbucks Love Projekt unterstützen. |
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